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SOS Pferdehilfe
Pferde-Schutzhof

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Pferdehilfe in Not - Spendenaufruf


German (ex) partners of Arche 2000 look into an uncertain future

The financial scandal around an organization, which has been criticized by animal activists for years already because of their obscure financial and donation policy, is widening leading to serious consequences: Without any previous warning, partner organizations running animal refuges and pounds find themselves without financial support.

In case fresh funds cannot be found immediately, the future of Arche 2000's partners and all the animals they care for is threatened. At the same time the urgency becomes evident to watch questionable financial policies of certain German animal protection organizations closely.

This message should be understood as a warning to foreign partners of "Arche 2000" who are likely to be left in limbo, just like the German organizations.

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SOS Pferdehilfe - Pferde-Schutzhof in Not!
Was unseriöse Tierschutz-Vereine anrichten können...

Zum Pferdeschutzhof - SOS Pferdehilfe. Banner von VOICE



 

Fingerzeige müssen zwar sein - und zwar auf die Verantwortlichen, aber Schadenfreude nutzt niemandem

Die karitativ tätigen (Ex)Partner kriegen ihre Tiere nicht satt, indem man ihnen sagt: "selber schuld". Viele haben ja gerade deshalb ihren Tierbestand erhöht, weil das Durchbringen gesichert schien - nun hocken sie da auf ihren Ausgaben, die sie nicht mehr bewältigen können - diejenigen, die den "Wegwerfartikeln" unserer Gesellschaft ein neues Leben geschenkt haben und dieses erhalten wollen!

Ich habe Stunden lang mit Betroffenen telefoniert, und wenn ich nicht so wär, wie ich bin, würde ich wahrscheinlich die nächsten 3 Wochen durchheulen - bis dahin aber haben die meisten der Tiere wahrscheinlich bereits ihren letzten Lebenshauch beim Abdecker oder Schlachter gelassen. Traurig sein hilft also nicht - hier muss sofort gehandelt werden!

Niemand, der sich aktiv für Tiere engagiert, hat viel auf der hohen Kante - dafür ist unser "Hobby" einfach zu teuer. Dennoch: Meine aufrichtige Aufforderung und Bitte, an alle, in dieser akuten Notsituation zu helfen! Jeder (auch noch so kleine) Betrag hilft.

Ich bin im Gespräch mit anderen Tierschützern/Tierrechtlern, wie wir für solche Notfallsituationen ein Netz schaffen könnten, um zumindest übergangsweise helfen zu können. Jede gute Idee und konstruktiver Vorschlag ist selbstverständlich herzlich willkommen.

Viola Kaesmacher


29.05.04

Dringender Hilferuf für den Pferde-Schutzhof

Wichtiger Zusatz, 05.06.04

Liebe Tierfreunde, wir sprechen an dieser Stelle nicht nur für uns: Bitte helft allen Tierheimen die sich von der Arche 2000 distanzieren durch z.B. Futterspenden. Wir können für keinen die Hand ins Feuer legen, den Betroffenen Tieren muss aber dringend geholfen werden. Ich bitte daher jeden, alle Tierfreunde seiner Umgebung um Hilfe und Unterstützung zu bitten.

Sabine Schneider Lesner

"dass ich persönlich sicher die letzte Person bin, die den Mund hält wenn es was zu sagen gibt, kennt zwischenzeitlich jeder von mir. Es bringt sicher oftmals mehr Feinde als Freunde, nur reagiere ich sehr ungehalten, wenn es um das Leiden der Tiere geht oder um Menschen, die mehr Zeit damit verbringen am eigenen Ruf oder Geldbeutel zu arbeiten und darüber die Tiere vergessen!"

... so beginnt Sabine Schneider-Lesner, 1. Vorsitzende der SOS Pferdehilfe Ihren Hilferuf anlässlich der jüngsten Finanz-Skandale um die "Arche 2000". Was dann folgt, liest sich wie ein Krimi, ist allerdings leider Realität. Lesen Sie selbst:

Zur SOS Pferdehilfe

"Bitte lasst unsere Tiere nicht im Stich!"


Sie strampeln sich Tag für Tag mühsam für die Tiere ab, arbeiten stets ehrenamtlich und opfern oftmals auch noch den letzten Cent aus der eigenen Brieftasche, und dann kommt mal wieder so etwas!

... die kleinen Tierheime und Schutzhöfe

Die kleinen Tierheime oder Schutzhöfe sind bei reeller Arbeit kaum in der Lage, die entstehenden Haltungskosten der ihnen anvertrauten Tiere aus eigener Kraft aufzubringen. Oftmals liegen sie in kleineren Gemeinden, zu weit weg für andere, um aktiv zu helfen, somit sind sie auf Sponsoren angewiesen. Kleinspenden durch Patenschaften oder Mitgliedsbeiträge reichen da oftmals nicht aus.

