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Bild:
Demozug gegen Tierversuche und gegen Covance - COVANCE
schließen - Tierversuche abschaffen!
Foto
von
bin-sprachlos.de |
9.
Juli 2005 - Demo gegen Covance
Demo
gegen Covance in Münster am 9. Juli 2005
Mehr
als 400 Menschen beteiligten sich am Samstag an einer energischen
Demonstration gegen Tierversuche und die Firma Covance in
Münster. "Es wurde ein deutliches Zeichen gegen
Tierversuche und Tierausbeutung gesetzt", so die Veranstalter.
Nachdem am Stadthaus mehrere Reden gehalten worden waren,
zog ein Demonstrationszug mehrere Stunden lang von der Innenstadt
bis zum Covance Labor im Süden Münsters. Linktipp:
www.tierbefreier.de
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Feierabend.
Tierversuche abschaffen - Alternativen fördern!
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Infos
über die Veranstaltung im www:
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Tiere
wollen frei sein! Gegen Käfige, gegen Knäste |

Demonstrationszug zum Tierversuchlabor Covance |

Menschen
für Tierrechte fordern: Schluss mit Tierversuchen |

Schließt
das Tierlabor in Münster! fordern die Tierversuchsgegner
Berlin |

Covance
- das Grauen! Hunderte von Menschen auf den Straßen
gegen Covance |

Eine
bunte Menge an
Tierrechtlern drängte sich
durch Münsters Straßen |
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Succesvolle
internationale demonstratie tegen dierproevenlaboratorium
Covance.
Linktipp:
biteback.be |
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der Fotos oben und Video
uk.pg.photos.yahoo.com/shevaun83
Download:
Video
über eine Rangelei zwischen Tierrechtlern und
Polizei. Eine Tierrechtlerin wurde auf den Kopf geschlagen.
Achtung, die Datei hat fast 11 MB
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Infos
von TVG Saar/tierlieb.net, 11. Juli 2005
Bitte
hinsichtlich der Covance-Demo in Münster: Der WDR soll
bei der Demo gefilmt haben - wer zufälligerweise diese
Ausstrahlung aufgenommen hat - bitte eine Mail an tvgsaar1@aol.com.
merci im Voraus mngrrobo
"KURZBERICHT
DEMO IN MÜNSTER - TEILNAHME DER TIERVERSUCHSGEGNER
SAAR"
"Um 5 Uhr 45 gings mit 2 Autos ab nach Münster,
450 km. Wir kamen um 11 Uhr 15 zum Versammlungsplatz, wo
einige Organisationen Infostände aufgebaut hatten.
Unter anderem "Peta", Bundesverband "Menschen
für Tierrechte", "Ärzte gegen Tierversuche"
usw... - auffallend war die hohe Polizeipräsenz. Hier
gabs viel Infomaterial, Möglichkeit zum Gedanken- und
Informationsaustausch, wir wurden mit Überziehhemden
und Brust- und Rückenplakaten "eingekleidet".
Es gab viele Informationen, auch welche, die man nicht im
www findet. Unter anderem hat sich auch ein PETA-Mitglied
als Affe verkleidet in eine dünne Plexiglasröhre
gezwängt - so wie man das 10 km weiter täglich
mit den Tieren macht.
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Bild:
Performance Covance - Die Hölle auf Erden für
Affen.
Foto
von
bin-sprachlos.de |
Um
12:30 gabs dann eine zentrale Versammlung auf einem Platz
in der Fußgängerzone. Hier wurden Videos aus
den Undercover-Aktionen bei Covance gezeigt, alle 10 min.
ein riesiger Gong geschlagen, was den Tod eines Affen symbolisieren
sollte. Wir haben dann - wie die anderen Demoteilnehmer
auch, unsere Plakate und Banner aufgestellt. Es
gab anschließend einige Redebeiträge der Veranstalter,
u. a. Edmund Haferbeck, der sehr detailliert und kompetent
Beispiele für die korrupte Justiz und Verwaltung der
Stadt Münster dargestellt hat. Über 1.000 Äffchen
werden im Jahr alleine in Münster ermordet, ca. 800
davon kommen aus Mauritius per Air-France. Ein Unternehmen
auf Mauritius betreibt Hotels und unter anderem auch die
Zuchtfarmen für die Affen auf Mauritius. Man hat zum
Boykott der Fluglinie sowie der Insel aufgerufen.
So gegen 13:30 formierte sich dann der Demozug und es ging
