Klare
Distanzierung von dem Tierschutzverein Arche
2000
In den Reihen der Arche 2000 wird mein Name
derzeit hoch gehandelt. Bin ich derzeit scheinbar
die einzige Person, welche offen ihre Meinung
darlegt.
Entgegen
der möglichen Meinung, meine Ansicht beträfe
nur den aktuellen Betrugsvorwurf, erhebe ich
weitere Vorwürfe gegen die Arche 2000:
1. Ich verwehre mich im Interesse meiner stets
ehrlichen Arbeit strikt dagegen, dass durch
solche Skandale auch noch der letzte Spender
davon abgehalten wird, den Tierschutz zu fördern.
2. Ich verwehre mich weiterhin dagegen, dass
skrupellose Menschen z. B. fürstliche
Gehälter und Luxuskarossen zum Brötchenholen
verwenden, die ausschließlich von Tierschutzgeldern
finanziert werden
Das dieser Betrugsvorwurf für mich nicht
aus der Luft gegriffen scheint, denn gerade
im Hinblick der doppelten Abbuchungen wurden
bereits langfristig entsprechende Vorwürfe
der Betroffenen laut. Am 14.5.2004 führte
ich diesbezüglich sogar ein persönliches
Gespräch mit der 1. Vorsitzenden der Arche
2000 Fr. Dr. med. Vet. Sultan. Diese wies den
Vorwurf selbstverständlich zurück.
Viel schlimmer empfinde ich jedoch das, was
ich mit eigenen Augen gesehen und erlebt habe,
ein Vorwurf der sich für mich nie ausräumen
lässt und mich an dem Tierschutzgedanken
aller beteiligten Archemitarbeiter nicht nur
zweifeln lässt sondern ihn schlicht in
Abrede stelle.
Am 14.5.2004 wurde durch Arche 2000 und den
beteiligten Aktivisten ein Hof in Bremervörde
gestürmt. Sat1 berichtete in Blitz am 17.5.2004
darüber.
Tage
vorher (12.5.2004) bekamen wir von der Arche
2000 eine Mail mit Bildern (Nachtaufnahmen)
und folgendem Schreiben [Anmerkung: die Original-Unterlagen
können gerne angefragt werden]:
| Tiere
in Not!
Am kommenden Freitag, den 14.05.2004 werden
arche2000-Aktivisten einen Bauernhof im
Raum Bremervörde/Niedersachsen besetzen.
Auf dem Bauernhof vegetieren Rinder und
Pferde unter schlimmsten Bedingungen vor
sich hin. Die Tiere müssen in ihren
eigenen Fäkalien leben. Die Rinder
und Pferde leiden an Unterernährung,
Verletzungen, Krankheiten jeglicher Art.
Die Tiere werden nicht versorgt und gepflegt
und sind sich selbst überlassen.
Bei
unserer Recherche mussten wir erleben,
wie ein Rind vor unseren Augen im Sterben
lag. Wenn wir nicht unverzüglich
handeln wird es weitere Opfer geben.
Dazu
brauchen wir Eure Hilfe! Kommt zahlreich
am Freitag zu der Besetzungsaktion wenn
Ihr den Tieren helfen wollt. Falls Ihr
an der Aktion teilnehmen könnt, meldet
Euch bitte schnellstmöglichst vorher
bei mir an. Als Anlage findet Ihr einige
Bilder. Weiteres Bildmaterial gibt es
im Internet unter: www.arche2000.org/missstand
Zur
ausführlichen Vorbesprechung werden
wir uns im Raum Bremervörde gegen
09.00 Uhr treffen. Den genauen Ort und
Uhrzeit werde ich Euch in Kürze mitteilen.
Solltet
Ihr noch Fragen haben stehe ich Euch jederzeit
zur Verfügung. Die Tiere brauchen
Euch!
