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Von Angeln und Lustmord...


18.11.02

Das Fischen von lebenden Fischen mit der Angel wird von vielen Seiten als Grausamkeit empfunden, hauptsächlich vom Fisch selbst. (Karl Valentin)

 

Brief an einen Angler

Datum: 18.11.2002 13:32:20 Westeuropäische Normalzeit
Von: Ralf Bienemann, Veganer01@web.de


Hallo Herr Angler,

dass Sie sich der Diskussion nicht entziehen, spricht zumindest für Sie. Es ist sicher auch ehrenhaft, dass Sie sich in einigen Bereichen des Tierschutzes engagieren. Dennoch übersehen Sie verschiedene Aspekte und verlieren damit aus den Augen, dass es für Ihr Hobby Angeln keinerlei Rechtfertigung gibt.

Sie legen Vorgaben zugrunde, die fehlerhaft sind. Indem Sie behaupten, dass zur ursprünglichen Ernährung des Menschen Fisch und Fleisch gehören, konstruieren Sie sich Ihr Argumentationsgerüst, welches dann Ihr Angelhobby rechtfertigen soll, dass ich im übrigen nach wie vor für Mördertum halte.

Sie übersehen dabei zweierlei. Zum einen ist der Mensch von seiner Natur her eindeutig ein Pflanzenverwerter, mit einem robusten Verdauungssystem ausgestattet zwar, aber nicht deshalb robust um es beständig mit Lebensmitteln tierlichen Ursprunges zu bombardieren. Auf die pflanzliche Natur des Menschen deuten eindeutig das sehr lange Verdauungssystem von etwa 10 m Länge, sowie das nicht vorhandene Reißgebiss des Menschen. Ich glaube nicht, dass Sie ernsthaft mit angeblichen Relikten von Reißzähnen argumentieren wollen.

Zum anderen gebiert die Natur keine Wesen, die nur mit Hilfsmitteln überlebensfähig sind, sondern alles, was ein Wesen zur Nahrungsbeschaffung sowie zum Verzehr derselben benötigt, trägt es in sich. Haben Sie schon mal ein Kaninchen mit bloßen Händen gefangen, ihm dann mit den Zähnen das Genick durchgebissen und mit Ihren Reißzähnen das Fleisch vom Körper gerissen? Sie sehen an diesem Beispiel, dass dies gar nicht möglich ist. Die einzigen Tiere, die Mensch zu fangen in der Lage wäre, beschränken sich im wesentlichen auf Würmer, Schnecken, Käfer, die aber heute niemand essen würde.

Der ursprüngliche Mensch war kein Jäger und Sammler, hatte KEIN Feuer, sondern war 100%iger Rohköstler und ernährte sich fleischlos, abgesehen von dem einen oder anderen Wurm der mal in den Magen wanderte, ebenso wie etwas Dreck, der der Nahrung anhaftete, die nicht unbedingt gereinigt wurde. DAFÜR benötigt de Mensch ein robustes Verdauungssystem.

Jeder Missbrauch für artfremde Ernährung führt zu Krankheiten. Es sind gesicherte Erkenntnisse, dass Fleischkonsum die Lebenserwartung im Durchschnitt um 20 % reduziert. Herz-/Kreislauferkrankungen, Gicht, Übergewicht, Bluthochdruck, Darmkrebs, Brustkrebs, Allergien und weit
mehr Krankheiten haben ihren Ursprung in der Ernährung durch Fleisch, wozu freilich auch Fisch und Geflügel zählen.

Diese Informationen werden nicht in besonderem Maße publiziert und das aus gutem Grund; kann man doch mit solchen Informationen kein Fleisch verkaufen. Wenn die Leute wüssten, dass Osteoporose erst durch Milchprodukte maßgeblich forciert wird, würde auch dieser Markt
zusammenbrechen.

Also hält man die Leute mit Argumenten wie >enthält wertvolles Calcium< oder >Fleisch - ein Stück Lebenskraft< dumm. Nirgendwo lesen Sie, dass der Mensch dieses wertvolle Calcium nutzen kann - kann er nämlich nicht. Nirgendwo lesen Sie, was denn diese Aussage - ein Stück Lebenskraft - bedeuten soll. Für den Menschen nämlich gar nichts, für das Tier war es in der Tat Lebenskraft und nicht nur ein Stück davon; mit dem Fleisch hat es selbige zu 100 % verloren.

