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Arche 2000-Konten offenbar NICHT von der Staatsanwaltschaft gesperrt!


German (ex) partners of Arche 2000 look into an uncertain future

The financial scandal around an organization, which has been criticized by animal activists for years already because of their obscure financial and donation policy, is widening leading to serious consequences: Without any previous warning, partner organizations running animal refuges and pounds find themselves without financial support.

In case fresh funds cannot be found immediately, the future of Arche 2000's partners and all the animals they care for is threatened. At the same time the urgency becomes evident to watch questionable financial policies of certain German animal protection organizations closely.

This message should be understood as a warning to foreign partners of "Arche 2000" who are likely to be left in limbo, just like the German organizations.

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8. Juni 2004

Archekonten sind nicht gesperrt!?

wo ist das Geld?

Stillschweigen...

Promotion und TV

Sturm und Macht

Vorzeigeprojekte

Ein Neuanfang?

Spendenaufrufe

Sammelkonto

Alles Lüge, Archekonten sind nicht von der Staatsanwaltschaft gesperrt!

Der verantwortliche Staatsanwalt Herr Spohr bestätigte gestern mehrfach, dass die Konten des Tierschutzverein Arche 2000 nicht gesperrt wurden. Lediglich Sachwerte wären gesichert worden!

Den Archemitarbeitern sowie den Kooperationspartnern wurde jedoch am 27.5.2004 sowie am 28.5.2004 seitens der Arche mitgeteilt, die Behörden hätten die Konten gesperrt, daher wären aktuell keine Zahlungen mehr möglich.

Gerade kleine Tierhöfe mussten sofort um ihre Tiere bangen, in einem traurigen Fall kostete die Nichtzahlung der Arche einem erst drei Wochen altem Kater das Leben, weil eine tierärztliche Versorgung nicht finanziert werden konnte. Dieser Hof hat Resteinnahmen von 300 Euro, dieser Betrag reicht nicht einmal für das monatliche Futter!

Warum werden wir alle so frech angelogen?

Wo ist das Geld, das den Tieren zusteht?

Warum wird das Leben von unschuldigen Tieren riskiert?

Hat die Leitung der Arche 2000 denn nur Interesse daran, das eigene Gehalt zu sichern? Auf Kosten vieler Tiere? Laut Mitgliederprotokoll von 2003 sollen jährlich

  • an Mitgliedsbeiträgen 7.689.935,97 €
  • und an Spendengeldern 100.396,54 € eingehen
  • Dabei sollen 6.485.533,34 € für den Tierschutz und die Öffentlichkeitsarbeit ausgegeben werden und die
  • reinen Verwaltungskosten 1.528.106,01 € betragen

Liebe Tierfreunde, seid Ihr nicht auch der Meinung, das man von diesem Betrag, der für den Tierschutz Verwendung finden sollte, nicht einige Euros übrig haben müsste, um den Tierhöfen ihre Unterstützung zu gewähren?


Arche 2000 fordert zu Stillschweigen auf

Die Kooperationspartner sind eindringlich aufgefordert worden, Stillschweigen zu bewahren - Hier das entsprechende Schreiben der Arche 2000:

"Dr. Christina Sultan" <dr.sultan@arche2000.org> schrieb am 28.05.04 11:03:42:

Liebe Kooperationspartner, wie einige von euch vielleicht schon wissen, sind die Konten der Arche 2000 im Augenblick eingefroren. Der Grund hierfür wird zur Zeit von unseren Steuerberatern und Anwälten mit den zuständigen Beamten erörtert. Wir haben allen Grund davon auszugehen, dass wir Euch Mitte nächster Woche mitteilen können, wie es weitergeht. Wir werden alles tun, um den uns anvertrauten Tieren auch in Zukunft zu helfen. Bitte bewahrt Stillschweigen über die augenblickliche Situation, da sich das ganze bereits nächste Woche in Luft aufgelöst haben kann und jede Panik im Augenblick der Arche und Euch schaden kann.

