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16.-19. September 2004. Bericht und Fotos.

Infos, Bilder, Hintergründe. Für die Befreiung der Althoff-Tiere! Althoff-Skandal

Circus G. Althoff: Dietzenbach, Oppenheim, Bodenheim...

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Mehrere Demo-Termine gegen Circus Barelli in Frankfurt. Juni/Juli 2004

Fotoshooting mit Fernsehstar Dirk Heinrichs. Per Klick zu mehreren Foto-Galerien Jubiläumsfeier

... der TVG Pulheim. Mit Mischlingshunde-Schau und Promis. Brauweiler 20.06.04

zu Fotos der Aktion: "Wenn der Tierarzt kommt" Hunde Wohnungsloser

Pilotprojekt in Saarbrücken. 18.05.04

zu Fotos und Video-Links der  Protest-Aktion Rodeo-Protest

Demonstration gegen das geplante Rodeo in Wetzlar. 08.05.04

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Info- und Protest: Hühnerleichen-Auslege-Aktion. 10.04.04

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zur "Fur and Fashion", gegen Pelzhandel und Peek & Cloppenburg. Frankfurt. 13.03.04

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Bundesweite Demo gegen Tierversuche. Münster, 06.03.04

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dt.-amerikanisches Volksfest. Berlin, August 2003

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Wall-Plakatakion gegen Tierversuche. TVG Berlin, August 2003

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Protestaktionen zur Internationalen Walfang-Kommission. Berlin, Juni 2003

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Berichte und Fotos zur IGW. Berlin, Januar 2003

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2+4 - das sind wir! Fotos der "Love Parade für Hunde". Berlin, 07.09.02

zur tierdach-Fotogalerie! Antistierkampf!

Protest in Berlin, Düsseldorf, München und Wien am 29.08.02. Start meiner Tierrechts-Aktivitäten


 

Holocaust on your plate - "Der Holocaust auf Ihrem Teller"
... ist umstritten und polarisiert wie kaum eine andere Tierschutzkampagne zuvor

Linktipp - Holocaust on your plate hits Germany - Link zu PeTA.org

Linktipps:


21.03.04

Dr. Helmut Kaplan, Autor und Philosoph, schreibt: »Unsere Enkel werden uns einst fragen: Wo wart ihr während des Holocaust gegen die Tiere? Was habt ihr gegen diese entsetzlichen Verbrechen gemacht? Ein zweites Mal können wir uns nicht darauf hinausreden, nichts gewusst zu haben«. Der Holocaust fand statt, weil Menschen vor der Grausamkeit ein Auge zudrückten.

Harald Ullmann, PeTA Deutschland: "Werden wir nun wieder Grausamkeit und Ungerechtigkeit den Rücken zukehren? Jedes mal, wenn ein Mensch sich zum Essen hinsetzt, trifft er die Wahl, ob er den Holocaust gegen die Tiere unterstützt oder ob er hilft, ihn zu beenden. Wir sollten uns nicht heraussuchen, welchen Gräueltaten wir uns zu widersetzen haben. Als menschliche Wesen sollten wir uns allen Gräueltaten widersetzen."

"Unterschriftenlisten, Petitionen, Demos, Enthüllungen, Undercover-Einsätze - alles dies führt im Endeffekt nicht zum gerechten Erfolg für die Tiere, die dem Menschen ausgeliefert sind und die jedes Jahr milliardenfach umgebracht werden. Die PETA-Kampagne mit dem Vergleich zum Holocaust der Juden, noch heute von Tätern geleugnet, ist die letzte Warnung an die Gesellschaft. Wenn diese Aufrüttelung nicht zum Erfolg führt, wird eine al Quaida für die Tiere nicht mehr zu verhindern sein. - Wohlgemerkt: Dies ist nicht Wille der Tierrechtsbewegung, die aus gesetzestreuen, vielfach altruistisch handelnden Personen besteht." aus: "Ein gezielter Tabubruch in humaner Absicht" von Dr. Edmund Haferbeck. Linktipp bei aussichten-online

"Ich will es deutlich sagen: Rings um uns herrscht ein System der Entwürdigung, der Grausamkeit und des Tötens, das sich mit allem messen kann, wozu das Dritte Reich fähig war, ja es noch in den Schatten stellt, weil unser System kein Ende kennt, sich selbst regeneriert, unaufhörlich Kaninchen, Ratten, Geflügel, Vieh für das Messer des Schlächters auf die Welt bringt." (Literatur-Nobelpreisträger J.M. Coetze 2003)


Als die Kampagne "Holocaust on your plate" vor rund einem Jahr in den USA startete, schrieb ich in der Tierdach-Newsliste am 11.04.2003: "Die beste und mutigste Kampagne einer Tierschutz- bzw. Tierrechtsorganisation. Aufruf zum Stopp am Holocaust an Tieren."