Natürlich haben Sie Recht, dass bestimmte Naturvölker ohne Fleisch keine Überlebenschance haben, z.B. weil am Polar keine Obstbäume wachsen.
Nun leben wir aber nicht am Polar und wir HABEN jede Menge Alternativen, so dass auch dieses Argument hier nicht tauglich ist. Abgesehen davon bezahlen diese Naturvölker mit einem erheblich früheren Tod für diese Lebensweise. Vielmehr wären an dieser Stelle WIR gefordert, diese Naturvölker an unserem Reichtum teilhaben zu lassen, sie mit Lebensmitteln zu versorgen, die hier in Hülle und Fülle wachsen könnten, würden die Äcker nicht für Tierzucht miss- und verbraucht.

Wenn Sie mit Schonhaken angeln und die Tiere ohne allzu lange Leidenszeit durch einen Herzstich erlösen, dann unterscheidet Sie das sicher von der Mehrzahl der anderen Angler, aber wie lange ist kurzes Leiden wenn man im Lebenskampf oder Todeskampf am Haken hängt! Und nichts daran lässt Sie in diesem Moment etwas anderes sein als ein Tiermörder, denn dass das Tier hinterher durch Ihre Hand getötet an Land liegt ist ein Fakt, ebenso wie die Tatsache, dass Sie dies ohne Not tun, denn zur Ernährung brauchen Sie diesen Fisch nicht, da es unendlich viele Alternativen gibt, für die kein Tier leiden und sterben muss.

Folglich töten Sie dieses Tier aus reinem Egoismus und reiner Lust, auch wenn Sie diese Lust nicht als Lust am Töten bezeichnen, sondern als Lust auf den Fisch zwischen Ihren Zähnen.

Sie möchten sich weiterhin als Tierschützer sehen. Warum unterscheiden Sie zwischen Tieren die zu schützen sind und Tieren, die Sie gedankenlos quälen (AUCH EIN NUR KURZ DAUERNDES QUÄLEN IST EINE QUAL FÜR DAS GEQUÄLTE OPFER) und töten können? Das ist doch genauso als würden Sie Unterschiede machen zwischen Frauen und Männern (was in unserer Gesellschaft nicht so selten ist) oder zwischen Schwarzen und Weißen oder Deutschen und Ausländern!

Eine solche Differenzierung bezeichnet man auch als Speziezismus. Eine solche Differenzierung sollte Tierschützern fremd sein, erst dann könnte ein Mensch wirklich sich als Tierschützer bezeichnen, ein solcher setzt aber keine Tiere mehr einer Qual und der Tötung aus, allenfalls als Euthanasie um Qualen zu verhindern, etwa nach schweren Unfallverletzungen!

Sie verwenden den Begriff >humane Angelmethode> Denken Sie doch einmal über diesen Begriff nach! Lassen Sie sich diesen Begriff doch einmal richtig auf der Zunge zergehen! Merken Sie es? Dieser Begriff drückt eine Perversion aus, denn das Töten an Tieren durch Menschenhand ist IMMER HUMAN ... Eine Differenzierung der Qual der gemordeten Tiere ist damit gar nicht zu erfassen!

Sie sagen, Ihr hehres Ziel sei es, die Qualen der Tiere auf ein Minimum zu reduzieren. Ziel der Tierrechtler ist es, die Qualen der Tiere durch Menschenhand auf NULL zu vermindern. Auch ein wenig Quälen von Tieren (ebenso wie von Menschen) ist nicht zu akzeptieren und muss auch bei Ihnen auf schärfsten Widerstand stoßen wenn Sie wirklich Tiere schützen wollen! Es geht nicht darum, der Legehenne 10cm² mehr Platz zu verschaffen und dies als Erfolg zu feiern ... um nur ein Beispiel zu nennen. Und selbstverständlich sind Sie auch weiterhin für mich nichts anderes als ein Tiermörder und so werde ich Sie auch weiterhin sehen und bezeichnen, solange Sie sich an der Tötung von Tieren beteiligen.

Im Übrigen macht es für mich keinen Unterschied, ob jemand Tiere selbst tötet, oder meint, sich sein Gewissen durch den Kaufpreis reinwaschen zu können. Nur, dass er in diesem Fall Auftraggeber für Tierleid und Tiermord ist. Wo ist der unterschied?

Natürlich haben Sie Recht. In unserer Gesellschaft ernährt sich eine Mehrheit von Mitbürgern auch durch Fleisch. Dies ist traurig, macht Fleischessen aber nicht zur Normalität. und rechtfertigt niemandes Handeln gegen Tiere gleich welcher Spezies, ob zu Lande, in der Luft oder im Wasser!!!

