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Tierschutz International
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Tierechtskongress 2004
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Tierrechts-Kongress 2004
16.-19. September 2004. Bericht und Fotos. |
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Althoff-Skandal
Circus G. Althoff: Dietzenbach, Oppenheim, Bodenheim... |
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Zirkus-Protest
Mehrere Demo-Termine gegen Circus Barelli in Frankfurt. Juni/Juli 2004 |
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Jubiläumsfeier
... der TVG Pulheim. Mit Mischlingshunde-Schau und Promis. Brauweiler
20.06.04 |
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Hunde Wohnungsloser
Pilotprojekt in Saarbrücken. 18.05.04 |
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Rodeo-Protest
Demonstration gegen das geplante Rodeo in Wetzlar. 08.05.04 |
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Osteraktion
Info- und Protest: Hühnerleichen-Auslege-Aktion. 10.04.04 |
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Antipelz-Demo
zur "Fur and Fashion", gegen Pelzhandel und Peek & Cloppenburg.
Frankfurt. 13.03.04 |
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Demo gegen Covance
Bundesweite Demo gegen Tierversuche. Münster, 06.03.04 |
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Rodeo-Protest
dt.-amerikanisches Volksfest. Berlin, August 2003 |
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Feierabend
Wall-Plakatakion gegen Tierversuche. TVG Berlin, August 2003 |
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IWC 2003
Protestaktionen zur Internationalen Walfang-Kommission. Berlin, Juni 2003 |
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Internationale Grüne Woche
Berichte und Fotos zur IGW. Berlin, Januar 2003 |
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Fiffi-Parade I
2+4 - das sind wir! Fotos der "Love Parade für Hunde".
Berlin, 07.09.02 |
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Antistierkampf!
Protest in Berlin, Düsseldorf, München und Wien am 29.08.02.
Start meiner Tierrechts-Aktivitäten
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"Wir lassen uns nicht mundtot klagen!"
Trotz
Sanktionen und Zensur: der Kampf gegen Covance geht weiter
Bericht von Viola Kaesmacher, Mitglied bei IfT
- Internetzwerk für Tiere
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Demo am 9. Juli 2005 in Münster - Infos hier
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21.07.04
17.07.04
14.07.04 |
21.
Juli 2004 - OLG Hamm entscheidet über die Nutzung der
Undercover-Bilder
Über
6 Monate arbeitete im letzten Jahr der Journalist Friedrich
Mülln mit versteckten Kameras in dem Münsteraner
Labor. Die schockierenden Bilder wurden am 9. Dezember 2003
zum ersten Mal in dem ZDF-Magazin Frontal21 gezeigt. Mülln
filmte, wie Tierpfleger und leitende Angestellte aufs Brutalste
Tiere auf den Boden drückten, sie anschrien und erniedrigten.
Covance wurde wegen des belastenden Videomaterials wegen
Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz angezeigt. Die
Staatsanwaltschaft stellte die Anzeigen ein. Der Covance-Konzern
ging mit aller Härte gegen die Veröffentlichung
des Bildmaterials vor. Gegen unzählige Tierversuchsgegner
und den Journalisten wurden Einstweilige Verfügungen
erlassen, die das Veröffentlichen gerichtlich verbieten.
Bei Zuwiderhandlung droht ein Ordnungsgeld von bis zu 250.000
Euro. Ein Widerspruch gegen diese Verfügungen wurde
vor dem Landgericht in Münster abgewiesen, so dass
am 21. Juli 2004 das Oberlandesgericht in Hamm über
die Nutzung der Bilder entscheidet.
Neben zwei Demonstrationen in Hamm wird es eine Demonstration
und Unterschriftenübergabe am Düsseldorfer Landtag
geben:
- 14.07.04
- Düsseldorf: Unterschriftenübergabe und Demonstration
am Landtag. Treffpunkt: 11.30 Uhr vor dem Landtag Nordrhein-Westfalen,
Platz des Landtages 1, 40221 Düsseldorf; Unterschriftenübergabe
um 13.00 Uhr. Organisation: Bundesverband Menschen für
Tierrechte e.V. - www.tierrechte.de

- 17.07.04
- Hamm (Westfalen): Gerechtigkeit für Tiere - die
Realität muss gezeigt werden! Demonstration in Hamm
wegen des anstehenden Gerichtsprozesses vor dem Oberlandesgericht.
13.00 Uhr Marktplatz. Organisation: die
tierbefreier e.V.
- 21.07.04
- Hamm (Westfalen): Ab 11.30 Demonstration vor dem Gericht,
Heßlerstr. 53. 13.00 Uhr Gerichtsverhandlung vor
dem Oberlandesgericht in Hamm wegen der Nutzung der Bilder.
Organisation: die
tierbefreier e.V.
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06.03.04 |