Dr. Christina Sultan

Die Kooperationspartner schweigen auch derzeit noch brav, ein jeder hat Angst um seine Tiere, nicht zuletzt muss man nach den neusten "Gerüchten" auch noch um die eigene Gesundheit bangen.

Auch ich bin bereits mehrfach gewarnt worden, gefragt ob ich denn keine Angst hätte, andere wären bereits massiv bedroht worden, Schweigegelder würden gezahlt werden, selbst Morddrohungen sollen ausgesprochen worden sein, man schrecke offensichtlich vor nichts zurück...

Sind wir hier in einem Mafiafilm oder handelt es sich um einen Spendenbetrug?

Klar, es geht um viel Geld, die Verantwortlichen bei Arche halten sich dezent zurück und waschen ihre Hände in Unschuld.
Eine 1. Vorsitzende - scheinbar dem Barbipuppenregal entnommen - weiß von nichts, die 2. Vorsitzende hat sicher keine finanziellen Sorgen für ihren selbst geführten Tierhof, der Geschäftsführer und "Eigner" der Arche, Eduard Gehrs, hat selbstverständlich auch von nichts gewusst.


Kooperationen mit Promotion-und Fernseh-Teams

Auch der Verein SOS-Arche 2000 (steht lt. Angaben auch unter der Regie von Gehrs) ist ähnlich gestrickt, hat dieser doch über lange Zeit die "Schmutzarbeit" für die Mutter "Arche 2000" übernommen und mit sehr drastischen Mitteln Mitglieder geworben. Erst als dieser zu bekannt und keine nennenswerten Erfolge mehr erzielte, musste die Mutter selbst auf die Straße.

Schnell fand man raus, dass Berichte bei Sat1 mehr brachten als die Drücker, so wurde in Tierschutzfällen, welche zumindest dramatisch aussahen, oft ein bestimmtes Kamerateam hinzugezogen. Leider mussten die Tiere auf ihre Rettung dann oftmals längere Zeit warten, die beiden Herren hatten ja auch gelegentlich andere Dinge zu tun. Fragt man unverständlich nach, warum z. B. den Tieren in Bremervörde nicht sofort geholfen wurde, erklärt man freundlich aber bestimmt:

"Die Tiere wären ja auch gestorben, wenn wir nicht da gewesen wären. Das Fernsehen war wichtiger"

Wir konnten uns zumindest in Bremervörde selbst davon überzeugen, welche Gewalt Arche 2000 über dieses Kamerateam hatte, so bestimmte nicht wie üblich der Sender die Sendezeit, nein, Arche sagte wann gesendet wird. Wäre es ein Einzelfall - leider ist es das aber nicht! Archeaktivisten, Mitarbeiter und nicht zuletzt Betroffene sind Zeugen weiterer medienwirksamer Auftritte unter dem Deckmantel des Tierschutzes geworden.


Hintergrund: "Stürmungen" und Macht der Arche 2000

Werber dürfen nur in den Regionen arbeiten, in denen auch Gelder des Tierschutzes fließen. Scheinbar fehlte der Bereich Bayern noch auf der Liste der Arche, anders ist der folgende Bericht wohl nicht zu erklären:

Ein kleines Tierheim welches man gern übernommen hätte, hilfsweise die Kooperation anbot... Nach der erfolgten Ablehnung beschloss man bei der Arche, dieses systematisch kaputt zu machen. Aktivisten wurden eingeschleust, arbeiteten dort und schufen so allmählich gute Vorraussetzungen für einen erneuten Medienrummel. Zu guter letzt wartete man ab bis die Leitung nicht vor Ort war - der Startschuss für die Arche war gefallen. Mit Pauken und Trompeten stürmte man diesen Hof, scheinbar vorab nicht gerade untätig, kam auch gleich das Vet. Amt mit.

