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SOS Pferdehilfe
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Pferdehilfe in Not - Spendenaufruf


German (ex) partners of Arche 2000 look into an uncertain future

The financial scandal around an organization, which has been criticized by animal activists for years already because of their obscure financial and donation policy, is widening leading to serious consequences: Without any previous warning, partner organizations running animal refuges and pounds find themselves without financial support.

In case fresh funds cannot be found immediately, the future of Arche 2000's partners and all the animals they care for is threatened. At the same time the urgency becomes evident to watch questionable financial policies of certain German animal protection organizations closely.

This message should be understood as a warning to foreign partners of "Arche 2000" who are likely to be left in limbo, just like the German organizations.

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SOS Pferdehilfe - Pferde-Schutzhof in Not!
Was unseriöse Tierschutz-Vereine anrichten können...

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SOS - Pferdehilfe  e.V.

Als gemeinnützig und besonders förderungswürdig anerkannt


SOS - Pferdehilfe e.V Tel.: 033478-372000
Straße durch Zelliner Loose 4 Funk: 0173-6244552
15324 Gieshof-Zelliner Loose team@sos-pferdehilfe.de

5. Juni 2004

Betrifft: Betrugs- Skandal bei "Tierhilfe"
Hamburger Abendblatt vom 5. Juni 2004
Razzia: In einem der größten deutschen Tierschutz-Vereine sollen Hunderttausende Euro veruntreut worden sein.
Von Ulf B. Christen

Sehr geehrte Redaktion,

stellvertretend für viele Tierschutzvereine die durch den Spendenskandal um den Tierschutzverein Arche 2000 betroffen sind, möchten wir Sie bitten, unserer unverschuldeten Notlage einige Zeilen in Ihrer Zeitung zu widmen.

Nur aufgrund der Förderung durch den TSV Arche 2000 haben viele der Kooperationspartner ihren Tierbestand sicher versorgen können. Dieses ist jetzt von einem auf den anderen Tag unmöglich geworden.

Hier das entsprechende Schreiben der Arche 2000:

----- Original Message -----
From: "Thomas Starck" <t.starck@arche2000.org>
To: "SOS Pferdehilfe" <team@sos-pferdehilfe.de>; "Sent: Thursday, May 27, 2004 4:12 PM
Subject: Kooperation

Liebe Kooperationspartner,

leider müssen wir Euch mitteilen, dass ab sofort keine Unterstützung mehr gezahlt werden kann. Das ist kein Scherz! Nach einer Steuerprüfung sind sämtliche Konten von arche2000 gesperrt worden. Alle Mitarbeiter und vor allem alle Tierhöfe sind ebenfalls davon betroffen. Es gibt kein Geld mehr! Weder für Tier, noch für Mensch!

Bitte stellt Euch darauf ein, in Zukunft ohne unsere Hilfe auszukommen.

Herzliche Grüße, arche2000

Kaum einer der Betroffenen kann sich aus den verbliebenen Einnahmen finanzieren, ein schlimmer Schlag gegen die aktiven und überwiegend ehrenamtlichen Tierschützer. Können Sie sich unsere derzeitigen Sorgen und Nöte vorstellen?

Unsere Angst nicht zu wissen wie es weiter geht? Hinzu kommt in vielen Tierheimen die bevorstehende Urlaubszeit und die dadurch verstärkt auftretenden „Notfälle“ und Abgaben!

Wir bitten Sie daher im Namen aller Tiere um einen Bericht in einer Ihrer nächsten Ausgaben. Die Leser müssen auf die unendliche Not aufmerksam gemacht werden und sensibilisiert werden, nun unmittelbar den Tieren zu helfen.

Gerade in dem Bereich Norddeutschland sind viele betroffene Tierheime und private Tierhöfe betroffen. Bitte helfen Sie den Tierheimen!