ca. 5 km durch die Innenstadt von Münster, begleitet
von einem massiven Polizeiaufgebot. Laut Polizeiangaben
und Zählungen des Veranstalters nahmen über 400
Tierversuchsgegner aus dem In- und Ausland teil: Franzosen,
Engländer, Holländer... zumindest diese Nationalitäten
waren vertreten.
Mit extrem lauten Protestsängen, Trommeln, Trillerpfeifen-Konzerten,
Bombenalarm-Sirenen ging es dann durch die Innenstadt. Kaum
ein Passant blieb nicht stehen, Geschäftsleute kamen
aus ihren Läden, Autofahrer blieben stehen und bekamen
Flyer verteilt. Es war ein beeindruckender, ausdrucksstarker
und von Emotionen geprägter Protestzug.
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"Tierversuche
- ein Verbrechen an Wehrlosen."
"One
Struggle one fight - Human freedom - animal rights!"
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"Bei
Menschen würdet ihr es FOLTER nenen"
Alle
Foto von
bin-sprachlos.de |
Die
Polizei schützte Metzgereien vor der Gruppe autonomer
Tierschützer, die sich an vorderster Front des Zuges
befanden. Das gelang nicht immer - so dass es zu einer Rauferei
zwischen Polizei und Demonstranten kam, als man versuchte,
Mc.Donalds einen "Besuch" abzustatten. Sofort
wurde von Seiten der Polizei aus Bussen heraus gefilmt und
Pässe abfotografiert. Weiter ging dann die Demo durch
Straßen außerhalb der Fußgängerzone,
was ein Verkehrschaos auslöste.
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Bild:
Kleiner "Exkurs" auf dem Demozug - Tiere
haben Rechte - Fleisch ist Mord!
Foto
von
bin-sprachlos.de |
Dann
der Marsch Richtung Labor, ca. 8 km. Die Polizei stoppte
im weiteren Verlauf die Demonstration. Man näherte
sich dem Wohnhaus des Chefs der Pathologie von Covance.
Ca. 10 Demoteilnehmer hatten in der Vergangenheit einstweilige
Verfügungen erhalten, sich dem Haus nicht näher
als 200 m nähern zu dürfen. Sie wurden jetzt "aussortiert"
und mit Polizeifahrzeugen am Haus vorbeigefahren.
Trotzdem gab es einen Halt der Demo an der Straße
dieses Wohnhauses, mit lautstarken Protesten und massiven
Drohgesängen. Auch hier wieder Randale mit der Polizei,
die das Eindringen des Demozuges in die Straße verhindern
konnte.
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"Kein
Vergeben - kein Vergessen. Mörder haben Namen
und Adressen!"
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Fotos
von
bin-sprachlos.de |
Bei
Ankunft in der Nähe des Labors wurde die Zufahrtsstraße
von den Polizeikräften gesperrt. Deshalb versuchten
einige Teilnehmer, über Wiesen und Felder das Gebäude
zu erreichen. Die Polizei konnte jedoch überzeugend
darstellen, dass das keinen Sinn hat und die Leute kamen
dann zum Demozug zurück. Leider hat man dort einen
Motorrad-Polizist eingekesselt und am Weiterfahren gehindert.
Mit einer starken Truppe Polizisten versuchte man den Kollegen
zu befreien, was wiederum zu Randale führte. Die
Demonstration wurde dann mit einer Kurzkundgebung aufgelöst
und die Polizei wurde anschließend sofort aktiv. Man
zog sich bestimmte Leute aus der Gruppe heraus, filmte sie
und ihre Pässe. Das passierte auch auf dem Nachhauseweg
zum Busbahnhof, wo die Polizei die autonomen Demoteilnehmer
verfolgte und bestimmte Personen herausgriff.
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Bild:
Der Weg zum Labor wurde plötzlich zum "Privatgelände"
- der Demozug konnte nicht weiter.
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Fotos
von
bin-sprachlos.de |
Das
gelang nicht immer, weil man menschliche Schutzschilde um
die Betroffenen gebildet hatte. Die Demonstration wurde
von einem Kamerateam des westdeutschen Rundfunks begleitet,
ein Interview fand am Ende der Demo mit einem Vertreter
der tierbefreier statt. Wir fuhren dann mit einem Sonderbus
in die Innenstadt und waren gegen 1:45 zuhause."
Persönliche
Eindrücke eines Teilnehmers an der Demo