| Protestaktionen
gegen Covance in Münster am 6. März 2004
Am
06.03.04 fand in Münster eine von die tierbefreier
e.V. und der Münsteraner Initiative für
Tierrechte e.V. bundesweit organisierte Demonstration
gegen Tierversuche und das Tierversuchslabor Covance
in Münster statt. Es versammelten sich etwa 500-600
Menschen - sie kamen in Gruppen oder als Einzelpersonen
- aus der Umgebung, allen Teilen Deutschlands sowie
aus Großbritannien, der Schweiz und Italien.
Die
Brisanz um den Covance-Skandal wurde in einer Rede
von Dr. Corina Gericke (Bundesverband der Tierversuchsgegner
– Menschen für Tierrechte e.V., Ärzte
gegen Tierversuche e.V) auch wissenschaftlich erläutert
und Friedrich Mülln, der mit seinen undercover-Aufnahmen
den Stein ins Rollen brachte, schilderte plastisch
die unsäglichen Zustände und ganz besonders
verachtenswürdigen Tierquälereien an den
hilflosen Affen. Beweismaterial durfte nicht gezeigt
werden - doch eine Gruppe performte eine Nachstellung
einiger Szenen. Aufgrund der guten Pressearbeit waren
auch viele Journalisten anwesend.

Kevin
Kroemmer von die tierbefreier e.V. leitete die Veranstaltung
ein und fungierte auch zwischendurch als "Moderator",
so zum Beispiel, um zu betonen, dass eventuell dennoch
gezeigtes Bild- und Videomaterial nicht im Auftrag
der Demo-Veranstalter gezeigt werde. Das Landgericht
Münster hatte die Verbreitung des Bildmaterials
mit Hinweis auf das Gewerbeinteresse von Covance untersagt.
Bis
auf einen Zwischenfall, bei dem sich die Wut gegen
Tierquäler bei einem auf der Wegstrecke liegenden
Pelzgeschäft entlud, verlief der Protestzug friedlich,
aber lautstark mit Megaphonen, Trommeln, Pfeifen.
Auch das nasskalte Wetter konnte den Elan der Protestanten
nicht bremsen. Vonseiten der Münsteraner und
Passanten kam viel Zuspruch.
Die
Zwischenkundgebung vor dem Rathaus von Dr. Edmund
Haferbeck (die tierbefreier e.V., Bund zum Schutz
vor Rechtsmißbrauch e.V., Fraktionsgeschäftsführer
von Bündnis 90/Die Grünen im Stadtparlament
Schwerin) formulierte in treffenden Worten, was jeden
logisch denkenden Menschen zur Weißglut bringt:
himmelschreiende Ungerechtigkeit - gegenüber
den Tieren und gegenüber den Menschen, die dies
aufdecken und diese gesetzeswidrigen und tierverachtenden
Zustände sowie insgesamt Tierversuche abschaffen
wollen.

Skandalöse
Machenschaften um den Covance-Sumpf - in feurigen
Worten wurde zusammengefasst, auf welch dünnem
Eis sich die Stadt und die Justiz begibt - mit den
so genannten Gutachtern, mit dem Amtsveterinär,
mit der Duldung untragbarer Zustände und der
Kriminalisierung von Menschen, die sich für Tiere
einsetzen. Aktueller Anlass war eine Vielzahl einstweiliger
Verfügungen - so wurde Aktivisten vorgeworfen,
einer kriminellen Vereinigung anzugehören, Volksverhetzung
zu betreiben etc. Wer allerdings kriminell ist, wird
sich demnächst in Berufungsverfahren hoffentlich
auch auf dem Papier und "im Namen des Volkes"
zeigen.
Covance
hat es nicht geschafft- trotz Ihrer PR-Agentur vom
Hoff und trotz bedenklicher Verbindungen zu Vertretern
der Behörden - die Vorwürfe und Delikte
abzuschwächen oder schönzureden. Durch Aufdeckung
der Zustände bei Covance haben sich Tierschützer
und -rechtler im großen Stile zusammengeschlossen
und werden weiterkämpfen - die Tierversuche,
die uns Alpträume und den Tieren unsägliches
Leid bescheren, werden nicht verschwinden, nur weil
unter Androhung von horrenden Geld- und Gefängnisstrafen
die Veröffentlichungen untersagt sind. Übrigens
ist das Video ab sofort auch auf deutsch erhältlich.

Vielleicht
lag es am Verbot, das Beweismaterial aus dem Höllenlabor
zu zeigen - jedenfalls waren die Banner und Transpis
ganz besonders kreativ gestaltet.
Die
Initiatoren haben ganze Arbeit geleistet - so wurde
nicht nur die Demo perfekt organisiert (inklusive
Cometogether am Abend mit Tierrechtstombala und veganem
Essen) sondern mit Vermittlung von Übernachtungs-
und Mitfahrgelegenheiten ein komfortabler "Rundum-Service"
geboten.