... die großen Tierschutzorganisationen

Dafür gibt es die großen Tierschutzorganisationen, die damit werben, diesen Tierheimen zu helfen: auf der Straße stehen, Bilder und Berichte zeigen, nicht zuletzt eine meist recht umfangreiche Liste von Tierheimen und Projekten zeigen, die von ihnen unterstützt werden. Und so den Tierfreunden die Mitgliedschaft als besonders wertvoll aufdrängen.

... die kleinen und die großen

Diesem Sachverhalt ist es zuzuschreiben, dass gerade die kleinen Tierheime, die oftmals mehr für ihre Tiere tun als ihnen gut tut, sich in ihrer Not an große Organisationen wenden, um dort eine Unterstützung zu erhalten. Wer repräsentativ arbeitet, hat oftmals Glück, wenigstens einen meist nur sehr geringen Teil von einigen wenigen hundert Euro als monatlichen Zuschuss zu erhalten. Selten geht es diesen großen Organisationen nicht nur um eine gute Arbeit, sondern eher darum, ob sich das Tierheim gut für die eigene Werbung vermarkten lässt. Entsprechende Berichte waren in den Medien reichhaltig vertreten.

... die großen und die Finanzpolitik

Die betroffene Organisation, in einem Fall das Deutsche Tierhilfswerk, ist seit Jahren in der Kritik, weil zum einen Millionen an Spendengelder veruntreut wurden und nun das monatliche enorme Spendenaufkommen erneut nicht den Tieren zugute kommt. Laut der Berechnung von "Monitor" geht erst nach 2 Jahren der erste Euro an ein Tier, den Rest schlucken "Verwaltungskosten". In letzter Zeit gab es etliche Tierheime, die eine solche Unterstützung verloren, da sie sich weigerten, z. B. Werbung für das Tierhilfswerk zu machen.

Abhängigkeit von den großen

Von vielen der "kleinen" wird sich niemand auf die Straße stellen, auch niemanden dafür anwerben, sondern eher - wie gehabt - mögliche Spender durch die Arbeit und die gute Tierhaltung überzeugen. Durch diesen Umstand kam unter anderem der "Pferde-Schutzhof" zur Arche 2000, erhielt seit 2 Jahren eine monatliche Unterstützung, die es erlaubte, den Tierbestand in dieser Form zu erhöhen.

Nach wie vor wird jeder Cent mehrfach umgedreht, wurde stets versucht, die Kosten so gering wie möglich zu halten um so vielen Tieren wie möglich zu helfen.

Aktuell hat der Pferde-Schutzhof sämtlichen aktiven Tierschutz aus dem Verein verbannt, da die Kosten allein für Benzin bereits enorm hoch schnellten und schlicht nicht mehr tragbar waren. Allein um Anzeigen zu prüfen und Tierrettungen durchzuführen, waren sie bis Mai 2004 bereits über 40.000 km unterwegs.

"Tierschutz mobil" aus Sicht des Pferde-Schutzhofes

"Tierschutz mobil", ein Zusammenschluss verschiedener Tierschützer und Vereine sollte nun diesen Service bieten und sich finanziell auf eigene Füße stellen. Selbstverständlich besetzt der Pferde-Schutzhofe auch weiterhin den Bereich "Pferde und Nutztiere", allerdings nun nicht mehr vom Futtergeld der Tiere.

Gestern bekam der Pferde-Schutzhof folgende Mail:

Liebe Kooperationspartner,

leider müssen wir Euch mitteilen, dass ab sofort keine Unterstützung mehr gezahlt werden kann. Das ist kein Scherz! Nach einer Steuerprüfung sind sämtliche Konten von arche2000 gesperrt worden. Alle Mitarbeiter und vor allem alle Tierhöfe sind ebenfalls davon betroffen. Es gibt kein Geld mehr! Weder für Tier, noch für Mensch!

Bitte stellt Euch darauf ein, in Zukunft ohne unsere Hilfe auszukommen.

Herzliche Grüße, arche2000

Heute wurde es dann über AHO Aktuell - Informationen zur Tiergesundheit veröffentlicht:

Arche 2000 im Visier der Staatsanwaltschaft (28.05.2004)

Oldenburg (aho) - Nach einem Bericht der Oldenburgischen Volkszeitung (OV) hat die Staatsanwaltschaft Ermittlungen gegen Mitglieder und Verantwortliche der Tierschutzorganisation "Arche 2000 Welttierhilfe" eingeleitet und mehrere Wohnungen durchsucht. Die Behörden ermitteln wegen des Verdachtes auf Betrug und Steuerhinterziehung. So sollen Spendengelder auf Privatkonten geflossen sein. Ebenso sollen durch Manipulationen Mitgliedsbeiträge mehrfach von den Konten ahnungsloser Mitglieder abgebucht worden sein. Der Schaden wird von der Staatsanwaltschaft laut OV auf etwa 500.000 EURO geschätzt.

