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Holocaust on your plate - "Der Holocaust auf Ihrem
Teller"
...
ist umstritten und polarisiert wie kaum eine andere Tierschutzkampagne
zuvor

Linktipps:
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21.03.04 |
Dr.
Helmut Kaplan, Autor und Philosoph, schreibt: »Unsere
Enkel werden uns einst fragen: Wo wart ihr während
des Holocaust gegen die Tiere? Was habt ihr gegen
diese entsetzlichen Verbrechen gemacht? Ein zweites
Mal können wir uns nicht darauf hinausreden,
nichts gewusst zu haben«. Der Holocaust fand
statt, weil Menschen vor der Grausamkeit ein Auge
zudrückten.
Harald
Ullmann, PeTA Deutschland: "Werden wir nun
wieder Grausamkeit und Ungerechtigkeit den Rücken
zukehren? Jedes mal, wenn ein Mensch sich zum Essen
hinsetzt, trifft er die Wahl, ob er den Holocaust
gegen die Tiere unterstützt oder ob er hilft,
ihn zu beenden. Wir sollten uns nicht heraussuchen,
welchen Gräueltaten wir uns zu widersetzen
haben. Als menschliche Wesen sollten wir uns allen
Gräueltaten widersetzen."
"Unterschriftenlisten,
Petitionen, Demos, Enthüllungen, Undercover-Einsätze
- alles dies führt im Endeffekt nicht zum gerechten
Erfolg für die Tiere, die dem Menschen ausgeliefert
sind und die jedes Jahr milliardenfach umgebracht
werden. Die PETA-Kampagne mit dem Vergleich zum
Holocaust der Juden, noch heute von Tätern
geleugnet, ist die letzte Warnung an die Gesellschaft.
Wenn diese Aufrüttelung nicht zum Erfolg führt,
wird eine al Quaida für die Tiere nicht mehr
zu verhindern sein. - Wohlgemerkt: Dies ist nicht
Wille der Tierrechtsbewegung, die aus gesetzestreuen,
vielfach altruistisch handelnden Personen besteht."
aus: "Ein gezielter Tabubruch in humaner Absicht"
von Dr. Edmund Haferbeck. Linktipp
bei aussichten-online
"Ich
will es deutlich sagen: Rings um uns herrscht ein
System der Entwürdigung, der Grausamkeit und
des Tötens, das sich mit allem messen kann,
wozu das Dritte Reich fähig war, ja es noch
in den Schatten stellt, weil unser System kein Ende
kennt, sich selbst regeneriert, unaufhörlich
Kaninchen, Ratten, Geflügel, Vieh für
das Messer des Schlächters auf die Welt bringt."
(Literatur-Nobelpreisträger J.M. Coetze 2003)
Als
die Kampagne "Holocaust on your plate" vor
rund einem Jahr in den USA startete, schrieb ich in
der Tierdach-Newsliste am 11.04.2003: "Die beste
und mutigste Kampagne einer Tierschutz- bzw. Tierrechtsorganisation.
Aufruf zum Stopp am Holocaust an Tieren."
Das
glaube ich auch jetzt noch, auch wenn diese Art der
Provokation und Aufklärung selbst in Tierschutz-
und -rechtskreisen umstritten ist, wie man an untenstehender
Linksammlung sehen kann.
Dass
sich Fleischesser nicht gerne mit Nazis auf eine Stufe
stellen lassen, ist klar - jedoch wird so mancher
nun beim Anblick seines Schnitzels vielleicht doch
noch so etwas wie einen Anflug von Gewissensbissen
haben, bevor er in sein Schnitzel beißt. Und
auf Dauer - wenn schon gute Argumente nicht helfen
- hilft vielleicht das schlechte Gewissen, dass sich
die Gemeinde der Vegetarier/Veganer vergrößert
und somit ein kleiner Schritt in Richtung Abschaffung
der Tierausbeutung getan ist.
Viola
Kaesmacher
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02.04.04
PeTA |
PETA kämpft für Recht auf
freie Meinungsäußerung. |
06.04.04
Schriftwechsel wegen der einstweiligen Verfügung
gegen PeTA |
Protest
gegen die Einstweilige Verfügung
Auszug
eines Briefes der Unabhängigen Tierschutz–Union
Deutschlands; Harald von Fehr an die Staatsanwaltschaft:
"Warum wir unsere Tiere und zum Teil auch
unsere Mitmenschen so furchtbar behandeln, sollte
Aufgabe der Justiz sein, dies zu verhindern.
