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Kastrationsprojekt
in Griechenland - bitte protestieren!
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| 01.11.03
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Protest
nötig: Katzen auf Kos erhalten keine Hilfe!
Die
Tierhilfe Süden hatte für Oktober diesen Jahres
ein großangelegtes Kastrationsprojekt für Streunerkatzen
auf der griechischen Insel Kos geplant und vorbereitet.
"Im
Juli erhielten wir ein sehr freundliches Fax vom Bürgermeister
von Kos, dass er das Projekt sehr begrüßt und
uns voll und ganz unterstützt. Er versprach, sich um
Unterkünfte, Räumlichkeiten für die Operationen,
Transportmittel und Helfer zu kümmern. Wir haben uns
sehr darüber gefreut und schon alles hier vorbereitet."

7
Veterinäre standen bereit, ehrenamtlich mit nach Kos
zu kommen und Katzen zu kastrieren, was das Zeug hält,
um den elenden Kreislauf von Gebären, Hunger und grausamer
Vergiftung zu durchbrechen.
-
Medikamente und
-
Operationsmaterial
wurde von Firmen erbettelt
-
30
Katzenfallen wurden gekauft sowie
-
20
Katzentransportboxen
-
...
und fast hatten die Tierfreunde auch schon die Flüge
gebucht
Dann
jedoch hat der dort ansässige Veterinär, Dr. Yiannis
Thellassinos, sich zu Wort gemeldet. Trotz der höflichen
Ankündigung und Einladung, bei dem Projekt zu kooperieren
und mitzuhelfen, ist er dazu nicht bereit. Im Gegenteil,
von Anfang an fand er das Projekt unnötig mit dem Argument,
den Tieren auf Kos ginge es bereits sehr gut!
Wir
wissen nicht, wohin Herr Thellassinos schaut, wenn er durch
die Stadt und über die Insel Kos geht, aber für
die Tierhilfe Süden Österreich und viele andere
ist das Elend der Strassenkatzen unübersehbar. Ständig
erhalten die Tierschützer Anrufe und Briefe von Touristen,
die von schrecklichen Erlebnissen mit armen halbverhungerten
und kranken Kätzchen berichten und von Ihrer Verzweiflung
über das Aussmass des Tierelends auf Kos!
Nur der Veterinär und der Herr Bürgermeister finden
es nicht notwendig, hier etwas zu tun. Und so lud der Bürgermeister,
nachdem der Herr Veterinär sich eingemischt hatte,
die Tierfreunde wieder aus und die angekündigte Zusammenarbeit
wurde rückgängig gemacht. |
|
Aufruf |
Unglaublich
- die Vergiftungen und das Elend werden nun weitergehen...!

Es stellt sich jedem von uns die Frage, ob man auf
dieser Insel, auf der man es nicht für nötig hält,
den Tieren eine bessere Lebenssituation zu ermöglichen,
weiterhin Urlaub machen möchte |
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Musterbrief

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Bitte
folgenden Text (mit Maus den Text markieren und per
copy/paste bzw. kopieren/einfügen in Ihr E-Mail-Programm
einfügen) an diese Email-Adresse schicken: dotkos@hol.gr
-
Bitte
bei BETREFF eintragen:
ATTN: Mr. Fakkos, Mayor of Kos town
-
oder
per Fax: 0030 22420 21341
Sehr geehrter Herr Bürgermeister Fakkos,
mit großem Bedauern haben wir von Ihrer Absage an
das geplante Katzenkastrationsprojekt der Tierhilfe Süden
auf Kos gehört. Wir sind der Meinung, dass es unbedingt
notwendig ist, den Streunerkatzen auf Kos zu helfen und
den Kreislauf von Gebären, Hunger und grausamer Vergiftung
zu stoppen. Mit ihrer Absage haben Sie ein sinnvolles Projekt
verhindert.
Warum haben Sie Ihre Meinung geändert, da Sie doch
zuerst das Projekt für gut befunden haben und es unterstützen
wollten? Die Meinung vom Herrn Tierarzt Yiannis Thellassinos,
alles sei in Kos für die Tiere zum Besten, können
wir leider nicht teilen.
Das Leid der Streunerkatzen ist unübersehbar und wir
wissen nicht, wie ein Tierarzt dies nicht zur Kenntnis nehmen
kann. Wir protestieren gegen Ihre ablehnende Haltung gegenüber
dem Katzenkastrationsprojekt und dass Sie sich gegen die
Hilfe von internationalen Tierschutzvereinen stellen.
Das
Elend der Tiere geht weiter, sie haben unter Ihrer mangelnden
Kooperationsbereitschaft zu leiden. Der Erholungswert und
die Schönheit Ihrer Insel wird durch das allgegenwärtige
Tierelend, das man als Tourist ständig vor Augen hat,
sehr geschmälert.
Wir
und viele andere Tierfreunde vermeiden bereits Reisen zu
solchen Zielen. In diesem Sinne erwarten wir, dass die Stadt
Kos den ernsthaften Willen und die Bereitschaft zeigt, die
Lebenssituation der Tiere WIRKLICH zu verbessern und unbedingt
auch entsprechende Taten folgen lässt.
Mit
freundlichen Grüßen
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| Quelle |
Birgit Reuter, birgit_reuter@utanet.at
- Tierhilfe
Süden Österreich
über Franz Joseph Planck, office@animal-spirit.at
- Animal
Spirit
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