Das glaube ich auch jetzt noch, auch wenn diese Art der Provokation und Aufklärung selbst in Tierschutz- und -rechtskreisen umstritten ist, wie man an untenstehender Linksammlung sehen kann.

Dass sich Fleischesser nicht gerne mit Nazis auf eine Stufe stellen lassen, ist klar - jedoch wird so mancher nun beim Anblick seines Schnitzels vielleicht doch noch so etwas wie einen Anflug von Gewissensbissen haben, bevor er in sein Schnitzel beißt. Und auf Dauer - wenn schon gute Argumente nicht helfen - hilft vielleicht das schlechte Gewissen, dass sich die Gemeinde der Vegetarier/Veganer vergrößert und somit ein kleiner Schritt in Richtung Abschaffung der Tierausbeutung getan ist.

Viola Kaesmacher


Pressespiegel

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Diskussion-Foren

Linktipps

02.04.04
PeTA

PETA kämpft für Recht auf freie Meinungsäußerung.

06.04.04
Schriftwechsel wegen der einstweiligen Verfügung gegen PeTA

Protest gegen die Einstweilige Verfügung

Auszug eines Briefes der Unabhängigen Tierschutz–Union Deutschlands; Harald von Fehr an die Staatsanwaltschaft: "Warum wir unsere Tiere und zum Teil auch unsere Mitmenschen so furchtbar behandeln, sollte Aufgabe der Justiz sein, dies zu verhindern. Nicht Diejenigen, die auf die Missstände aufmerksam machen, mundtot zu machen."

   

23.03.04
PeTA

PETA stellt Kampagne „Holocaust auf Ihrem Teller“ nicht ein

   
23.03.04
Erklärung von AK Humaner Tierschutz

AK Humaner Tierschutz zu Tierheim Olpe

Auszug: "Natürlich bleibt es Privatpersonen unbenommen, mit unausgegorenen Gedankengängen an anderen herumzunörgeln, wichtigtuerisch gar mit Anzeigen die überlastete Justiz zu beschäftigen und dies alles auch per "Pressemitteilung" publik zu machen - um ihren Heiligenschein als Möchtegern-Gutmensch besonders hell erstrahlen zu lassen. Unerträglich wird es aber, wenn - wie im vorliegenden Fall - im Namen der Gesamtheit des zu vertretenden Tierschutzvereins vom Vereinsvorstand versucht wird, mutiges Eintreten anderer Tierschutzorganisationen auf das Schäbigste zu diskreditieren - um ganz offensichtlich missbräuchlich persönliche Ansichten und Ideologien durchzusetzen. Dem uneigennützigen Engagement von PETA für unsere Mitgeschöpfe auch nur ansatzweise antisemitische Tendenzen zu unterstellen, ist an Primitivität, Perfidität und Perversion nicht zu überbieten."

23.03.04
Schriftwechsel mit Tierheim Olpe

Oho - Tierheim Olpe will richten

Auszug: "[...]Wir sind auf das Äußerste gespannt, ob Sie und Frau Kiesmacher sich trauen*, diese unsere Mail und Argumentation (vollständig) ebenso auf den Seiten von www.tierlobby.de zu veröffentlichen wie Ihr Schreiben. Hoffentlich findet sich dort im Zweifelsfall auch ein Leser. Oder sogar zwei. Falls Sie oder Ihre Kollegen damit liebäugeln, selbst Holocaust-Vergleiche im Stil der Peta anzustellen, so können wir Ihnen nur in Ihrem eigenen Interesse dringend davon abraten.[...]" *Ja - ich traue mich! Hier

22.03.04
Helmut F. Kaplan bei fellbeisser

Zensurieren statt argumentieren

Auszug: "[...]Eine spektakulärere Bankrotterklärung ist schwerlich vorstellbar: Man verbietet Fotos, die nichts anderes als die Wirklichkeit zeigen. Wie verheerend muss das Vertrauen in die eigenen Argumente sein, um sich zu einer solch entlarvenden Verzweiflungstat hinreißen zu lassen![...]"

