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17.12.03: Fernsehbericht im ORF
Der
ORF strahlt heute am Mi. den 17.12.2003 um 18.30h in ORF
1 in der Sendung - "25" Das Magazin - einen Beitrag
aus, indem es um eine katastrophale Tiertragödie in
unserem benachbarten EU-Beitrittsland der Slowakei (Nitra)
geht
Darin wird über die tragische Situation berichtet,
die in einem "Tierauffanglager" (ehemaliges Tiertötungslager!)
in Nitra (Slowakei) vorherrschen. Bitte verschließen
Sie sich nicht der Wahrheit und sehen Sie sich mit Ihrer
Familie und Ihren Freunden diesen ORF-Beitrag an! Leiten
(senden) Sie bitte auch diese Nachricht an soviele Menschen,
wie nur möglich weiter, um auf die heutige ORF-Sendung
aufmerksam zu machen und soviele Personen wie nur möglich
davon in Kenntnis zu setzen!
Tiere
und auch im konkreten Fall Hunde sind grundsätzlich
schuldlose und ehrliche Geschöpfe, die genauso wie
Menschen fühlen und somit auch Wohlbefinden oder Leid
und Schmerz empfinden können. Im konkreten Fall dürfte
das Wort Schmerz jedoch auf keinem Fall mehr ausreichen
um die Qualen zu beschreiben, die diese Tiere in Nitra täglich
zu ertragen haben. Wir Menschen sind daher verpflichtet
auch einem Tier das Recht auf artgerechte Haltung und Umgebung
nicht abzusprechen!
"Diese
Verpflichtung sehe ich für mich als Privatperson als
selbstverständlich an und untertstütze daher auch
mit meinem Unternehmen JOINSYSTEMS dieses Hilfsprojekt.
Mein Aufruf um Unterstützung hat nichts mit Weihnachten
zu tun (und unsere Hilfeleistung wird auch im Jahr 2004
weiterhin erforderlich sein), sondern nur mit der Dringlichkeit
der notwendigen Hilfeleistungen, denn täglich wird
es kälter in der Slowakei und täglich werden dort
ein paar Hunde mehr erfrieren, verhungern oder aus einem
anderen Grund sterben!
Sie
werden mir beipflichten, daß es nicht menschlich sein
kann, wenn wir wissentlich diese Tiertragödie einfach
zulassen und nichts dagegen unternommen wird! Wie geholfen
werden kann und welchen Beitrag jeder Einzelne von uns leisten
kann, werden wir in einer weiteren Informations-Aussendung
bzw. auf Anfrage genauer bekannt geben bzw. auch Bildmaterial
zur verfügung stellen.
Soviel
sei schon jetzt gesagt - Hilfe muss nicht immer Geldhilfe
bedeuten, auch wenn Geldspenden natürlich immer sehr
gut eingesetzt werden können - aber Ihre Hilfeleistung
kann auch eine andere Form annehmen, und die beste wäre
auf jeden Fall die Tiere von Nitra nach Österreich
zu bringen und Ihnen ein artgerechtes Leben als Hund in
einer annehmbaren Umgebung zu ermöglichen. Sie können
jedoch sicher sein, diese Tiere danken jedem Menschen vielfach,
was Sie direkt oder indirekt an Hilfe und Unterstützung
erhalten...und das ein ganzes Hundeleben lang."
Wenn
Sie in irgendeiner Form helfen wollen oder weitere Informationen
benötigen, dann wenden Sie sich bitte an nachfolgende
Kontaktpersonen:
1.
Frau Mag. Burgit Bock, ORF-Redaktion - "25" Das
Magazin
E-Mail: burgit.bock@orf.at
Tel.:
01/87878-15312
2. AD Christa Schneeberger, Bundesministerium für Gesundheit
und Frauen
Abt. I/B/10; Tel. 71100/6473
E-Mail: christa.schneeberger@bmgf.gv.at
3. Ing. Mag. Ernst Borutzky, JOINSYSTEMS
Tel.: 01/99014 28
office@joinsystems.at
Mobil: 0664-351 0 351
e.borutzky@joinsystems.at
Aktive
Tierretter vor Ort siehe unten!