Nicht Diejenigen, die auf die Missstände
aufmerksam machen, mundtot zu machen." |
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23.03.04
PeTA |
PETA stellt Kampagne „Holocaust
auf Ihrem Teller“ nicht ein |
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23.03.04
Erklärung von AK Humaner Tierschutz |
AK
Humaner Tierschutz zu Tierheim Olpe
Auszug:
"Natürlich bleibt es Privatpersonen
unbenommen, mit unausgegorenen Gedankengängen
an anderen herumzunörgeln, wichtigtuerisch
gar mit Anzeigen die überlastete Justiz
zu beschäftigen und dies alles auch per
"Pressemitteilung" publik zu machen
- um ihren Heiligenschein als Möchtegern-Gutmensch
besonders hell erstrahlen zu lassen. Unerträglich
wird es aber, wenn - wie im vorliegenden Fall
- im Namen der Gesamtheit des zu vertretenden
Tierschutzvereins vom Vereinsvorstand versucht
wird, mutiges Eintreten anderer Tierschutzorganisationen
auf das Schäbigste zu diskreditieren -
um ganz offensichtlich missbräuchlich persönliche
Ansichten und Ideologien durchzusetzen. Dem
uneigennützigen Engagement von PETA für
unsere Mitgeschöpfe auch nur ansatzweise
antisemitische Tendenzen zu unterstellen, ist
an Primitivität, Perfidität und Perversion
nicht zu überbieten." |
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23.03.04
Schriftwechsel mit Tierheim Olpe |
Oho
- Tierheim Olpe will richten
Auszug:
"[...]Wir sind auf das Äußerste
gespannt, ob Sie und Frau Kiesmacher sich trauen*,
diese unsere Mail und Argumentation (vollständig)
ebenso auf den Seiten von www.tierlobby.de zu
veröffentlichen wie Ihr Schreiben. Hoffentlich
findet sich dort im Zweifelsfall auch ein Leser.
Oder sogar zwei. Falls Sie oder Ihre Kollegen
damit liebäugeln, selbst Holocaust-Vergleiche
im Stil der Peta anzustellen, so können
wir Ihnen nur in Ihrem eigenen Interesse dringend
davon abraten.[...]"
*Ja
- ich traue mich! Hier |
| 22.03.04
Helmut F. Kaplan bei fellbeisser |
Zensurieren statt argumentieren
Auszug:
"[...]Eine spektakulärere Bankrotterklärung
ist schwerlich vorstellbar: Man verbietet Fotos,
die nichts anderes als die Wirklichkeit zeigen.
Wie verheerend muss das Vertrauen in die eigenen
Argumente sein, um sich zu einer solch entlarvenden
Verzweiflungstat hinreißen zu lassen![...]" |
| 22.03.04
SWR |
Tierschutz-Kampagne vorerst eingestellt
Auszug:
"[...] Trotz des Verbots in Deutschland
sollen die Plakate laut Peta unter anderem in
Zagreb, Wien, Prag, Warschau und Amsterdam wie
geplant gezeigt werden: "Wenn es um Leid
und Schmerz geht, sind Tiere und Menschen gleich,
weil beide den Schmerz gleich empfinden",
sagte Ullmann. [...]" |
| 22.03.04
mdr |
Widerstand - Aus für Tierschutz-Kampagne
Auszug:
"[...] Die Organisation betonte am Beginn
der Aktion, man wolle Menschen zum Nachdenken
anregen. "Genau diese Denkweise, die den
Holocaust möglich machte, dass wir jenen,
die wir als ‚anders‘ oder ‚minderwertig‘
abstempeln, alles antun können ... ist
auch diejenige, die uns erlaubt, jeden einzelnen
Tag Greueltaten an Tieren zu verüben."[...]" |
| 22.03.04
fellbeisser/ tagesschau |
Peta stoppt "Holocaust auf deinem
Teller"
Auszug:
"[...] Die Tierrechtsorganisation Peta
will nach einer einstweiligen Verfügung
ihre umstrittene Tierrechts-Kampagne "Holocaust
auf deinem Teller" in Deutschland vorübergehend
einstellen. [...]" |
| 22.03.04
Spiegel online |
Peta stellt Holocaust-Kampagne vorerst
ein
Auszug:
"[...] Die umstrittene Peta Kampagne "Holocaust
auf deinem Teller" ist nach einer einstweiligen
Verfügung vorübergehend eingestellt
worden. [...] Harald Ullmann, 2. Vorsitzender
der deutschen Peta-Sektion, erklärte, die
Organisation werde gegen die Verfügung
Rechtsmittel einlegen. "Wenn es um Leid
und Schmerz geht, sind Tiere und Menschen gleich,
weil beide den Schmerz gleich empfinden,"
betonte Ullmann. [...]" |
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21.03.04
IfT, Christina Kremer
(pdf) |
Brief an den Zentralrat der Juden
Auszug:
"[...] Es geht nicht um die Menschenverachtung,
sondern um die Verachtung unserer Mitgeschöpfe
allgemein. Und Sie hätten eigentlich dafür
am meisten Verständnis aufbringen sollen.