Böses mag man denken, wenn man erleben durfte, wie brav der Vet. auf die Arche hörte. In diesem Tierheim war sicher nicht alles 100%, zumindest sagen es so weitere Kontrollberichte des Vet. und andere große Tierschutzorganisationen, einen Grund für diese "Stürmung" gab es aber wohl nicht. Auch hier durften die Tierfreunde und unbeteiligte Zeugen erleben, wie Tiere völlig unsachgemäß und unerfahren verladen und transportiert wurden. Ähnliche Erfahrungen durften wir in Bremervörde auch schon machen.


Arche-Tierhöfe und Vorzeige-Projekte

Alles in allem besteht für uns kein Zweifel, dass die Spendenwerbung oftmals unter tierschutzwidrigen Umständen geschieht und man bei der Arche 2000 keinen Wert auf Tierschutz legt, sondern Tierschutzfälle lediglich für die eigene Werbung nutzt.

Auch die Kooperationspartner werden nicht nach deren Tierschutzleistung beurteilt und gefördert, ähnlich wie bei uns sucht man gezielt nach „Vorzeigeobjekten“ für die eigene Werbung.

Hier die Antwort der Arche, nachdem ein Umzug auf ein anderes Gelände aus finanziellen Gründen scheiterte:

Wir erwähren uns nicht des Eindrucks, das man uns wegen des neuen Objektes als Kooperationsmitglied nur aufnahm, um für sich selbst Werbung zu machen, und nicht um Tieren zu helfen. Diese unsere Meinung wurde durch Frau Kanbach der Arche 2000 bestätigt, die wörtlich sagte:

"Die Kooperationspartnerschaft kam nur unter der Voraussetzung eines neuen Objektes in Betracht. Sollten Sie bis Ende Juli 2004 nicht umgezogen sein, werden wir unsere „Zusammenarbeit“ kündigen und sie bekommen keine Unterstützung mehr."


Ein Neuanfang? Wenig Hoffnung...

Leider scheint es keine Aussicht zu geben, dass Arche 2000 und seine Tochter SOS-Arche 2000 Insolvenz anmeldet. Würde dieser Verein geschlossen, wären alle Mitgliedsdaten weg.

Ein Neuer Name brächte sofort leere Kassen. So hat man ja 80.000 Tierfreunde, die sich von der angeblich so guten Tierschutzarbeit in Sat1 "Blitz" stetig überzeugen konnten und dieser Ruf ist nun einmal bares Geld wert. Sind die Konten mal leer, wird halt nach einigen Monaten erneut abgebucht. Merkt ja nicht gleich jeder.

Nebenbei hat man von anderen Tierschutzvereinen den einen oder anderen Mitarbeiter, der wohl auch gleich ein paar Mitgliedsdaten mitbrachte. Anders sind Berichte über Abbuchungen der Arche 2000 von Konten der Spender von anderen Organisationen wohl nicht zu erklären.

Wir bitten daher jeden Tierfreund, sich genau zu informieren und nicht zuletzt auch zu überdenken, ob die Mitgliedschaft bei Arche 2000 oder dem Tochterverein SOS-Arche 2000 nicht sofort gekündigt werden sollte.


Aufruf: Tierhöfe in akuter Not!

Wenn all diese Spender den gewählten Betrag dem Tierheim vor Ort spenden würden, wäre das Geld sicher besser aufgehoben und von jedem bequem nachvollziehbar.

In jedem Fall bitten wir um dringende Hilfe für einen der Kooperationspartner der Arche 2000.

"Die besagten 300 Euro Resteinnahmen sind bereits verbraucht und ein Teil der Tiere muss zusätzlich dringend tierärztlich versorgt werden. Da nicht einmal das Geld zum Einschläfern da ist, müssen sonst u. U. weitere Tiere qualvoll sterben!"

Die Menschen vor Ort sind zum untätigen Zusehen verdammt. Da alle privaten Möglichkeiten ausgeschöpft sind, weder die Mitglieder noch zusätzliche Ausgaben verkraften, noch Aufrufe in der Region erfolgreich waren, bat man in höchster Verzweiflung bei der Arche 2000 um etwas Geld um zumindest die erkrankten Tiere einschläfern lassen zu können.