"Wir
sind kleine Helfer bei verschiedensten Tierschutzorganisationen
und so lernten wir auch Frau Ilse Glösl kennen. Eine
Tierschützerin mit einem Lebenstraum: Einen Traum,
den sie zum Schutz der Tiere noch erfüllen möchte
- den Bau eines Tierheimes in der Slowakischen Republik
(Bratislava und Nitra)."
So
kam es, dass Sie uns dazu einlud, in die Slowakei mitzufahren.
In Bratislava angekommen, fanden wir ein kleines überfülltes
Tierheim ca. 150 Hunde und etliche Katzen
unter für den Westen entsetzlichen Umständen -vor.
In kleinste Zwinger untergebracht warten sie darauf, vielleicht
einmal am Tag hinausgeführt und gefüttert zu werden.
Die schönsten Rassehunde vom Dobermann bis zum Leonberger,
vom Schäferhund bis zum Zwergspitz etc.
Die
Quarantänestation drückte uns die Tränen
aus den Augen. 8 10 Hunde (groß und klein)
in einem Zwinger Augen der Verzweiflung starren Dich
an. Die Traurigkeit, die Hilflosigkeit in so einem Moment
kennt keine Grenzen.
Hut
ab vor den engagierten Menschen, die sich dafür einsetzen,
dass die Tiere versorgt werden. Vielleicht noch zu erwähnen
wäre, das Tierheim liegt im selben Haus hinter der
Veterinärmed. Universität, ist eine ehemalige
Tötungsstation und muss nun aus diesem Gebäude
raus. Unterstützung seitens der Universität erhielt
man noch nie.
Nitra
Nach
der Besichtigung fuhren wir weiter ins Landesinnere - nach
Nitra. Auf dem Weg dahin sagte man uns, dass noch viel ärgeres
auf uns zukommen werde. Doch das, was sich vor unseren Augen
auftat, war das Schrecklichste, was wir bis jetzt gesehen
hatten.
Ein
Freigelände neben der Bahn, eingezäunt - und aus
den hinteren Ecken vernahm man das Bellen, das Leiden, das
Jammern und das Wimmern die unendlose Traurigkeit
von ca. 200 Hunden. Untergebracht in verrosteten kleinen
Käfigen, übereinandergestapelt wie man es sonst
nur von Hühnerbatterien kennt, vegetieren dort Hunde
und Katzen vor sich hin.
Die Traurigkeit in den Augen der Tiere, die Ratlosigkeit
unsererseits wie kann das nur möglich sein ?
Die Käfige im Freien bei Minusgraden, sporadisch mit
Zeltplanen zugedeckt, weder Strom noch Wasser auf dem gesamten
Gelände. Zustände, wie man es weder Mensch noch
Tier wünschen würde, aber so schrecklich es klingt,
es ist die bittere Wahrheit.
Wir
gingen von Käfig zu Käfig, verteilten Hundeleckerli,
mit welch Dankbarkeit kurzem Aufleuchten in den Augen
sich die Hunde dafür bedankten. Wenn man als
Mensch dafür verantwortlich ist, anderen zu helfen,
so ist man auch dafür verantwortlich, diesen Zuständen
eine Grenze zu setzen.
Wenn man sieht, in welchen Verschlägen die Tiere dahinvegetieren
und darauf zu warten, einmal am Tag von einer engagierten
Lehrerin Georgia - mit ihren Kindern - gefüttert
zu werden, fragt man sich: wo bleibt da die Gerechtigkeit
für alle fühlenden Lebewesen?
Wir
haben es uns zur Aufgabe gemacht, dort zu helfen.

Den
Hilferuf, den uns diese Tiere mit ihren traurigen Augen
gegeben haben, möchten wir Ihnen mit diesem Schreiben
und den Fotos weitergeben. Vielleicht können Sie mitfühlen
und sich in die Lage dieser Tiere hineinversetzen.
-
Wir bitten um Ihre Mithilfe -
Sylvana
und Erich Stierschneider
Unterbergern 28 a
A - 3512 Mautern / Donau
E-Mail:
sylvana.stierschneider@utanet.at
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