22.03.04
SWR

Tierschutz-Kampagne vorerst eingestellt

Auszug: "[...] Trotz des Verbots in Deutschland sollen die Plakate laut Peta unter anderem in Zagreb, Wien, Prag, Warschau und Amsterdam wie geplant gezeigt werden: "Wenn es um Leid und Schmerz geht, sind Tiere und Menschen gleich, weil beide den Schmerz gleich empfinden", sagte Ullmann. [...]"

22.03.04
mdr

Widerstand - Aus für Tierschutz-Kampagne

Auszug: "[...] Die Organisation betonte am Beginn der Aktion, man wolle Menschen zum Nachdenken anregen. "Genau diese Denkweise, die den Holocaust möglich machte, dass wir jenen, die wir als ‚anders‘ oder ‚minderwertig‘ abstempeln, alles antun können ... ist auch diejenige, die uns erlaubt, jeden einzelnen Tag Greueltaten an Tieren zu verüben."[...]"

22.03.04
fellbeisser/ tagesschau

Peta stoppt "Holocaust auf deinem Teller"

Auszug: "[...] Die Tierrechtsorganisation Peta will nach einer einstweiligen Verfügung ihre umstrittene Tierrechts-Kampagne "Holocaust auf deinem Teller" in Deutschland vorübergehend einstellen. [...]"

22.03.04
Spiegel online

Peta stellt Holocaust-Kampagne vorerst ein

Auszug: "[...] Die umstrittene Peta Kampagne "Holocaust auf deinem Teller" ist nach einer einstweiligen Verfügung vorübergehend eingestellt worden. [...] Harald Ullmann, 2. Vorsitzender der deutschen Peta-Sektion, erklärte, die Organisation werde gegen die Verfügung Rechtsmittel einlegen. "Wenn es um Leid und Schmerz geht, sind Tiere und Menschen gleich, weil beide den Schmerz gleich empfinden," betonte Ullmann. [...]"

21.03.04
IfT, Christina Kremer
(pdf)

Brief an den Zentralrat der Juden

Auszug: "[...] Es geht nicht um die Menschenverachtung, sondern um die Verachtung unserer Mitgeschöpfe allgemein. Und Sie hätten eigentlich dafür am meisten Verständnis aufbringen sollen. [...]"

Und die Antwort hierzu. Wer nicht der gleichen Meinung wie der Zentralrat ist, dem wird ganz einfach die intellektuelle Fähigkeit abgesprochen. So einfach ist das. Link zum pdf

   

20.03.04
VgT - Verein gegen Tierfabriken CH

Holocaust der Nutztiere - der umstrittene PETA-Vergleich

Auszug: "[...] Diese PETA-Kampagne werde von einer Mehrheit der Bevölkerung abgelehnt und sei deshalb "kontraproduktiv" für den Tierschutz, wird von den Gegnern argumentiert. Irrtum! Es ist umgekehrt: Diese Kampagne wird genau von derjenigen Mehrheit abgelehnt, welche den heutigen Holocaust der Nutztiere in ihrem politischen und Konsumverhalten mitverschulden, weil sie noch nicht realisiert haben, dass unsere Nutztiere Ähnliches erleben und empfinden wie wir. Auf diesen seelischen Mangel will die PETA-Kampagne aufmerksam machen. Dass sich diese seelisch zurückgebliebene Mehrheit durch diesen Appell an ihr Gewissen betroffen fühlt, ist nötig. An tiefsitzende Vorurteile kommt oft nur Schockierendes heran. Diese PETA-Kampagne sät Samen der Erkenntnis; die meisten Samen werden auf unfruchtbaren Boden fallen, aber nicht alle.[...]"

20.03.04
Pforzheimer Zeitung

"Eine Beleidigung"

Auszug: "[...] Die Kampagne, bei der Opfer des Holocaust in direkter Gegenüberstellung mit Tieren verglichen werden, sei menschenverachtend und eine Beleidigung aller Opfer des Nazi-Terrors, erklärte der Zentralrat. Das habe Zentralratspräsident Paul Spiegel bereits im vergangenen Jahr in einem Brief an Peta in den USA betont."