Man könne doch nicht zusehen, wie sie von allein sterben... Die Antwort: Geld für den Tierarzt gibt es jetzt nicht.

Der Verein selber hat große Angst vor einer öffentlichen Stellungnahme, bat uns um Stillschweigen. Ich persönlich kann es sehr gut verstehen: Wer etwas öffentlich sagt, bekommt nicht nur Ärger sondern auch kein Geld. Ein jeder hat ja noch die Hoffnung, dass von der Arche 2000 doch noch etwas kommt

Wir bitten daher um jede auch noch so kleine Spende für dieses Tierheim, es dürfen dort nicht noch weitere Tiere sterben! Der Erlös von derzeit 200,- Euro aus unserer Tatzensammelaktion geht an dieses Tierheim, um zumindest etwas Futter kaufen zu können. Da es sich dabei um Fressnapfgutscheine handelt, kann keine Tierarztrechnung davon bestritten werden. Bitte helft diesen Tieren!

Wir leiten Eure Spende sofort weiter.

Weiterer Hilferuf

Hier ein weiterer Notruf:

Wir haben noch keinen Brief wegen der staatsanwaltlichen Ermittlungen erhalten. Obwohl wir jede Hilfe gebrauchen können; denn wir arbeiten alle ehrenamtlich und haben keinen Verwaltungsapparat mit zu zahlenden Mitarbeitern, distanzieren auch wir uns von der Arche 2000 Welt-Tier-Hilfe e.V.

Wie bekannt ist, haben wir auch alte Traber und Warmblüter. Zwei dieser Pferde mussten im vergangenen Jahr euthanisiert werden (Pferdeklinik), was uns sehr schwer fiel. Eine Kostenübernahme oder ein Beitrag wurde von Arche 2000 abgelehnt.

Obwohl der Beitrag der Arche 2000 mit den vielen Tieren monatlich nur 500 € betrug, ist bei uns auch ein Loch entstanden. Deshalb bitten wir auch um Spenden, da wir Alleinversorger sind und unser ganzes Privatgeld für unsere Tiere opfern. Vor allem benötigen wir Futter Hafer, Stroh für unsere Tiere.

Anmerkung: Auf diesem Hof stehen 17 Pferde, 30 Hunde sowie 12 Katzen!

Weiterer Hilferuf

Hier gleich der nächste Hilferuf:

Alle bei uns aufgenommenen Tiere, überwiegend Hunde, leben bis zu ihrer Vermittlung mit uns im Familienverband, d. h. sie leben im Rudel freilaufend auf den Privatgrundstücken unserer Mitglieder (keine Zwingerhaltung).

Konnten wir eine erfolgreiche Vermittlung tätigen, fliegt der Hund in Begleitung eines Flugpaten nach Deutschland. Flugpaten sind u. a. häufig Urlaubsgäste, die sich bereit erklären, auf ihrem Rückflug unsere Tiere zu begleiten. Die neuen Tiereltern holen ihren Vierbeiner dann meist am Zielflughafen ab. - Soviel zu uns und unserer Vermittlungspraxis in aller Kürze.

Wir haben ständig ca. 25 Hunde und 5 Katzen zur Vermittlung. Dazu kommen ca. 10 Gnadenhoftiere. Seit ca. 2 Jahren werden wir von der Arche 2000 mit monatlich 800 € unterstützt. Wenn dieses Geld nun ausbleibt und kein anderer Sponsor einspringt, werden wir höchst wahrscheinlich unsere Tätigkeit demnächst einstellen müssen.


Sammelkonto für betroffene Tierheime

Spendenkonto:
SOS-Pferdehilfe e.V.

Raiffeisenbank Fürstenwalde
Kontonummer: 6 999 999
BLZ: 170 924 04
Verwendungszweck: hier bitte die Angabe an wen die Spende gehen soll!


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