Die Tierschutzorganisation hatte in Vergangenheit mit spektakulären Tierrettungsaktionen in Kooperation mit TV-Sendern für Aufsehen und eine Vielzahl von Spender gesorgt.

Erst vor drei Wochen (14.5.2004) waren wir erstmals bei einer der Arche Aktionen dabei, konnten einen Einblick in ihre aktive Arbeit gewinnen. Einen Hinweis auf die nahende Problematik gab es allerdings nicht. Nun sind unsere Tiere sowie die der weiteren Kooperationspartner der Arche 2000 in ein tiefes Loch gefallen...

Auch uns fehlt die Möglichkeit und nicht zuletzt die Zeit, um so viel Werbung zu machen, dass es ausreichen würde, unseren Tierbestand aus eigener Kraft zu halten. Ob es nun an unserem besonders ehrgeizigen Finanzamt liegen mag oder wir nur einfach Pech haben, wir dürfen nach wie vor nur brav betteln, um unsere Tiere durchzubringen.

Und nun? Was bitte können unsere Tiere dafür, dass Tierschützer sich an Spenden bereichern? Nichts! Abhängig sind wir von ihnen, denn die Tierfreunde helfen ja bereits dem Tierschutz.... sie zahlen seit Jahren an das Tierhilfswerk, an Arche und andere Organisationen, die manchmal schon lange nicht mehr existieren und trotzdem noch munter abbuchen.

Wir, wie auch viele der anderen Kooperationspartner der Arche stehen unvermittelt vor einem riesigen Berg Problemen. Tiere sind zu füttern, monatliche feste Kosten sind zu decken, Tierärzte zu bezahlen, halt all das, was vor drei Tagen noch kein Problem war.

Spendenaufruf

Und nun müssen sie erneut um Hilfe bitten....

Was sollen sie anderes tun? Tiere vermitteln? Genau das wird versucht durch Fernsehberichte und Inserate sowieso stetig, nur leider mit sehr geringen Erfolg. Der Bestand im Pferde-Schutzhof an alten Pferden, akut kranken Pferden oder Pferden, die an extremer Unfreundlichkeit leiden, ist sehr groß. Auf genau diese Tiere hat sich der Pferde-Schutzhof ja spezialisiert, weil gerade diese Tiere am nötigsten Hilfe brauchen. Liebe, nette und gesunde Tiere finden sehr schnell einen Platz. Auch wird es unmöglich sein, den nun vorhandenen Überbestand so kurzfristig abzubauen, wie es nötig wäre.

Weitere Probleme des Pferde-Schutzhofes

Zudem müssen noch etliche Außenstände durch den letzten Winter beglichen werden. "Der eine oder andere ist sicher dazu zu bewegen, noch etwas zu warten, nur trifft das nicht auf alle zu. Es ist auch nicht so wirklich die ultimative Begründung in einem Antrag auf Stundung erklären zu müssen, unser Sponsor wäre gerade von der Staatsanwaltschaft hochgenommen worden und zahlt nun künftig nicht mehr. Zumal wir den einen oder anderen Zahlungsempfänger aufgrund der enormen Kosten vom letzten Winter und deren Tilgung eh schon etwas länger vertröstet haben."

Die Leute vom Pferde-Schutzhof brauchen also nun Hilfe von Privatleuten

  • Zum einen werden dringend Einmalspenden (um wenigstens einen Teil der Forderungen begleichen zu können) benötigt

  • Zum anderen wird um langfristige Zuwendungen in Form von z.B. Patenschaftsverträgen gebeten

... um den nun verlorenen Betrag der Arche 2000 aufzufangen.

"Wir bemühen uns selbstverständlich darum, weitere Tiere zu vermitteln um Kosten zu senken und gleichzeitig weitere Unterstützung anderer Art zu finden, nur geht das nicht so schnell wie wir die Hilfe benötigen. Wir möchten Euch daher darum bitten, wenigstens für einige Monate eine Patenschaft von ca. € 20 zu übernehmen. Es ist nicht viel für den einzelnen, sicher von jedem problemlos aufzubringen. Bitte lasst unsere Tiere nicht im Stich!"

Bankverbindung für Spenden:

SOS-Pferdehilfe e.V.
Raiffeisenbank Wriezen eG
BLZ 170 924 04
Konto Nr. 6 999 999

SOS-Pferdehilfe e.V.
Str. d. Zelliner Loose 4
15324 Gieshof - Zelliner Loose
Tel.: 033478-372000

Hier geht es zur SOS Pferdehilfe

SOS Pferdehilfe distanziert sich von Arche 2000 (fellbeisser)

Quelle: Mit derzeit recht verzweifelten Grüßen
Sabine, http://www.pferde-schutzhof.de über TIER-INFO


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