20.03.04
Bieler Tagblatt

Käfighaltung für Tierschützer

Auszug: "[...] Peta und andere Radikaltierschützer verhalten sich menschenverachtend. [...] Es ist zu hoffen, die Justiz gebietet ihnen Einhalt. Vielleicht bringt sie ein wenig Käfighaltung zur Besinnung."

20.03.04
taz

Schmerzmathematik zum Schutz von Tieren - Holocaust lässt sich nicht verrechnen

Auszug: "[...]Zu viele glauben zu verstehen, was Peta macht. Die Tierschützer, so meinen sie, haben den gemeinsamen Nenner hinter Holocaust und Massentierhaltung entdeckt: fabrikmäßigen Schmerz und Tod. Währenddessen schlagen die Gegner der Kampagne mit dem Holocaust-Hammer um sich, mit dem sich noch jede Debatte beenden ließ. Verstecken sich feige hinter einem Tabu. Deshalb sagen intelligente Menschen wie der Rapper Thomas D., die Plakate seien noch viel zu sanft. Und sie haben in einem Recht: Menschen lassen Tiere unnötig schlimmste Qualen leiden. Das ist einer zivilisierten Welt nicht würdig. Doch die Peta-Kampagne zeigte dies nicht. [...] "

20.03.04
Tierschutzverein Olpe (PM)

Tierschutzverein Olpe (Elke Stellbrink) zeigt PeTA an!

Auszug: "[...] Damit verharmlost Peta mit dieser Kampagne öffentlich unter der Herrschaft des Nationalsozialismus begangene Handlungen der in § 6 Abs. 1 des Völkerstrafgesetzbuches bezeichneten Art und Weise und erfüllt so den Tatbestand des § 130 StGB. Die Leidensfähigkeit von Tieren ist vorhanden, aber begrenzt. Sie ist nicht vergleichbar mit der Leidensfähigkeit von Menschen.[...] "

   

20.03.04
maulkorbzwang

Silke Groos vom Tierheim Olpe verlangt Sperrung!

Auszug: "[...] Ich bitte Sie deshalb, Ihrer Veranwtortung als Porvider nachzukommen und die Inhalte der Domain www.massenvernichtung.info gemäss 12.3 Ihrer Allgemeinen Geschäftsbedingungen schnellstmöglich und vorsorglich aus dem Internet zu entfernen bzw. den Tarif zu sperren."

19.03.04
recht.de/vegan.de

Kampagne "Der Holocaust auf ihrem Teller" untersagt

Auszug: "[...] PETA wird nach Angaben des Zentralrats untersagt, die Bilder zu veröffentlichen. Dies gilt demnach für Plakate, Handzettel, Internet oder andere Medien. Zentralrats-Präsident Paul Spiegel habe bereits im vergangenen Jahr die in den USA gezeigten Bilder als "menschenverachtend und als eine Beleidigung aller Opfer des Holocaust" bezeichnet.[...]"

19.03.04
Leserbrief

Hühner und Holocaust in einen Topf geworfen

Kommentar von Peter Gernbacher zu einem Artikel in den Stuttgarter Nachrichten. Auszug: "[...] Ja, das darf nicht sein, hier solch "entfremdete" Zusammenhänge aufzuzeigen. Oh, liebe heile Welt, beschütze uns doch vor solch bösen Tierschützern. Ich will nämlich weiterhin meine Wurst und mein Schnitzel ohne Moral und ohne schlechtes Gewissen in mich hineinstopfen können - gell."

19.03.04,
20.min, CH

Tierschutz wirbt mit Fotos von KZ-Opfern

Auszug: "[...] Die Kampagne sorgt nun auch in der Schweiz für Empörung: «Wenn SS-Männer mit Fleischkonsumenten gleichgesetzt werden, ist das verleumderisch und diskriminierend», wettert Yves Kugelmann, Chefredaktor des jüdischen Wochenmagazins Tachles. Nicole Poell, Präsidentin der Jüdischen liberalen Gemeinde Zürich, ist überzeugt: «Die Menschen werden sicher selber merken, dass der Vergleich hinkt.» Jetzt müsse die Gesamtheit der Schweizer Juden etwas dagegen unternehmen. «Die Kampagne ist sehr provokativ und für den Tierschutz sogar kontraproduktiv», findet auch Mark M. Rissi vom Tierschutz STS."