gegen Covance in Münster
"Auffallend
und dem Anlass unangepasst war die Größe des
Polizeiaufgebots.
Schätzungsweise 100 Polizisten mit ca. 10 Bussen und
Einsatzfahrzeugen und 10 Motorrädern waren ständig
präsent und sorgten für "Ordnung". Einen
schlechten Eindruck auf Passanten und auch auf uns machten
die Aktionen der schwarz gekleideten autonomen Tierschützer.
Gewalt gegen Menschen disqualifiziert sehr leicht die gut
gemeinte Intention der gesamten Veranstaltung. So meinte
ein Video-Polizist auf meine Frage hin: "...die paar
Brüder da vorne (Autonome) machen euch die ganze Demo
kaputt..."
Ich persönlich werte die Zwischenfälle nicht als
tragisch. Es war genau zu spüren, dass im Demonstrationszug
unter den Menschen ein hohes Potential an Aggessivität
aufgrund der Ohnmacht existierte, nichts gegen diesen kapitalkräftigen
Konzern ausrichten zu können. Natürlich
richtet sich dann diese Aggressivität gegen die Leute
vor Ort - und das sind nun mal die Ordnungskräfte.
Einen sehr prägenden Eindruck hatten wir vor dem Labor
selbst: Im Hintergrund die Mördergebäude, dazwischen
die Polizeikräfte und dann kamen die Demonstranten.
Da war dann die Frage erlaubt: wer schützt hier WEN?
Der Staat schützt das Kapital vor der Vertretern von
Ethik und Tierrechten? Um es plakativ zu beschreiben. Das
ruft Enttäuschung und Resignation hervor. Natürlich
machen die Polizisten nur ihren Job.
Bei uns Teilnehmern hat die Demo eine Botschaft hinterlassen:
noch mehr intensiver, länderübergreifender Einsatz
gegen Tierversuche, Bewusstseinsbildung im Bekannten- und
Freundeskreis fördern, und - vor Ort, Universität
Homburg, das Thema Tierversuche an dieser Einrichtung zum
Thema zu machen. Typisch für deutsches Denken war die
Antwort eines Polizisten auf die Frage von Erika, ob er
denn wüsste was er hier macht. Antwort: "... ich
weiss weder was dort hinten in dem Labor läuft, noch
wer das ist, wir sind eine Einsatztruppe aus einem anderen
Bundesland und haben keine Ahnung. Wir wollen nur Straftaten
verhinden". Heißt: unreflektiertes Handeln ohne
Hinterfragung der Hintergründe. So funktioniert eine
Exekutive... Das ungläubig Staunen der Passanten in
der Innenstadt ließ den Schluss zu, dass man in Münster
keinerlei Ahnung hat was sich vor den Toren der Stadt abspielt.
Typisch war folgendes Bild: 4 Beautys (Verkäuferinnen
bei Douglas) standen vor ihrem Geschäft und belächelten
den Demozug. Wohl kaum wissend, was ein paar Meter hinter
ihnen in den Regalen steht und was sich 10 km weiter abspielt..."
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Bild:
Hinter schlichten Fassaden spielt sich die Hölle
auf Erden ab
Foto
von
bin-sprachlos.de |
Quelle:
Infos
von TVG Saar/tierlieb.net, 11. Juli 2005
PS:
"Fotos von Demostrationen dürfen grundsätzlich
veröffentlicht werden, wenn sie die Demonstration zeigt.
Man sagt als Richtwert, dass mindestens 6 Leute darauf zu
sehen sein sollen, also keine Portrait-Aufnahmen. Großaufnahmen
wiederum sind jedoch ebenfalls erlaubt, wenn es sich um
"besondere" Aufnahmen handelt, d. h. wenn der
Teilnehmer besonders bemalt ist oder sonst wie "außergewöhnlich"
(in Bezug auf den Demonstrationsinhalt). Ebenso ist es erlaubt,
Fotos mit weniger Personen zu veröffentlichen, wenn
diese Personen nicht Kernelemente des Fotos sind, sondern
nur "Beiwerk". Dies ist zum Beispiel dann der
Fall, wenn eine Person ein Plakat hält und dieses Plakat
Kerntelement des Fotos ist. Grundsätzlich gilt aber,
dass Fotos, auf denen die Teilnehmer direkt in die Kamera
schauen, veröffentlicht werden können (bei einer
für die Öffentlichkeit interessanten - meist öffentlichen
- Veranstaltung). Der Fotografierte hat in diesem Falle
nämlich mitbekommen, dass er fotografiert wurde - und
diesem nicht widersprochen, sondern sein implizites Einverständnis
zum Foto gegeben." Quelle:
vegan.de |