[...]"
Und
die Antwort hierzu. Wer nicht der gleichen Meinung
wie der Zentralrat ist, dem wird ganz einfach
die intellektuelle Fähigkeit abgesprochen.
So einfach ist das. Link
zum pdf
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20.03.04
VgT - Verein gegen Tierfabriken CH |
Holocaust der Nutztiere - der umstrittene
PETA-Vergleich
Auszug:
"[...] Diese PETA-Kampagne werde von einer
Mehrheit der Bevölkerung abgelehnt und
sei deshalb "kontraproduktiv" für
den Tierschutz, wird von den Gegnern argumentiert.
Irrtum! Es ist umgekehrt: Diese Kampagne wird
genau von derjenigen Mehrheit abgelehnt, welche
den heutigen Holocaust der Nutztiere in ihrem
politischen und Konsumverhalten mitverschulden,
weil sie noch nicht realisiert haben, dass unsere
Nutztiere Ähnliches erleben und empfinden
wie wir. Auf diesen seelischen Mangel will die
PETA-Kampagne aufmerksam machen. Dass sich diese
seelisch zurückgebliebene Mehrheit durch
diesen Appell an ihr Gewissen betroffen fühlt,
ist nötig. An tiefsitzende Vorurteile kommt
oft nur Schockierendes heran. Diese PETA-Kampagne
sät Samen der Erkenntnis; die meisten Samen
werden auf unfruchtbaren Boden fallen, aber
nicht alle.[...]" |
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20.03.04
Pforzheimer Zeitung |
"Eine Beleidigung"
Auszug:
"[...] Die Kampagne, bei der Opfer des
Holocaust in direkter Gegenüberstellung
mit Tieren verglichen werden, sei menschenverachtend
und eine Beleidigung aller Opfer des Nazi-Terrors,
erklärte der Zentralrat. Das habe Zentralratspräsident
Paul Spiegel bereits im vergangenen Jahr in
einem Brief an Peta in den USA betont." |
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20.03.04
Bieler Tagblatt |
Käfighaltung für Tierschützer
Auszug:
"[...] Peta und andere Radikaltierschützer
verhalten sich menschenverachtend. [...] Es
ist zu hoffen, die Justiz gebietet ihnen Einhalt.
Vielleicht bringt sie ein wenig Käfighaltung
zur Besinnung." |
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20.03.04
taz |
Schmerzmathematik
zum Schutz von Tieren - Holocaust lässt
sich nicht verrechnen
Auszug:
"[...]Zu viele glauben zu verstehen, was
Peta macht. Die Tierschützer, so meinen
sie, haben den gemeinsamen Nenner hinter Holocaust
und Massentierhaltung entdeckt: fabrikmäßigen
Schmerz und Tod. Währenddessen schlagen
die Gegner der Kampagne mit dem Holocaust-Hammer
um sich, mit dem sich noch jede Debatte beenden
ließ. Verstecken sich feige hinter einem
Tabu. Deshalb sagen intelligente Menschen wie
der Rapper Thomas D., die Plakate seien noch
viel zu sanft. Und sie haben in einem Recht:
Menschen lassen Tiere unnötig schlimmste
Qualen leiden. Das ist einer zivilisierten Welt
nicht würdig. Doch die Peta-Kampagne zeigte
dies nicht. [...] " |
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20.03.04
Tierschutzverein Olpe (PM) |
Tierschutzverein
Olpe (Elke Stellbrink) zeigt PeTA an!