19.03.04
eBund, CH

SIG prüft rechtliche Schritte gegen «Peta»

Auszug: [...] Die Kampagne stösst weit herum auf Ablehnung und Abscheu. «Ein ungeheuerlicher Vergleich», sagte Thomas Lyssy, Vizepräsident des Schweizerischen Israelitischen Gemeindebundes (SIG) auf Anfrage. Die «absolut perverse» Kampagne sei eine Beleidigung der sechs Millionen Holocaust-Opfer. [...] Auch innerhalb von Tierschutz-Kreisen verwahrt man sich gegen die Gleichsetzung: Die internationale Organisation «Vier Pfoten» disqualifiziert die Ausstellung in einem Communiqué als reine «Effekthascherei». Sie diene allein der Publicity der Organisation «Peta», aber sicher nicht dem Tierschutz. Im Gegenteil, die Kampagne lenke gar ab von den «katastrophalen Zuständen in der Intensiv-Tierhaltung». [...] Ein Mann um die fünfzig findet gerade die Mittel der «Peta» gut: Es brauche solch drastische Wege, um die Öffentlichkeit aufzurütteln. [...]"

19.03.04
fellbeisser

Edith Zellwegers Leserbrief zur PeTA-Kampagne
zum obigen Artikel

Auszug: "[...] Ich finde die Kampagne super, denn sie zeigt deutlich auf, mit was für einer Selbstverständlichkeit wir Menschen unvorstellbare Greueltaten tagtäglich an unseren Mitbürgern den Tieren antun. Wohlverstanden dazu noch ungestraft! Dass einige so genannte Pseudo-Tierschützer gegen diese Kampagne von PETA sind, wundert mich nicht sonderlich... [...]"

19.03.04
Netzeitung

Aktion «Holocaust auf Ihrem Teller» gestoppt

Auszug: "[...] Der Zentralrat der Juden in Deutschland hat gegen die Tierschutz-Organisation Peta eine einstweilige Verfügung erwirkt. Bis zu 250.000 Euro Ordnungsgeld drohen der Organisation, wenn sie weiterhin auf Plakaten Bilder von KZ-Häftlingen und Bilder von Tieren in Käfighaltung nebeneinander zeigt. [...]"

18.03.04
reuters

German Jews Attack Vegetarian Ad Campaign

Auszug: "[...] PETA campaign coordinator Matt Prescott said he was aware of the council's views, but added: "We are not willing to end the campaign." He said he himself was Jewish. [...] Stuttgart prosecutor Eckhard Maak was quoted Wednesday as saying PETA should think twice because German law foresaw fines or up to five years in prison for anyone found guilty of belittling or denying the Holocaust. [...]"

18.03.04
Berliner Zeitung
(Kommentar)

Gnadenlos ethisch

Auszug: "[...] richtete sich gegen Angler, also Menschen, die stundenlang meist schweigend, reglos und entschieden gewaltfrei auf Gewässer schauen [...]. Jetzt aber erreicht der Moral-Terror das Gruselstadium, und es drängen sich Vergleiche mit anderen idealistisch befeuerten Bewegungen auf. Die in den USA gegründete Bewegung Peta - People for the Ethical Treatment of Animals - vereinigt moralisch hoch stehende, sensible Leute, die sich für die besseren Menschen halten, weil sie sich für einen ethischen Umgang mit Tieren einsetzen. Entschlossen, ihre historische Mission zu erfüllen, heiligt ihnen offenbar der Zweck die Mittel - anders kann man die Instrumentalisierung des Holocausts für den Gedanken des Tierschutzes nicht interpretieren. [...] Wenn ihnen weder die Argumente noch die Geduld ausreichen, um die verrottete Menschheit auf den einen Pfad der Tugend zu führen, werden sie energischer. Abtreibungsgegner in den USA ermorden Ärzte im Namen des Lebens; Sekten treiben ihre Mitglieder zwecks Erleuchtung in den Selbstmord. Politische Bewegungen zur Durchsetzung reiner Lehren endeten immer verheerend [...]. Adolf Hitler, um den Ideenlieferanten der Peta-Holocaust-Kampagne in die Beispielreihe aufzunehmen, betrieb den Menschenschutz nur höchst selektiv, war aber ein Liebhaber der vegetarischen Küche, vor allem des Apfelkuchens, sowie ein ausgemachter Tier- und Naturschutzfreund. Da er Menschenversuche befürwortete, konnte er auf die Misshandlung von Laborratten leicht verzichten. [...] Das sind grobe Vergleiche, in der Tat. Doch das müssen die Peta-Aktivisten aushalten, sie haben die Waffen gewählt [...].