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

Weiterhin möchten wir Ihnen gern unsere Distanzierung von Arche 2000 zukommen lassen, sie relativiert sicher die Meinung vieler Leser über den praktizierten Tierschutz bei Arche 2000.

SOS-Pferdehilfe e.V.
Str. d. Zelliner Loose 4
15324 Gieshof - Zelliner Loose
Tel.: 033478-372000
www.sos-pferdehilfe.de

Klare Distanzierung von dem Tierschutzverein Arche 2000

In den Reihen der Arche 2000 wird mein Name derzeit hoch gehandelt. Bin ich derzeit scheinbar die einzige Person, welche offen ihre Meinung darlegt.

Entgegen der möglichen Meinung, meine Ansicht beträfe nur den aktuellen Betrugsvorwurf, erhebe ich weitere Vorwürfe gegen die Arche 2000:

1. Ich verwehre mich im Interesse meiner stets ehrlichen Arbeit strikt dagegen, dass durch solche Skandale auch noch der letzte Spender davon abgehalten wird, den Tierschutz zu fördern.
2. Ich verwehre mich weiterhin dagegen, dass skrupellose Menschen z. B. fürstliche Gehälter und Luxuskarossen zum Brötchenholen verwenden, die ausschließlich von Tierschutzgeldern finanziert werden

Das dieser Betrugsvorwurf für mich nicht aus der Luft gegriffen scheint, denn gerade im Hinblick der doppelten Abbuchungen wurden bereits langfristig entsprechende Vorwürfe der Betroffenen laut. Am 14.5.2004 führte ich diesbezüglich sogar ein persönliches Gespräch mit der 1. Vorsitzenden der Arche 2000 Fr. Dr. med. Vet. Sultan. Diese wies den Vorwurf selbstverständlich zurück.

Viel schlimmer empfinde ich jedoch das, was ich mit eigenen Augen gesehen und erlebt habe, ein Vorwurf der sich für mich nie ausräumen lässt und mich an dem Tierschutzgedanken aller beteiligten Archemitarbeiter nicht nur zweifeln lässt sondern ihn schlicht in Abrede stelle.

Am 14.5.2004 wurde durch Arche 2000 und den beteiligten Aktivisten ein Hof in Bremervörde gestürmt. Sat1 berichtete in Blitz am 17.5.2004 darüber.

Tage vorher (12.5.2004) bekamen wir von der Arche 2000 eine Mail mit Bildern (Nachtaufnahmen) und folgendem Schreiben [Anmerkung: die Original-Unterlagen können gerne angefragt werden]:

Tiere in Not!

Am kommenden Freitag, den 14.05.2004 werden arche2000-Aktivisten einen Bauernhof im Raum Bremervörde/Niedersachsen besetzen.

Auf dem Bauernhof vegetieren Rinder und Pferde unter schlimmsten Bedingungen vor sich hin. Die Tiere müssen in ihren eigenen Fäkalien leben. Die Rinder und Pferde leiden an Unterernährung, Verletzungen, Krankheiten jeglicher Art. Die Tiere werden nicht versorgt und gepflegt und sind sich selbst überlassen.

Bei unserer Recherche mussten wir erleben, wie ein Rind vor unseren Augen im Sterben lag. Wenn wir nicht unverzüglich handeln wird es weitere Opfer geben.

Dazu brauchen wir Eure Hilfe! Kommt zahlreich am Freitag zu der Besetzungsaktion wenn Ihr den Tieren helfen wollt. Falls Ihr an der Aktion teilnehmen könnt, meldet Euch bitte schnellstmöglichst vorher bei mir an. Als Anlage findet Ihr einige Bilder. Weiteres Bildmaterial gibt es im Internet unter: www.arche2000.org/missstand

Zur ausführlichen Vorbesprechung werden wir uns im Raum Bremervörde gegen 09.00 Uhr treffen. Den genauen Ort und Uhrzeit werde ich Euch in Kürze mitteilen.