Auszug:
"[...] Damit verharmlost Peta mit dieser
Kampagne öffentlich unter der Herrschaft
des Nationalsozialismus begangene Handlungen
der in § 6 Abs. 1 des Völkerstrafgesetzbuches
bezeichneten Art und Weise und erfüllt
so den Tatbestand des § 130 StGB. Die Leidensfähigkeit
von Tieren ist vorhanden, aber begrenzt. Sie
ist nicht vergleichbar mit der Leidensfähigkeit
von Menschen.[...] "
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20.03.04
maulkorbzwang |
Silke
Groos vom Tierheim Olpe verlangt Sperrung!
Auszug:
"[...] Ich bitte Sie deshalb, Ihrer Veranwtortung
als Porvider nachzukommen und die Inhalte der
Domain www.massenvernichtung.info gemäss
12.3 Ihrer Allgemeinen Geschäftsbedingungen
schnellstmöglich und vorsorglich aus dem
Internet zu entfernen bzw. den Tarif zu sperren." |
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19.03.04
recht.de/vegan.de |
Kampagne
"Der Holocaust auf ihrem Teller" untersagt
Auszug:
"[...] PETA wird nach Angaben des Zentralrats
untersagt, die Bilder zu veröffentlichen.
Dies gilt demnach für Plakate, Handzettel,
Internet oder andere Medien. Zentralrats-Präsident
Paul Spiegel habe bereits im vergangenen Jahr
die in den USA gezeigten Bilder als "menschenverachtend
und als eine Beleidigung aller Opfer des Holocaust"
bezeichnet.[...]" |
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19.03.04
Leserbrief |
Hühner
und Holocaust in einen Topf geworfen
Kommentar
von Peter Gernbacher zu einem Artikel in den
Stuttgarter Nachrichten. Auszug: "[...]
Ja, das darf nicht sein, hier solch "entfremdete"
Zusammenhänge aufzuzeigen. Oh, liebe heile
Welt, beschütze uns doch vor solch bösen
Tierschützern. Ich will nämlich weiterhin
meine Wurst und mein Schnitzel ohne Moral und
ohne schlechtes Gewissen in mich hineinstopfen
können - gell." |
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19.03.04,
20.min, CH |
Tierschutz
wirbt mit Fotos von KZ-Opfern
Auszug:
"[...] Die Kampagne sorgt nun auch in der
Schweiz für Empörung: «Wenn
SS-Männer mit Fleischkonsumenten gleichgesetzt
werden, ist das verleumderisch und diskriminierend»,
wettert Yves Kugelmann, Chefredaktor des jüdischen
Wochenmagazins Tachles. Nicole Poell, Präsidentin
der Jüdischen liberalen Gemeinde Zürich,
ist überzeugt: «Die Menschen werden
sicher selber merken, dass der Vergleich hinkt.»
Jetzt müsse die Gesamtheit der Schweizer
Juden etwas dagegen unternehmen. «Die
Kampagne ist sehr provokativ und für den
Tierschutz sogar kontraproduktiv», findet
auch Mark M. Rissi vom Tierschutz STS." |
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19.03.04
eBund, CH |
SIG
prüft rechtliche Schritte gegen «Peta»
Auszug:
[...] Die Kampagne stösst weit herum auf
Ablehnung und Abscheu. «Ein ungeheuerlicher
Vergleich», sagte Thomas Lyssy, Vizepräsident
des Schweizerischen Israelitischen Gemeindebundes
(SIG) auf Anfrage. Die «absolut perverse»
Kampagne sei eine Beleidigung der sechs Millionen
Holocaust-Opfer. [...] Auch innerhalb von Tierschutz-Kreisen
verwahrt man sich gegen die Gleichsetzung: Die
internationale Organisation «Vier Pfoten»
disqualifiziert die Ausstellung in einem Communiqué
als reine «Effekthascherei». Sie
diene allein der Publicity der Organisation
«Peta», aber sicher nicht dem Tierschutz.