18.03.04
Berliner Zeitung

Abscheulich und erfolgreich

Auszug: "[...] Doch in vielen Städten, in denen Peta mit ihrer umstrittenen Kampagne warb, war man offenbar der Meinung, dass dieser Vergleich nicht gültig sei. Fast 20 Städte haben das Aufstellen des Plakates verboten. In vier Städten weigerten sich TV-Sender, den Spot auszustrahlen. [...]"

18.03.04
swr

Holocaustopfer protestieren gegen Kampagne

Auszug: "[...] "Auschwitz fängt da an wo einer im Schlachthof steht und sagt, es sind ja nur Tiere." Daraufhin entrollten Opfer des Nationalsozialismus ein Transparent, auf dem zu lesen war: "Hier verwerten Deutsche ihre Holocaust-Opfer nochmals. Heute als Werbe-Gag". [...]"

17.03.04
taz

Hühnchen und Holocaust jetzt in Stuttgart

Auszug: "[...] Die KZ-Bilder stammen aus dem Washingtoner Holocaust-Museum. Dessen Mitarbeiter waren entsetzt, als sie von der Kampagne erfuhren. "Wir fühlen uns getäuscht", sagte Museums-Sprecher Arthur Berger bereits im Dezember 2003 der taz. Im Museum habe man nicht damit gerechnet, dass die Bilder für eine derartige Kampagne verwendet werden sollten. [...] Peta ist schon vor Beginn der Kampagne mit dem Ergebnis zufrieden. "Wir haben viele Leute aufgeweckt", sagt Ullmann. "Durch die Berichterstattung über unsere Plakate interessieren sich jetzt sehr viele Menschen für vegane Ernährung." Auch eine bundesweite Unterschriftensammlung von Bioläden gegen die Kampagne von Peta war nicht allzu erfolgreich. Ein paar hundert Unterschriften zählten die Initiatoren vom Berliner Bioladen Kraut & Rüben und schickten sie an Peta. "Wir nehmen die Zuschriften ernst", sagt Harald Ullmann. "Aber sehr große Ablehnung schlägt uns offensichtlich nicht entgegen."

17.03.04
Berliner Zeitung

Staatsanwalt droht Tierschützern

Auszug: "[...] Der umstrittenen Kampagne "Der Holocaust auf Ihrem Teller" der Tierschutzorganisation Peta droht bei ihrem Deutschland-Start an diesem Donnerstag in Stuttgart ihr vorzeitiges Aus. [...] Nach dem Volksverhetzungs-Paragrafen 130, Absatz 3 des Strafgesetzbuchs droht jedem, der Verbrechen des Nationalsozialismus "billigt, leugnet oder verharmlost", Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren. Nach den Worten des Staatsanwalts "ist deshalb davon auszugehen, dass die Polizei die Aktion nicht sehenden Auges geschehen lässt", sollte der Straftatbestand der Verharmlosung bei der öffentlichen Präsentation der Plakate gegeben sein. [...] "

17.03.04
PeTA

PETA`s „Der Holocaust auf Ihrem Teller“ Europa-Tour kommt nach Zürich

16.03.04
ots/Vier Pfoten

Leid bekämpfen - nicht vergleichen

Auszug: "[...] Die Aufgabe von Tierschützern ist es, Tierleid öffentlich bekannt zu machen, noch mehr, es zu bekämpfen. Die PETA-Kampagne leistet hierzu keinen Beitrag. Durch die Gleichsetzung des Völkermordes an den Juden mit den Massenschlachtungen von Tieren werden keine Tierschutzanliegen transportiert, das zeigt die öffentliche Diskussion im Vorfeld. Nicht dem Tierleid gilt die Aufmerksamkeit, sondern der Frage, ob der Vergleich statthaft sei oder nicht [...] Tierschutzpolitische Erfolge im Sinne konkreter Verbesserungen auf Gesetzgebungsebene lassen sich nur erzielen, wenn es uns gelingt, den Tierschutz zu einem gesellschaftlichen Anliegen zu machen. Dabei werden die Verbände zu Recht an ihrer gesellschaftspolitischen Positionierung, ihrer Glaubwürdigkeit, Fachkompetenz und Dialogfähigkeit gemessen.[...]"

