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Covance-Demo Münster, 9.7.2005

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Protest in Berlin, Düsseldorf, München und Wien am 29.08.02. Start meiner Tierrechts-Aktivitäten


 

"Wir lassen uns nicht mundtot klagen!"
Trotz Sanktionen und Zensur: der Kampf gegen Covance geht weiter


 
Bild: Demozug gegen Tierversuche und gegen Covance - COVANCE schließen - Tierversuche abschaffen!

Bild: Demozug gegen Tierversuche und gegen Covance - COVANCE schließen - Tierversuche abschaffen!

Foto von
bin-sprachlos.de

9. Juli 2005 - Demo gegen Covance

Demo gegen Covance in Münster am 9. Juli 2005

Mehr als 400 Menschen beteiligten sich am Samstag an einer energischen Demonstration gegen Tierversuche und die Firma Covance in Münster. "Es wurde ein deutliches Zeichen gegen Tierversuche und Tierausbeutung gesetzt", so die Veranstalter. Nachdem am Stadthaus mehrere Reden gehalten worden waren, zog ein Demonstrationszug mehrere Stunden lang von der Innenstadt bis zum Covance Labor im Süden Münsters. Linktipp: www.tierbefreier.de

Impressionen der Tierrechtsdemo abm 7. Juli 2005 gegen Covance in  Münster

Feierabend. Tierversuche abschaffen - Alternativen fördern!

Infos über die Veranstaltung im www:

Impressionen der Tierrechtsdemo abm 7. Juli 2005 gegen Covance in  Münster

Tiere wollen frei sein! Gegen Käfige, gegen Knäste

Impressionen der Tierrechtsdemo abm 7. Juli 2005 gegen Covance in  Münster

Demonstrationszug zum Tierversuchlabor Covance

Impressionen der Tierrechtsdemo abm 7. Juli 2005 gegen Covance in  Münster

Menschen für Tierrechte fordern: Schluss mit Tierversuchen

Impressionen der Tierrechtsdemo abm 7. Juli 2005 gegen Covance in  Münster

Schließt das Tierlabor in Münster! fordern die Tierversuchsgegner Berlin

Impressionen der Tierrechtsdemo abm 7. Juli 2005 gegen Covance in  Münster

Covance - das Grauen! Hunderte von Menschen auf den Straßen gegen Covance

Impressionen der Tierrechtsdemo abm 7. Juli 2005 gegen Covance in  Münster

Eine bunte Menge an
Tierrechtlern drängte sich
durch Münsters Straßen

Impressionen der Tierrechtsdemo abm 7. Juli 2005 gegen Covance in  Münster

Impressionen der Tierrechtsdemo abm 7. Juli 2005 gegen Covance in  Münster

Impressionen der Tierrechtsdemo abm 7. Juli 2005 gegen Covance in  Münster

Succesvolle internationale demonstratie tegen dierproevenlaboratorium Covance.
Linktipp: biteback.be

Quelle der Fotos oben und Video
uk.pg.photos.yahoo.com/shevaun83

Download: Video über eine Rangelei zwischen Tierrechtlern und Polizei. Eine Tierrechtlerin wurde auf den Kopf geschlagen. Achtung, die Datei hat fast 11 MB

Video über ein kleine Rangelei zwischen Tierrechtlern und Polizei.

Infos von TVG Saar/tierlieb.net, 11. Juli 2005

Bitte hinsichtlich der Covance-Demo in Münster: Der WDR soll bei der Demo gefilmt haben - wer zufälligerweise diese Ausstrahlung aufgenommen hat - bitte eine Mail an tvgsaar1@aol.com. merci im Voraus mngrrobo


"KURZBERICHT DEMO IN MÜNSTER - TEILNAHME DER TIERVERSUCHSGEGNER SAAR"

"Um 5 Uhr 45 gings mit 2 Autos ab nach Münster, 450 km. Wir kamen um 11 Uhr 15 zum Versammlungsplatz, wo einige Organisationen Infostände aufgebaut hatten. Unter anderem "Peta", Bundesverband "Menschen für Tierrechte", "Ärzte gegen Tierversuche" usw... - auffallend war die hohe Polizeipräsenz. Hier gabs viel Infomaterial, Möglichkeit zum Gedanken- und Informationsaustausch, wir wurden mit Überziehhemden und Brust- und Rückenplakaten "eingekleidet". Es gab viele Informationen, auch welche, die man nicht im www findet. Unter anderem hat sich auch ein PETA-Mitglied als Affe verkleidet in eine dünne Plexiglasröhre gezwängt - so wie man das 10 km weiter täglich mit den Tieren macht.

Bild: Performance Covance - Die Hölle auf Erden für Affen.

Bild: Performance Covance - Die Hölle auf Erden für Affen.