Im Gegenteil, die Kampagne lenke gar ab von
den «katastrophalen Zuständen in
der Intensiv-Tierhaltung». [...] Ein Mann
um die fünfzig findet gerade die Mittel
der «Peta» gut: Es brauche solch
drastische Wege, um die Öffentlichkeit
aufzurütteln. [...]" |
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19.03.04
fellbeisser |
Edith
Zellwegers Leserbrief zur PeTA-Kampagne
zum obigen Artikel
Auszug:
"[...] Ich finde die Kampagne super, denn
sie zeigt deutlich auf, mit was für einer
Selbstverständlichkeit wir Menschen unvorstellbare
Greueltaten tagtäglich an unseren Mitbürgern
den Tieren antun. Wohlverstanden dazu noch ungestraft!
Dass einige so genannte Pseudo-Tierschützer
gegen diese Kampagne von PETA sind, wundert
mich nicht sonderlich... [...]" |
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19.03.04
Netzeitung |
Aktion
«Holocaust auf Ihrem Teller» gestoppt
Auszug:
"[...] Der Zentralrat der Juden in Deutschland
hat gegen die Tierschutz-Organisation Peta eine
einstweilige Verfügung erwirkt. Bis zu
250.000 Euro Ordnungsgeld drohen der Organisation,
wenn sie weiterhin auf Plakaten Bilder von KZ-Häftlingen
und Bilder von Tieren in Käfighaltung nebeneinander
zeigt. [...]" |
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18.03.04
reuters |
German
Jews Attack Vegetarian Ad Campaign
Auszug:
"[...] PETA campaign coordinator Matt Prescott
said he was aware of the council's views, but
added: "We are not willing to end the campaign."
He said he himself was Jewish. [...] Stuttgart
prosecutor Eckhard Maak was quoted Wednesday
as saying PETA should think twice because German
law foresaw fines or up to five years in prison
for anyone found guilty of belittling or denying
the Holocaust. [...]" |
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18.03.04
Berliner Zeitung
(Kommentar) |
Gnadenlos
ethisch
Auszug:
"[...] richtete sich gegen Angler, also
Menschen, die stundenlang meist schweigend,
reglos und entschieden gewaltfrei auf Gewässer
schauen [...]. Jetzt aber erreicht der Moral-Terror
das Gruselstadium, und es drängen sich
Vergleiche mit anderen idealistisch befeuerten
Bewegungen auf. Die in den USA gegründete
Bewegung Peta - People for the Ethical Treatment
of Animals - vereinigt moralisch hoch stehende,
sensible Leute, die sich für die besseren
Menschen halten, weil sie sich für einen
ethischen Umgang mit Tieren einsetzen. Entschlossen,
ihre historische Mission zu erfüllen, heiligt
ihnen offenbar der Zweck die Mittel - anders
kann man die Instrumentalisierung des Holocausts
für den Gedanken des Tierschutzes nicht
interpretieren. [...] Wenn ihnen weder die Argumente
noch die Geduld ausreichen, um die verrottete
Menschheit auf den einen Pfad der Tugend zu
führen, werden sie energischer. Abtreibungsgegner
in den USA ermorden Ärzte im Namen des
Lebens; Sekten treiben ihre Mitglieder zwecks
Erleuchtung in den Selbstmord. Politische Bewegungen
zur Durchsetzung reiner Lehren endeten immer
verheerend [...]. Adolf Hitler, um den Ideenlieferanten
der Peta-Holocaust-Kampagne in die Beispielreihe
aufzunehmen, betrieb den Menschenschutz nur
höchst selektiv, war aber ein Liebhaber
der vegetarischen Küche, vor allem des
Apfelkuchens, sowie ein ausgemachter Tier- und
Naturschutzfreund. Da er Menschenversuche befürwortete,
konnte er auf die Misshandlung von Laborratten
leicht verzichten. [...] Das sind grobe Vergleiche,
in der Tat. Doch das müssen die Peta-Aktivisten
aushalten, sie haben die Waffen gewählt
[...]. |
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18.03.04
Berliner Zeitung |
Abscheulich und erfolgreich
Auszug:
"[...] Doch in vielen Städten, in
denen Peta mit ihrer umstrittenen Kampagne warb,
war man offenbar der Meinung, dass dieser Vergleich
nicht gültig sei. Fast 20 Städte haben
das Aufstellen des Plakates verboten. In vier
Städten weigerten sich TV-Sender, den Spot
auszustrahlen. [...]" |
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18.03.04
swr |
Holocaustopfer protestieren gegen Kampagne
Auszug:
"[...] "Auschwitz fängt da an
wo einer im Schlachthof steht und sagt, es sind
ja nur Tiere." Daraufhin entrollten Opfer
des Nationalsozialismus ein Transparent, auf
dem zu lesen war: "Hier verwerten Deutsche
ihre Holocaust-Opfer nochmals. Heute als Werbe-Gag".