16.03.04
Berlin Online

Zentralrat zeigt Tierschützer an

Auszug: "[...] Die Kampagne diene dem Ziel, dass sich alle Menschen vegetarisch ernährten, erklärte Ullmann. Peta, mit nach eigenen Angaben weltweit rund 800.000 Mitgliedern, beruft sich dabei auch auf prominente jüdische Vegetarier wie den verstorbenen Nobelpreisträger Isaac Singer, der gesagt habe: "Wo es um Tiere geht, wird jeder zum Nazi."[...]"

16.03.04
PeTA

PETA startet Europa-Tour „Der Holocaust auf Ihrem Teller“

   

15.03.04

Essay von Sina Walden auf einer Extra-Seite

15.03.04
Berliner Kurier

Schock-Werbung - Darf man das wirklich?

Auszug: Es geht nicht um die Menschenverachtung, sondern um die Verachtung unserer Mitgeschöpfe allgemein. Und Sie hätten eigentlich dafür am meisten Verständnis aufbringen sollen.

Auszug: "Auch Folko Niebelschütz von der Tierschutzorganisation "Arche 2000" hält die Peta-Kampagne für unangemessen. "Hier geht es doch nicht mehr um den Tierschutz, sondern um Publicity für die Organisation."

 
  • 02.03.04, Helmut F. Kaplan: Der Sprecher für ethische Grundfragen von "Arche 2000" allerdings sieht das anders: Kritik an Peta’s Holocaust-Vergleich ist gefährlicher Unsinn...

14.03.04
DER SPIEGEL 12/2004

Ein Krieg für Tiere

Auszug: "[...] Die Mitglieder der Tierrechtsorganisation Peta sind moderne Guerilleros. Sie kämpfen mit aggressiver Werbung, provozierendem Witz und nackter Prominenz. [...]"

Ein sehr ausführlicher, fast erschreckend unvoreingenommener Beitrag im Spiegel. Hier wären einmal positive Leserbriefe angebracht! Diskussion hierzu bei vegan.de

03.03.04
fellbeisser

Sina Walden an den Werberat

Auszug: "[...] Ihre Empörung über den in der PeTA-Kampagne vorgenommenen Vergleich von Konzentrationslagern mit Massentierhaltung und -schlachtung empfinde ich meinerseits als empörend. Ihre Stellungnahme ist voreilig und unüberlegt, [...] Es gibt eine Menge Menschen, die die BARBARISCHE Behandlung von Tieren in unserer Gesellschaft so entsetzlich finden wie die Greuel der Nazis und es gibt andrerseits eine Menge, die diese Tatsache so verdrängen, dass ihnen die schockhafte Bewusstmachung dieses gegenwärtigen Verbrechens anhand des vergangenen Verbrechens, das wenigstens nach 60 Jahren als solches erkannt wird, bitter nötig ist. [...] Was hat überhaupt der Werberat mit einer moralischen Aufklärungsaktion zu tun? Die Tierrechtsorganisation PeTA verfolgt ebenso wenig wie alle anderen TierrechtlerInnen kommerzielle Zwecke und ich frage mich, mit welchem Recht Sie sich zum Richter in moralischen Angelegenheiten aufwerfen. [...]"