Ich weiß, dass es Menschen, die in dieser "Normalität" aufgewachsen und erzogen wurden, ebenso schwer fällt, diese Normalität loszulassen wie es den Besitzenden schwer fiel, ehemalige Sklaven als freie Bürger zu betrachten. Insbesondere Männer tun sich hier besonders schwer, Fleisch als ein Stück ermordetes Tier zu sehen statt als Lebensmittel, wo doch zu einem richtigen Mann auch ein richtiges Stück Fleisch gehört (...).

Dennoch höre ich nicht auf zu hoffen, dass Menschen sich der Denkweise die diesem Brief an Sie zugrunde liegt trotz derzeit anderer Positionen nicht verschließen und vielleicht in Ihrem künftigen Handeln Ihre Verantwortung mit anderen Augen wahrnehmen. Es ist keine Schande, Fehler zu begehen. Es ist keine Schande, Fehler einzugestehen. Es IST eine Schande, aus falschem Stolz vor Fehlern die Augen zu verschließen.

Mit freundlichen Grüßen
Ralf Bienefeld

PS.:
Und noch ein paar letzte Worte zum Thema Mehrheiten: Es gab immer Mehrheiten, die ein bestimmtes Handeln für richtig befunden und zur
Normalität erhoben haben. Das hat diesen Mehrheiten aber niemals Recht gegeben. Und es waren immer die Minderheiten, einzelne Abweichler, die
durch ihre Kritik die Veränderungen bewirkt haben. Die Tatsache, dass wir die Erde nicht mehr als Scheibe betrachten, ist lange Zeit nur einem einzigen Menschen zu verdanken gewesen! Und auch in diesem Land gab es Zeiten, wo Minderheiten verfolgt wurden, am Ende aber sich als die herausstellten, die moralisch und ethisch richtig gehandelt haben.


Am 18.11.02 09:59:21, schrieb "Herr Angler":

Hallo Herr Ralf Bienefeld,

ich finde es gut, wie Sie sich für Ihre Einstellung einsetzen. Ich jedoch gehöre immer noch zu den Menschen, die sich ursprünglich ernähren, das heißt: Fisch und Fleisch gehören dazu. Ich respektiere Vegetarier und Veganer, obwohl der Mensch von Natur aus ein Fleischesser ist. [Naturvölker es dort keine Vegetation gibt. en nie ohne Fisch und Fleisch überleben, da; nur Fragment]

Da aber die Fische erst gefangen werden müssen um sie zu essen, setze ich mich für eine humane Angelmethode ein. Das heißt, der Fisch, den ich fange, wird auch verwertet. Hierzu sollte man grundsätzlich Schonhaken [hier fehlt wohl etwas] Untermassige Fische keine Chance haben den Köder zu nehmen.

Der gefangene Fisch ist sofort durch einen Herzstich zu töten. Ich weiß, dass Sie bei diesen Zeilen eine Gänsehaut bekommen, aber auch Raubtiere wie Wölfe, Füchse aber auch Menschen können grausam sein, aber nur der Mensch tötet oft aus Lust, wie etwa Wettkampfangel oder Treibjagden.

Hier sind wir uns wieder ähnlich, denn gegen Töten des Tötens Willen habe auch ich etwas. Ich setze mich gegen Massentierhaltung, Lebendtransporte und alles was mit Raubbau am Tier zu tun hat, ein, also kann man mich auch als Tierschützer und Tierfreund bezeichnen, auch wenn ich Ihrem Ideal nicht entspreche. Diese Mail soll keine Rechtfertigung sein, sondern lediglich ein Hinweis, dass es auch unter Nichtvegetariern Menschen gibt, die in vielen Dingen mit Ihnen einer Meinung sind, denn Sie werden nicht verhindern können, dass weiterhin die Mehrzahl der Menschen Fisch und Fleisch essen werden.

Aber man sollte über vieles Nachdenken was mit Tierhaltung, Jagd und Fischen zu tun hat, denn es gibt dort einiges zu tun, um die Qualen der Tiere auf ein Minimum zu reduzieren.

Ich hoffe, dass Sie mich ein kleinwenig verstehen und mich nicht weiter als "Mörder" bezeichnen und in mir den Tierschützer, als den ich mich bezeichne, auch zu erkennen, denn nur wenn man sich gegenseitig anerkennt, kann man auch etwas bewegen.

Viele Grüße aus Kiel
B.F.


Quelle: TVGSaar1

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