[...]" |
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17.03.04
taz |
Hühnchen und Holocaust jetzt in
Stuttgart
Auszug:
"[...] Die KZ-Bilder stammen aus dem Washingtoner
Holocaust-Museum. Dessen Mitarbeiter waren entsetzt,
als sie von der Kampagne erfuhren. "Wir
fühlen uns getäuscht", sagte
Museums-Sprecher Arthur Berger bereits im Dezember
2003 der taz. Im Museum habe man nicht damit
gerechnet, dass die Bilder für eine derartige
Kampagne verwendet werden sollten. [...] Peta
ist schon vor Beginn der Kampagne mit dem Ergebnis
zufrieden. "Wir haben viele Leute aufgeweckt",
sagt Ullmann. "Durch die Berichterstattung
über unsere Plakate interessieren sich
jetzt sehr viele Menschen für vegane Ernährung."
Auch eine bundesweite Unterschriftensammlung
von Bioläden gegen die Kampagne von Peta
war nicht allzu erfolgreich. Ein paar hundert
Unterschriften zählten die Initiatoren
vom Berliner Bioladen Kraut & Rüben
und schickten sie an Peta. "Wir nehmen
die Zuschriften ernst", sagt Harald Ullmann.
"Aber sehr große Ablehnung schlägt
uns offensichtlich nicht entgegen." |
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17.03.04
Berliner Zeitung |
Staatsanwalt droht Tierschützern
Auszug:
"[...] Der umstrittenen Kampagne "Der
Holocaust auf Ihrem Teller" der Tierschutzorganisation
Peta droht bei ihrem Deutschland-Start an diesem
Donnerstag in Stuttgart ihr vorzeitiges Aus.
[...] Nach dem Volksverhetzungs-Paragrafen 130,
Absatz 3 des Strafgesetzbuchs droht jedem, der
Verbrechen des Nationalsozialismus "billigt,
leugnet oder verharmlost", Geldstrafe oder
Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren. Nach
den Worten des Staatsanwalts "ist deshalb
davon auszugehen, dass die Polizei die Aktion
nicht sehenden Auges geschehen lässt",
sollte der Straftatbestand der Verharmlosung
bei der öffentlichen Präsentation
der Plakate gegeben sein. [...] " |
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17.03.04
PeTA |
PETA`s „Der Holocaust auf Ihrem
Teller“ Europa-Tour kommt nach Zürich |
| 16.03.04
ots/Vier Pfoten |
Leid
bekämpfen - nicht vergleichen
Auszug:
"[...] Die Aufgabe von Tierschützern
ist es, Tierleid öffentlich bekannt zu
machen, noch mehr, es zu bekämpfen. Die
PETA-Kampagne leistet hierzu keinen Beitrag.
Durch die Gleichsetzung des Völkermordes
an den Juden mit den Massenschlachtungen von
Tieren werden keine Tierschutzanliegen transportiert,
das zeigt die öffentliche Diskussion im
Vorfeld. Nicht dem Tierleid gilt die Aufmerksamkeit,
sondern der Frage, ob der Vergleich statthaft
sei oder nicht [...] Tierschutzpolitische Erfolge
im Sinne konkreter Verbesserungen auf Gesetzgebungsebene
lassen sich nur erzielen, wenn es uns gelingt,
den Tierschutz zu einem gesellschaftlichen Anliegen
zu machen. Dabei werden die Verbände zu
Recht an ihrer gesellschaftspolitischen Positionierung,
ihrer Glaubwürdigkeit, Fachkompetenz und
Dialogfähigkeit gemessen.[...]" |
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16.03.04
Berlin Online |
Zentralrat
zeigt Tierschützer an
Auszug:
"[...] Die Kampagne diene dem Ziel, dass
sich alle Menschen vegetarisch ernährten,
erklärte Ullmann. Peta, mit nach eigenen
Angaben weltweit rund 800.000 Mitgliedern, beruft
sich dabei auch auf prominente jüdische
Vegetarier wie den verstorbenen Nobelpreisträger
Isaac Singer, der gesagt habe: "Wo es um
Tiere geht, wird jeder zum Nazi."[...]" |
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16.03.04
PeTA |
PETA startet Europa-Tour „Der
Holocaust auf Ihrem Teller“ |
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| 15.03.04 |
Essay von Sina Walden
auf einer Extra-Seite |
|
15.03.04
Berliner Kurier |
Schock-Werbung - Darf man das wirklich?