Tobias Kaufmanns Abrechnung

Essen für den Holocaust

Auszug: "[...]Um Missverständnissen vorzubeugen, sollte Peta vielleicht trotzdem wie bei Zigarettenpäcken einen Hinweis auf seine Plakate drucken. »Bei der Gleichsetzung von Menschen im KZ mit Hühnern geht es uns nur um die armen Hühner, aber keinesfalls um die Herabwürdigung von Menschen, schon gar nicht von Menschen im KZ. Und nebenbei geht es natürlich auch um den ein oder anderen Euro Spendengeld. [...] Auch Peta hat nichts begriffen. »Holocaust auf deinem Teller« ist bienenerbrochene Effekthascherei gegen den einen großen Zusammenhang, der mir beim Lesen all der Peta-Tierschutzfaktenblätter plötzlich klar geworden ist. Wäre Hitler Veganer gewesen, hätte es den II. Weltkrieg nicht gegeben! Und durch die fleischfreie Ernährung, die Hitler den Deutschen verordnet hätte, hätte es auch keine Massentierhaltung gegeben und deshalb keine KZs und keinen Holocaust und deshalb keinen Staat Israel und keinen Nahost-Konflikt und der palästinensische Esel würde noch immer friedlich Körbe mit Oliven durch Ramallah tragen. Und Ingrid Newkirk würde vielleicht gerade in diesem Moment eine Adolf-Hitler-Gedenk-Briefmarke mit 10 Cent Spendenanteil für Peta auf einen Liebesbrief an Yassir Arafat kleben. Oh, wäre doch nur jemand dem Führer beim Grillen in den Arm gefallen!"

TAN

Eine Kritik aus der Tierbefreiungsbewegung
(AG des Hamburger Tierbefreiungstreffens)

Auszug: "[...] Hier wird ein wesentlicher Unterschied zwischen der Vernichtung der Jüdinnen und Juden durch den Holocaust und der Ermordung von Tieren in den Schlachthöfen deutlich. Die Schlachthöfe funktionieren nach einem ökonomischen Prinzip. Die Hühner, Kühe, Schweine, etc. sollen nicht vernichtet werden, aus ihnen/durch sie soll Wert produziert werden. Ihre Tötung ist nicht Zweck an sich, sondern der Zweck ist die Produktion von Fleisch, die Produktion von „Nahrung“ für die Menschen. Doch nicht nur aufgrund des analytischen Unterschiedes und des faktisch falschen Vergleichs zwischen Shoah und Schlachthaus ist die PETA-Kampagne nicht tragbar. Wir leben in einer Gesellschaft, in der Antisemitismus aus den Köpfen der Menschen noch keinesfalls verschwunden ist, sondern sich in einem sekundären Antisemitismus manifestiert. Dieser zeigt sich in Deutschland vor allem in Form einer Verdrängung der Schuld, einer Relativierung der Geschehnisse während des Nationalsozialismus und in der modernen Tarnung des Antizionismus. Eine Instrumentalisierung des Holocaust aus werbestrategischen Gründen, wie sie PETA praktiziert, trifft auf genau diesen Boden und kommt dem deutschen Bedürfnis nach einer Entsorgung der Vergangenheit entgegen. [...] Eine Kritik an den tierfeindlichen Verhältnissen dieser Gesellschaft sollte sich darauf konzentrieren, das Wesen von Tierausbeutung zu analysieren, anstatt ihre Phänomene zu vergleichen. Ziel der Tierbefreiungsbewegung muss stets auch eine umfassende Analyse der gesellschaftlichen Verhältnisse sein, mit dem speziellen Augenmerk auf die Verwobenheit des Speziesismus mit anderen Macht- und Herrschaftsformen. Als speziesistisches Grundprinzip sehen wir die dualistischen Konstruktionen von „der Mensch“ und „das Tier“ und die Zuschreibungen, die diesen scheinbar gänzlich unvereinbaren Kategorien anhaften. [...] Die alltägliche Ausbeutung, Unterdrückung und Ermordung von Tieren durch die menschliche Gesellschaft spricht für sich selbst und bedarf keiner Skandalisierung. Ihre Abschaffung muss Grundbedingung einer wahrhaft emanzipierten Gesellschaft sein. Als Tierbefreiungsbewegung, die sich diesem Gedanken verpflichtet fühlt, lehnen wir PETAs Ansatz und den Vergleich mit dem Holocaust grundsätzlich ab."

UnterstützerInnen: Palanqueta, Tierrechtsgruppe Verdura Ludwigsburg, Basisgruppe !Tierrechte! (Wien), Foodfighters, TierrechtsAktion Nord, Berliner Tierrechts-Aktion (BerTA), Georg Hemprich (Kampagne zur Abschaffung der Jagd), AuTuMN (Bremen), AntiSpeziesistische TierrechtsInitiative (ASTI), Tierrechtsmagazin VOICE

   

18.11.2003
PeTA

PETA ersucht Unterstützung des Zentralrats der Juden zur Kampagne “Holocaust auf Ihrem Teller”


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