Thomas Starck
arche2000
Tel. 0172 - 418 5024
T.Starck@arche2000.org |
Wir sagten unser Kommen mit 5 Aktivisten zu.
Am 14.5.2004 stellten wir vor Ort fest, dass
weder das Vet. Amt vorab über die Zustände
informiert war noch der Halter dieser Tiere
aufgefordert worden war, die Missstände
abzustellen.
Es wurde also ganz klar verantwortet, dass jene
Tiere die dort im sterben liegend vorgefunden
wurden, unversorgt und ohne jegliche Hilfe in
aller Qual sterben durften. Denn diese Aktion
sollte ein Medienrummel werden und bei der Nachtaktion
waren zwar Kameras dabei, leider nur kein Fernsehteam.
Dass konnte wohl erst am 14.5.2004 drehen, also
lässt man als Tierschützer diese Tiere
sterben und wartet bei einer Tasse Tee in aller
Ruhe ab.
| Nachträgliche
Anmerkung:
Ich
bin selbstverständlich davon ausgegangen,
dass während der nächtlichen
Aktion im Vorfeld des 14.5.2004 (durch
verschiedene Archemitarbeiter) den im
Sterben liegenden Tieren geholfen wurde.
Im schlimmsten Fall nahm ich an, dass
diese Tiere in den Armen der Archeleute
verstarben. Mit keinen Gedanken habe ich
daran gedacht, dass es anders hätte
sein können. Erst im Zuge der Aktion
wurde deutlich, dass diesen Tieren nicht
geholfen wurde und sie noch gelebt haben
müssen, als die an der Recherche
beteiligten Tierschützer den Ort
verließen. Alle Aktivisten bekamen
von Thomas Stark am 14.5.2004 zusätzlich
den Auftrag, nach den gestorbenen Tieren
auf dem Hof in Bremervörde Ausschau
zu halten. Ein jeder kann sich sicher
vorstellen, mit welchen Gefühlen
wir Planen hochhoben und unter Holzbretter
schauten. |
Jeder,
der tatsächlichen Tierschutz betreibt,
hätte noch in der Nacht den sterbenden
Tieren geholfen, nicht erst Tage später
(Insider haben verlauten lassen, dass diese
Aufnahmen nicht am 11.5.2004 sondern bereits
ca. am 4.5.2004 also 10 Tage vorher gemacht
wurden) mit Prunk und Protz diesen super Einsatz
gefahren und dann auch noch öffentlich
ins Netz gestellt:
| "In
einem weiteren Unterstand, der notdürftig
mit Planen abgedeckt und abgeteilt ist,
stehen noch mehr Rinder. Ein Rind liegt
am Boden und bewegt sich kaum. Die Aktivisten
stellen während der Nachtrecherche
mit Entsetzen fest, dass dieses Rind im
Sterben liegt. Für dieses Tier kommt
leider jegliche Hilfe zu spät. Auch
hier müssen die Rinder knöcheltief
in ihren Ausscheidungen ausharren. Aus
einem am Wohnhaus befindlichen Stall ist
das Rufen von weiteren Kälbern zu
hören... Den Aktivisten ist klar,
dass den Tieren auf diesem Horror-Hof
schnellstmöglich geholfen werden
muss. Eine Besetzung des Hofes wird in
kürzester Zeit organisiert. |
Warum
in aller Welt half dem Tier keiner? Warum müssen
die Tiere Tage warten? Das Handy hätte
gereicht um Polizei und Vet. Amt sofort zu alarmieren
und selbst in dieser Nacht hätte man sicher
auch pressewirksam arbeiten können. Nein....
da wird gewartet, die Tiere sterben munter vor
sich hin.... weil - man braucht ja Sat1...
Es
tut mir leid, mit solchen "Geschäftemachern"
will ich nicht kooperieren und meinen guten
Vereinsnamen für deren Werbung hergeben!
Mit freundlichen Grüßen
Sabine Schneider - Lesner
1. Vorsitzende |