Auszug:
Es geht nicht um die Menschenverachtung, sondern
um die Verachtung unserer Mitgeschöpfe
allgemein. Und Sie hätten eigentlich dafür
am meisten Verständnis aufbringen sollen.
Auszug:
"Auch Folko Niebelschütz von der Tierschutzorganisation
"Arche 2000" hält die Peta-Kampagne
für unangemessen. "Hier geht es doch
nicht mehr um den Tierschutz, sondern um Publicity
für die Organisation." |
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- 02.03.04,
Helmut F. Kaplan: Der Sprecher für
ethische Grundfragen von "Arche 2000"
allerdings sieht das anders: Kritik an Peta’s
Holocaust-Vergleich ist gefährlicher Unsinn...
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14.03.04
DER SPIEGEL 12/2004 |
Ein
Krieg für Tiere
Auszug:
"[...] Die Mitglieder der Tierrechtsorganisation
Peta sind moderne Guerilleros. Sie kämpfen
mit aggressiver Werbung, provozierendem Witz
und nackter Prominenz. [...]"
Ein sehr ausführlicher, fast erschreckend
unvoreingenommener Beitrag im Spiegel. Hier
wären einmal positive Leserbriefe angebracht!
Diskussion
hierzu bei vegan.de |
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03.03.04
fellbeisser |
Sina Walden an den Werberat
Auszug:
"[...] Ihre Empörung über den
in der PeTA-Kampagne vorgenommenen Vergleich
von Konzentrationslagern mit Massentierhaltung
und -schlachtung empfinde ich meinerseits als
empörend. Ihre Stellungnahme ist voreilig
und unüberlegt, [...] Es gibt eine Menge
Menschen, die die BARBARISCHE Behandlung von
Tieren in unserer Gesellschaft so entsetzlich
finden wie die Greuel der Nazis und es gibt
andrerseits eine Menge, die diese Tatsache so
verdrängen, dass ihnen die schockhafte
Bewusstmachung dieses gegenwärtigen Verbrechens
anhand des vergangenen Verbrechens, das wenigstens
nach 60 Jahren als solches erkannt wird, bitter
nötig ist. [...] Was hat überhaupt
der Werberat mit einer moralischen Aufklärungsaktion
zu tun? Die Tierrechtsorganisation PeTA verfolgt
ebenso wenig wie alle anderen TierrechtlerInnen
kommerzielle Zwecke und ich frage mich, mit
welchem Recht Sie sich zum Richter in moralischen
Angelegenheiten aufwerfen. [...]" |
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Tobias
Kaufmanns Abrechnung |
Essen für den Holocaust
Auszug:
"[...]Um Missverständnissen vorzubeugen,
sollte Peta vielleicht trotzdem wie bei Zigarettenpäcken
einen Hinweis auf seine Plakate drucken. »Bei
der Gleichsetzung von Menschen im KZ mit Hühnern
geht es uns nur um die armen Hühner, aber
keinesfalls um die Herabwürdigung von Menschen,
schon gar nicht von Menschen im KZ. Und nebenbei
geht es natürlich auch um den ein oder
anderen Euro Spendengeld. [...] Auch Peta hat
nichts begriffen. »Holocaust auf deinem
Teller« ist bienenerbrochene Effekthascherei
gegen den einen großen Zusammenhang, der
mir beim Lesen all der Peta-Tierschutzfaktenblätter
plötzlich klar geworden ist. Wäre
Hitler Veganer gewesen, hätte es den II.