Foto von
bin-sprachlos.de

Um 12:30 gabs dann eine zentrale Versammlung auf einem Platz in der Fußgängerzone. Hier wurden Videos aus den Undercover-Aktionen bei Covance gezeigt, alle 10 min. ein riesiger Gong geschlagen, was den Tod eines Affen symbolisieren sollte. Wir haben dann - wie die anderen Demoteilnehmer auch, unsere Plakate und Banner aufgestellt. Es gab anschließend einige Redebeiträge der Veranstalter, u. a. Edmund Haferbeck, der sehr detailliert und kompetent Beispiele für die korrupte Justiz und Verwaltung der Stadt Münster dargestellt hat. Über 1.000 Äffchen werden im Jahr alleine in Münster ermordet, ca. 800 davon kommen aus Mauritius per Air-France. Ein Unternehmen auf Mauritius betreibt Hotels und unter anderem auch die Zuchtfarmen für die Affen auf Mauritius. Man hat zum Boykott der Fluglinie sowie der Insel aufgerufen.

So gegen 13:30 formierte sich dann der Demozug und es ging ca. 5 km durch die Innenstadt von Münster, begleitet von einem massiven Polizeiaufgebot. Laut Polizeiangaben und Zählungen des Veranstalters nahmen über 400 Tierversuchsgegner aus dem In- und Ausland teil: Franzosen, Engländer, Holländer... zumindest diese Nationalitäten waren vertreten. Mit extrem lauten Protestsängen, Trommeln, Trillerpfeifen-Konzerten, Bombenalarm-Sirenen ging es dann durch die Innenstadt. Kaum ein Passant blieb nicht stehen, Geschäftsleute kamen aus ihren Läden, Autofahrer blieben stehen und bekamen Flyer verteilt. Es war ein beeindruckender, ausdrucksstarker und von Emotionen geprägter Protestzug.

Bild: "One Struggle one fight - Human freedom - animal rights!"

"Tierversuche - ein Verbrechen an Wehrlosen."

"One Struggle one fight - Human freedom - animal rights!"

Bild: "Bei Menschen würdet ihr es FOLTER nenen"

"Bei Menschen würdet ihr es FOLTER nenen"

Alle Foto von
bin-sprachlos.de

Die Polizei schützte Metzgereien vor der Gruppe autonomer Tierschützer, die sich an vorderster Front des Zuges befanden. Das gelang nicht immer - so dass es zu einer Rauferei zwischen Polizei und Demonstranten kam, als man versuchte, Mc.Donalds einen "Besuch" abzustatten. Sofort wurde von Seiten der Polizei aus Bussen heraus gefilmt und Pässe abfotografiert. Weiter ging dann die Demo durch Straßen außerhalb der Fußgängerzone, was ein Verkehrschaos auslöste.

Bild: Kleiner "Exkurs" auf dem Demozug - Tiere haben Rechte - Fleisch ist Mord!

Bild: Kleiner "Exkurs" auf dem Demozug - Tiere haben Rechte - Fleisch ist Mord!

Foto von
bin-sprachlos.de

Dann der Marsch Richtung Labor, ca. 8 km. Die Polizei stoppte im weiteren Verlauf die Demonstration. Man näherte sich dem Wohnhaus des Chefs der Pathologie von Covance. Ca. 10 Demoteilnehmer hatten in der Vergangenheit einstweilige Verfügungen erhalten, sich dem Haus nicht näher als 200 m nähern zu dürfen. Sie wurden jetzt "aussortiert" und mit Polizeifahrzeugen am Haus vorbeigefahren. Trotzdem gab es einen Halt der Demo an der Straße dieses Wohnhauses, mit lautstarken Protesten und massiven Drohgesängen. Auch hier wieder Randale mit der Polizei, die das Eindringen des Demozuges in die Straße verhindern konnte.

"Kein Vergeben - kein Vergessen. Mörder haben Namen und Adressen!"

"Kein Vergeben - kein Vergessen. Mörder haben Namen und Adressen!"

"Kein Vergeben - kein Vergessen. Mörder haben Namen und Adressen!" Fotos von
bin-sprachlos.de

Bei Ankunft in der Nähe des Labors wurde die Zufahrtsstraße von den Polizeikräften gesperrt. Deshalb versuchten einige Teilnehmer, über Wiesen und Felder das Gebäude zu erreichen. Die Polizei konnte jedoch überzeugend darstellen, dass das keinen Sinn hat und die Leute kamen dann zum Demozug zurück. Leider hat man dort einen Motorrad-Polizist eingekesselt und am Weiterfahren gehindert. Mit einer starken Truppe Polizisten versuchte man den Kollegen zu befreien, was wiederum zu Randale führte. Die Demonstration wurde dann mit einer Kurzkundgebung aufgelöst und die Polizei wurde anschließend sofort aktiv. Man zog sich bestimmte Leute aus der Gruppe heraus, filmte sie und ihre Pässe. Das passierte auch auf dem Nachhauseweg zum Busbahnhof, wo die Polizei die autonomen Demoteilnehmer verfolgte und bestimmte Personen herausgriff.

Bild: Der Weg zum Labor wurde plötzlich zum "Privatgelände" - der Demozug konnte nicht weiter.

Bild: Der Weg zum Labor wurde plötzlich zum "Privatgelände" - der Demozug konnte nicht weiter.