Solltet Ihr noch Fragen haben stehe ich Euch jederzeit zur Verfügung. Die Tiere brauchen Euch!

Thomas Starck
arche2000
Tel. 0172 - 418 5024
T.Starck@arche2000.org

Wir sagten unser Kommen mit 5 Aktivisten zu.

Am 14.5.2004 stellten wir vor Ort fest, dass weder das Vet. Amt vorab über die Zustände informiert war noch der Halter dieser Tiere aufgefordert worden war, die Missstände abzustellen.

Es wurde also ganz klar verantwortet, dass jene Tiere die dort im sterben liegend vorgefunden wurden, unversorgt und ohne jegliche Hilfe in aller Qual sterben durften. Denn diese Aktion sollte ein Medienrummel werden und bei der Nachtaktion waren zwar Kameras dabei, leider nur kein Fernsehteam.

Dass konnte wohl erst am 14.5.2004 drehen, also lässt man als Tierschützer diese Tiere sterben und wartet bei einer Tasse Tee in aller Ruhe ab.

Nachträgliche Anmerkung:

Ich bin selbstverständlich davon ausgegangen, dass während der nächtlichen Aktion im Vorfeld des 14.5.2004 (durch verschiedene Archemitarbeiter) den im Sterben liegenden Tieren geholfen wurde. Im schlimmsten Fall nahm ich an, dass diese Tiere in den Armen der Archeleute verstarben. Mit keinen Gedanken habe ich daran gedacht, dass es anders hätte sein können. Erst im Zuge der Aktion wurde deutlich, dass diesen Tieren nicht geholfen wurde und sie noch gelebt haben müssen, als die an der Recherche beteiligten Tierschützer den Ort verließen. Alle Aktivisten bekamen von Thomas Stark am 14.5.2004 zusätzlich den Auftrag, nach den gestorbenen Tieren auf dem Hof in Bremervörde Ausschau zu halten. Ein jeder kann sich sicher vorstellen, mit welchen Gefühlen wir Planen hochhoben und unter Holzbretter schauten.

Jeder, der tatsächlichen Tierschutz betreibt, hätte noch in der Nacht den sterbenden Tieren geholfen, nicht erst Tage später (Insider haben verlauten lassen, dass diese Aufnahmen nicht am 11.5.2004 sondern bereits ca. am 4.5.2004 also 10 Tage vorher gemacht wurden) mit Prunk und Protz diesen super Einsatz gefahren und dann auch noch öffentlich ins Netz gestellt:

"In einem weiteren Unterstand, der notdürftig mit Planen abgedeckt und abgeteilt ist, stehen noch mehr Rinder. Ein Rind liegt am Boden und bewegt sich kaum. Die Aktivisten stellen während der Nachtrecherche mit Entsetzen fest, dass dieses Rind im Sterben liegt. Für dieses Tier kommt leider jegliche Hilfe zu spät. Auch hier müssen die Rinder knöcheltief in ihren Ausscheidungen ausharren. Aus einem am Wohnhaus befindlichen Stall ist das Rufen von weiteren Kälbern zu hören... Den Aktivisten ist klar, dass den Tieren auf diesem Horror-Hof schnellstmöglich geholfen werden muss. Eine Besetzung des Hofes wird in kürzester Zeit organisiert.

Warum in aller Welt half dem Tier keiner? Warum müssen die Tiere Tage warten? Das Handy hätte gereicht um Polizei und Vet. Amt sofort zu alarmieren und selbst in dieser Nacht hätte man sicher auch pressewirksam arbeiten können. Nein.... da wird gewartet, die Tiere sterben munter vor sich hin.... weil - man braucht ja Sat1...

Es tut mir leid, mit solchen "Geschäftemachern" will ich nicht kooperieren und meinen guten Vereinsnamen für deren Werbung hergeben!

Mit freundlichen Grüßen
Sabine Schneider - Lesner
1. Vorsitzende


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