Am
24. April ist internationaler Tag des Versuchstiers
- spätestens dann wird Münster wieder erleben,
dass es Menschen gibt, die nicht aufgeben und für
die Rechte der Tiere und gegen Ungerechtigkeit trotz
aller Widerstände weiterkämpfen. (Nachtrag:
"Aufgrund der Großdemo in Frankfurt
werden wir diesen Termin verschieben. Münsteraner
Initiative für Tierrechte e.V.")
- Beweismaterial
zeigen dürfen!
- Verfolgung
und Sanktionierung der Straftaten!
- Covance
schließen!
- Tierversuche
abschaffen!
zu
mehr Fotos von der Demo am 6. März 2004
| "Hallo
Leute, wir freuen uns riesig, dass die Demo
am 06.03.2004 gegen Tierversuche und gegen Covance
ein so großer Erfolg war. Nun sind aber
eine Menge Dinge liegen geblieben. Wer seine
Affenmaske, Regenschirm oder ähnliches
vermisst, bitte meldet Euch bei EHaverbeck@web.de.
Am 24.04.2004 war ursprünglich ein Fackelzug
durch Münster geplant. Aufgrund der Großdemo
in Frankfurt werden wir diesen Termin verschieben.
Münsteraner Initiative für Tierrechte
e.V."
Linktipps
- weitere Berichte:
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Künstler
gegen Tierversuche
Schluss
mit den qualvollen Tierversuchen!
Inga Schnekenburger, 16. Dezember 2003
Jeder kann die Logos und Banner kostenlos benutzen
für seine Homepage. Buntstiftzeichnung/ Collage
von Inga Schnekenburger 2003, onlinekunst
"[...]
Am 16. Dezember 2003 wurde zum zweiten Mal in der
Sendung "Frontal 21" Videos aus der Tierversuchsanstalt
Covance in Münster gezeigt. Die erste Sendung
hatte ich nicht gesehen, nur darüber gelesen
und gehört. Dann sah ich die zweite Sendung.
Ich war entsetzt, schockiert, traurig und wütend
zugleich, was diese "Tierpfleger" den wehrlosen
Äffchen antun. Ein Pfleger reißt einem
Affen einen Arm auf den Rücken. Der Affe schreit.
Da steht eine Frau im weißen Kittel mit einer
großen Spritze. Sie kostet das Schreien noch
etwas aus und gibt dann mit aller Brutalität
die Spritze. Danach wurde der Affe in eine eiserne
Kiste geschleudert und seinem Schicksal überlassen.
Das Bild mit der Mutter, die ihr Kind an sich klammert,
um es zu beschützen, mit weit aufgerissenen,
angstvollen Augen- das werde ich nie vergessen...
Im
ersten Beitrag wurde auch folgendes gezeigt: Die Affen
vegetieren in Drahtkäfigen ohne jede Möglichkeit,
sich bequem hinzulegen. In den Käfigen ist NICHTS.
Nach den Operationen noch in der Narkose verletzen
sie sich manchmal am Drahtgitter. Niemand ist bei
ihnen, wenn sie nach der Narkose erwachen, obwohl
das vorgeschrieben ist. Wenn sie erbrechen, hilft
ihnen Niemand. Sie sind allein und hilflos. Sie haben
ständig Angst vor neuen Torturen. Und dann geht
es von Neuem los mit der Quälerei. Sie werden
verhöhnt von den "Tierpflegern", es
spielt laute Musik - die Pfleger treiben Späße
mit den wehrlosen Tieren.
Am
Schluss der Sendung am 16. Dezember 2003 sah man viele
blaue Müllsäcke neben den Mülleimern
auf dem Parkplatz stehen. Was nicht gesagt wurde (aber
aus Insiderkreisen gemeldet wurde): in diesen Säcken
liegen totgequälte Affen. Oder fast zu Tode gequält
und dann getötet. Über 1000 tote Affen im
Jahr bei Covance Laboratories- circa 18 tote Affen
in der Woche - fast täglich drei tote Affen!
Und wie Müll werden sie dann entsorgt.
Diese
meist tödlichen Versuche mit zusätzlich
schlechter Behandlung durch rohe "Tierpfleger"
müssen sofort aufhören! Sie sind sowieso
nicht relevant für den Menschen. [...] Im Klartext:
Tiere werden gequält, unnötig misshandelt,
und der Betreiber kassiert dafür Millionen von
unseren Steuergeldern. Wir leben wohl in einer verkehrten
Welt? Da sich die Tiere nicht wehren können,
müssen wir, die damit nicht einverstanden sind,
etwas tun! Ich hoffe, dass die Tierschützer etwas
unternehmen und werde das unterstützen."
Regina
Rau malt für die Tierversuchsgegner
Covance
verbot den Tierversuchsgegner zwar die Verbreitung
des Beweismaterials, aber die Künstlerin Regina
Rau hat sie festgehalten - in Bildern, die nicht weniger
berühren. Und wer die grausigen Aufnahmen gesehen
hat, kann die Abbildungen sehr wohl zuordnen.
zur
Chronologie einer beispiellosen Ungerechtigkeit
zu
mehr Fotos von der Demo am 6. März 2004
zur
Anzeige der Tierversuchsgegner Pulheim
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