Weltkrieg nicht gegeben! Und durch die fleischfreie
Ernährung, die Hitler den Deutschen verordnet
hätte, hätte es auch keine Massentierhaltung
gegeben und deshalb keine KZs und keinen Holocaust
und deshalb keinen Staat Israel und keinen Nahost-Konflikt
und der palästinensische Esel würde
noch immer friedlich Körbe mit Oliven durch
Ramallah tragen. Und Ingrid Newkirk würde
vielleicht gerade in diesem Moment eine Adolf-Hitler-Gedenk-Briefmarke
mit 10 Cent Spendenanteil für Peta auf
einen Liebesbrief an Yassir Arafat kleben. Oh,
wäre doch nur jemand dem Führer beim
Grillen in den Arm gefallen!" |
|
TAN |
Eine
Kritik aus der Tierbefreiungsbewegung
(AG des Hamburger Tierbefreiungstreffens)
Auszug:
"[...] Hier wird ein wesentlicher Unterschied
zwischen der Vernichtung der Jüdinnen und
Juden durch den Holocaust und der Ermordung
von Tieren in den Schlachthöfen deutlich.
Die Schlachthöfe funktionieren nach einem
ökonomischen Prinzip. Die Hühner,
Kühe, Schweine, etc. sollen nicht vernichtet
werden, aus ihnen/durch sie soll Wert produziert
werden. Ihre Tötung ist nicht Zweck an
sich, sondern der Zweck ist die Produktion von
Fleisch, die Produktion von „Nahrung“
für die Menschen. Doch nicht nur aufgrund
des analytischen Unterschiedes und des faktisch
falschen Vergleichs zwischen Shoah und Schlachthaus
ist die PETA-Kampagne nicht tragbar. Wir leben
in einer Gesellschaft, in der Antisemitismus
aus den Köpfen der Menschen noch keinesfalls
verschwunden ist, sondern sich in einem sekundären
Antisemitismus manifestiert. Dieser zeigt sich
in Deutschland vor allem in Form einer Verdrängung
der Schuld, einer Relativierung der Geschehnisse
während des Nationalsozialismus und in
der modernen Tarnung des Antizionismus. Eine
Instrumentalisierung des Holocaust aus werbestrategischen
Gründen, wie sie PETA praktiziert, trifft
auf genau diesen Boden und kommt dem deutschen
Bedürfnis nach einer Entsorgung der Vergangenheit
entgegen. [...] Eine Kritik an den tierfeindlichen
Verhältnissen dieser Gesellschaft sollte
sich darauf konzentrieren, das Wesen von Tierausbeutung
zu analysieren, anstatt ihre Phänomene
zu vergleichen. Ziel der Tierbefreiungsbewegung
muss stets auch eine umfassende Analyse der
gesellschaftlichen Verhältnisse sein, mit
dem speziellen Augenmerk auf die Verwobenheit
des Speziesismus mit anderen Macht- und Herrschaftsformen.
Als speziesistisches Grundprinzip sehen wir
die dualistischen Konstruktionen von „der
Mensch“ und „das Tier“ und
die Zuschreibungen, die diesen scheinbar gänzlich
unvereinbaren Kategorien anhaften. [...] Die
alltägliche Ausbeutung, Unterdrückung
und Ermordung von Tieren durch die menschliche
Gesellschaft spricht für sich selbst und
bedarf keiner Skandalisierung. Ihre Abschaffung
muss Grundbedingung einer wahrhaft emanzipierten
Gesellschaft sein. Als Tierbefreiungsbewegung,
die sich diesem Gedanken verpflichtet fühlt,
lehnen wir PETAs Ansatz und den Vergleich mit
dem Holocaust grundsätzlich ab."
UnterstützerInnen: Palanqueta, Tierrechtsgruppe
Verdura Ludwigsburg, Basisgruppe !Tierrechte!
(Wien), Foodfighters, TierrechtsAktion Nord,
Berliner Tierrechts-Aktion (BerTA), Georg Hemprich
(Kampagne zur Abschaffung der Jagd), AuTuMN
(Bremen), AntiSpeziesistische TierrechtsInitiative
(ASTI), Tierrechtsmagazin VOICE
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18.11.2003
PeTA |
PETA ersucht Unterstützung des
Zentralrats der Juden zur Kampagne “Holocaust
auf Ihrem Teller” |
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