| Ende
März 2004 wurde hier endlich eingelenkt |
| 
Ich
gebe nicht viel auf die Religion eines Mannes, für
dessen Hund oder Katze sie nichts gutes bedeutet.
Abraham Lincoln
|
| Bild:
Adam, Julius II: Spielende Kätzchen,
Öl/Holz. 10 x 14 cm.
Tiere-in-der-Kunst
|
| Aus
TIER-INFO 4/2004
Futterstelle
für Katzen auf Ihrem Grund
Sehr
verehrte Frau von Boch-Galhau,
mit
großer Freude habe ich gelesen, daß Sie
für die Wildlinge auf Ihrem Grundstück einen
Futterplatz eingerichtet haben und sich an den Kosten
für Kastration und Futter beteiligen. Als ich
diese Nachricht las, hatte ich das Bedürfnis,
Ihnen in einer Mail ganz herzlich zu danken, daß
Sie diesen armen Kreaturen helfen wollen. Ich
hoffe, daß dieser Futterplatz von Dauer ist
und die herrenlosen Tiere ein ruhiges zufriedenes
Dasein führen können.
Vielen
Dank, Frau von Boch-Galhau.
Es
grüßt Sie herzlich
Linda Kühn, D-47877 Willich
Linslerhof – "Endlich auch mal
ein Happy-End"
Am
26.03.2004 erhielt ich einen erfreulichen Telefonanruf
von einer Tierschützerin, die sich bisher auch
für die Katzen auf dem Linslerhof engagiert hat.
Demnach hat sich folgendes ereignet: Aufgrund der
eingegangenen Strafanzeigen wurde Frau von Boch-Galhau
zur Beschuldigtenvernehmung auf die dortige Polizeiwache
geladen. Dort hat sie dann angegeben, dass es eine
zentrale Futterstelle auf dem Linslerhof gibt, auf
der die Katzen auch regelmäßig gefüttert
werden. Im Anschluß an diesen Termin ist der
zuständige Polizeibeamte mit Frau von Boch-Galhau
direkt zum Linslerhof gefahren, um sich von der Richtigkeit
der Angaben von Frau von Boch-Galhau zu überzeugen.
Und tatsächlich: diese Futterstelle existiert.
Sie befindet sich in einer Scheune, in der auch Heu
gelagert wird. Viele gemütliche warme Plätzchen
für Katzen also. Seit wann dies jedoch der Fall
ist und wieviele Katzen nun tatsächlich dort
gefüttert werden, ist jedoch nach wie vor unklar.
Dies
ist jedoch auch nicht mehr so wichtig. Viel wichtiger
ist, dass Frau von Boch-Galhau Bereitschaft signalisiert
hat, mit der o.a. Tierschützerin zusammen zu
arbeiten und sich an den Kosten der Kastration und
weiteren Pflege der Katzen zu beteiligen. Ebenso ist
inzwischen auch die Gemeinde Überherrn bereit,
ein geeignetes Grundstück zur Verfügung
zu stellen, damit die Möglichkeit besteht, dort
ein Katzenhaus zu errichten , wo die Katzen gefüttert
und überwacht werden können. Dies soll allerdings
erst dann geschehen, wenn feststeht, wieviele Katzen
tatsächlich auf dem Linslerhof leben und ob die
Population dort zu groß ist. In diesem Fall
sollen einige Katzen umgesiedelt werden.
Alles
in allem mal ein erfreuliches Ergebnis. Bliebe nur
die Frage offen: Hätte das nicht schon alles
viel früher ohne diesen großen Aufwand
geschehen können?
Christina
Kremer, IfT NRW |
update
03.12.03: An alle Tierfreunde - TGF-Weiterleitung
Die
Katzen vom Linslerhof in Überherrn im Saarland brauchen
dringend Eure Hilfe. Frau Brigitte von Boch-Galhau (Villeroy&Boch)
will das Problem der wild lebenden Katzen auf ihrem Hof
durch Aushungern lösen. Sie hat ihren Angestellten
und den Pferdeeinstellern verboten, die Katzen zu füttern.
Die zuständigen Behörden tun nichts dagegen und
sehen tatenlos zu. Der örtliche Verein der Katzenfreunde
e.V. hat sich bisher vergebens darum bemüht, dass Brigitte
von Boch-Galhau eine zentrale Futterstelle einrichtet, damit
die Katzen angefüttert, eingefangen und dann kastriert
werden können.
Frau
von Boch-Galhau bestreitet, dass sie die Katzen aushungern
lässt. Meine Recherche hat jedoch ergeben, dass sie
die Unwahrheit sagt. Den gesamten Schriftwechsel incl. meiner
Strafanzeige - übrigens nicht die einzige - könnt
Ihr auf meiner Homepage www.fueralletiere.de nachlesen.
Bis jedoch die Staatsanwaltschaft oder auch die zuständigen
Behörden etwas unternehmen, sind die Katzen verhungert.