Bild: Der Weg zum Labor wurde plötzlich zum "Privatgelände" - der Demozug konnte nicht weiter. Fotos von
bin-sprachlos.de

Das gelang nicht immer, weil man menschliche Schutzschilde um die Betroffenen gebildet hatte. Die Demonstration wurde von einem Kamerateam des westdeutschen Rundfunks begleitet, ein Interview fand am Ende der Demo mit einem Vertreter der tierbefreier statt. Wir fuhren dann mit einem Sonderbus in die Innenstadt und waren gegen 1:45 zuhause."

Persönliche Eindrücke eines Teilnehmers an der Demo
gegen Covance in Münster

"Auffallend und dem Anlass unangepasst war die Größe des Polizeiaufgebots.
Schätzungsweise 100 Polizisten mit ca. 10 Bussen und Einsatzfahrzeugen und 10 Motorrädern waren ständig präsent und sorgten für "Ordnung".
Einen schlechten Eindruck auf Passanten und auch auf uns machten die Aktionen der schwarz gekleideten autonomen Tierschützer. Gewalt gegen Menschen disqualifiziert sehr leicht die gut gemeinte Intention der gesamten Veranstaltung. So meinte ein Video-Polizist auf meine Frage hin: "...die paar Brüder da vorne (Autonome) machen euch die ganze Demo kaputt..."

Ich persönlich werte die Zwischenfälle nicht als tragisch. Es war genau zu spüren, dass im Demonstrationszug unter den Menschen ein hohes Potential an Aggessivität aufgrund der Ohnmacht existierte, nichts gegen diesen kapitalkräftigen Konzern ausrichten zu können. Natürlich richtet sich dann diese Aggressivität gegen die Leute vor Ort - und das sind nun mal die Ordnungskräfte. Einen sehr prägenden Eindruck hatten wir vor dem Labor selbst: Im Hintergrund die Mördergebäude, dazwischen die Polizeikräfte und dann kamen die Demonstranten. Da war dann die Frage erlaubt: wer schützt hier WEN? Der Staat schützt das Kapital vor der Vertretern von Ethik und Tierrechten? Um es plakativ zu beschreiben. Das ruft Enttäuschung und Resignation hervor. Natürlich machen die Polizisten nur ihren Job.

Bei uns Teilnehmern hat die Demo eine Botschaft hinterlassen: noch mehr intensiver, länderübergreifender Einsatz gegen Tierversuche, Bewusstseinsbildung im Bekannten- und Freundeskreis fördern, und - vor Ort, Universität Homburg, das Thema Tierversuche an dieser Einrichtung zum Thema zu machen. Typisch für deutsches Denken war die Antwort eines Polizisten auf die Frage von Erika, ob er denn wüsste was er hier macht. Antwort: "... ich weiss weder was dort hinten in dem Labor läuft, noch wer das ist, wir sind eine Einsatztruppe aus einem anderen Bundesland und haben keine Ahnung. Wir wollen nur Straftaten verhinden". Heißt: unreflektiertes Handeln ohne Hinterfragung der Hintergründe. So funktioniert eine Exekutive... Das ungläubig Staunen der Passanten in der Innenstadt ließ den Schluss zu, dass man in Münster keinerlei Ahnung hat was sich vor den Toren der Stadt abspielt. Typisch war folgendes Bild: 4 Beautys (Verkäuferinnen bei Douglas) standen vor ihrem Geschäft und belächelten den Demozug. Wohl kaum wissend, was ein paar Meter hinter ihnen in den Regalen steht und was sich 10 km weiter abspielt..."

Bild: Hinter schlichten Fassaden spielt sich die Hölle auf Erden ab

Bild: Hinter schlichten Fassaden spielt sich die Hölle auf Erden ab

Foto von
bin-sprachlos.de

Quelle: Infos von TVG Saar/tierlieb.net, 11. Juli 2005

PS: "Fotos von Demostrationen dürfen grundsätzlich veröffentlicht werden, wenn sie die Demonstration zeigt. Man sagt als Richtwert, dass mindestens 6 Leute darauf zu sehen sein sollen, also keine Portrait-Aufnahmen. Großaufnahmen wiederum sind jedoch ebenfalls erlaubt, wenn es sich um "besondere" Aufnahmen handelt, d. h. wenn der Teilnehmer besonders bemalt ist oder sonst wie "außergewöhnlich" (in Bezug auf den Demonstrationsinhalt). Ebenso ist es erlaubt, Fotos mit weniger Personen zu veröffentlichen, wenn diese Personen nicht Kernelemente des Fotos sind, sondern nur "Beiwerk". Dies ist zum Beispiel dann der Fall, wenn eine Person ein Plakat hält und dieses Plakat Kerntelement des Fotos ist. Grundsätzlich gilt aber, dass Fotos, auf denen die Teilnehmer direkt in die Kamera schauen, veröffentlicht werden können (bei einer für die Öffentlichkeit interessanten - meist öffentlichen - Veranstaltung). Der Fotografierte hat in diesem Falle nämlich mitbekommen, dass er fotografiert wurde - und diesem nicht widersprochen, sondern sein implizites Einverständnis zum Foto gegeben." Quelle: vegan.de


<< Demo am 6. März 2004 in Münster - Infos hier


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