Sie brauchen jetzt Hilfe. Schreibt, mailt oder faxt an Brigitte
von Boch-Galhau und drängt darauf, dass sie sofort
eine zentrale Futterstelle einrichtet, wo sie oder auch
der Tierschutzverein die Katzen füttert. Schreibt höflich,
aber bestimmt.
Was
Frau Boch von-Galhau tut, ist extrem tierschutzwidrig. Bitte
helft mit. Es kommt auf jeden einzelnen an; denn nur, wenn
sich ganz viele für die Katzen einsetzen, kann der
Tod der Katzen verhindert werden.
Liebe
Grüße
Christina Kremer
Mehr
Infos und Protestadressen hier
update
16.11.03: Am 10.11.03 wurde ich vom Deutschen Tierschutzbund
Landesverband Saarland e.V. darüber informiert, dass
am 17.11.03 nochmals ein "runder Tisch" mit Vertretern
des Linslerhofs, des Umweltministeriums, der Gemeinde Überherrn,
dem zuständigen Amtsveterinär und Vertretern des
Landesverbandes Saarland des Deutschen Tierschutzbundes
und einem Mitglied des Vereins der Katzenfreunde stattfinden
solle. Am 15.11.03 wurde mir aus anderer Quelle zugetragen,
dass dieser Termin abgeblasen worden sein solle.
Betrifft
die Seite "Fakten" - Stellungnahme
des Linslerhofes
Kommentare
zur Klärung der Sachlange von Anja
Nedwed-Morbe, Ensdor, vom Verein der Katzenfreunde -
anwesend bei zwei Gesprächen mit dem Linslerhof-Management.
Es kann keine Rede von einer Kooperation mit Tierschutzvereinen
sein (update vom 05.11.03)
Bestätigung
des Fütterungsverbotes durch Frau von Boch
-
Frau
von Boch hat bei den Gesprächen bestätigt,
dass sie ein Fütterungsverbot erteilt habe, um
eine Vermehrung der Katzen zu verhindern
-
In
einer Resolution der Tierärzte für Tierschutz
e.V. (TVT) heißt es allerdings, dass "das
Aushungern verwilderter Katzen zwecks Populationsminderung
in höchster Form tierschutzwidrig ist".
Zentrale
Futterstelle gibt es nicht auf dem Linslerhof
-
Es
gibt keine zentrale Futterstelle
-
Gerade die Einrichtung einer Futterstelle wurde von
den Tierfreunden bei dem letzten Gespräch vorgeschlagen
- auch um einen Überblick über die zu kastrierenden
Katzen zu haben.
-
Der Jagdpächter und Wildbiologe des Linslerhofes,
Herr Wüst, hat dies strikt abgelehnt
-
Herr
Merkel, Frau Kolles, Herr Grissmer und Anja Nedwed-Morbe
können dies bezeugen
Zustand
der Katzen auf dem Linslerhof
Kooperationsbereitschaft
des Linslerhofes
-
Die Behauptung seitens des Linslerhofes, mit Tierschutzvereinen
zusammmen zu arbeiten, um das Problem zu lösen
ist falsch
-
Vor 2 Jahren wurde bereits Kontakt mit Fr. v. Boch aufgenommen,
da Informationen von empörten Anrufern vorlagen,
dass dort Katzen erschossen würden
-
Frau
von Boch reagierte äußerst agressiv, erlaubte
jedoch nach mehreren geplatzten Terminen das Einfangen
und Kastrieren der restlichen Katzen
-
Frau von Boch wurde gebeten, die Tierfreunde zu informieren,
wenn wieder neue Katzen auftauchen, damit diese rechtzeitig
unfruchtbar gemacht werden können
-
Frau
von Boch informierte die Tierfreunde nicht
-
Jetzt
leben angeblich wieder über 50 Katzen dort
Der
Landesverband Saarland des Deutschen Tierschutzbundes ruft
zur einer Protestkampagne gegen den Linslerhof auf
Die
Eigentümerin der Linsler-Hofes, Frau Brigitte von Boch,
hat vor einigen Wochen (an Mitarbeiter und Hofnutzer) die
Anordnung erteilt, die Fütterung der dort frei lebenden
Katzen sofort einzustellen.
Auf
Wunsch des Deutschen Tierschutzbundes
Landesverband Saarland erfolgte ein Gespräch mit
Frau von Boch, dem Hof-Management sowie dem Verein der Katzenfreunde,
der die Katzen vor Ort betreute. Die Tierschützer erörterten
die leidvollen Konsequenzen einer Aushungerung und schlugen
eine kontinuierliche, tiergerechte Verringerung der Population,
etwa durch den Bau eines abseits gelegenen Katzenhäuschens,
Kastrationen, Pflege und kontrollierte Fütterung vor.
Die
Gesprächsrunde bzw. die heftige und kontrovers geführte
Diskussion einigte sich darauf, dass Frau von Boch das Fütterungsverbot
überdenkt und den Landesverband über das Ergebnis
informiert. Leider kam keine Rückmeldung diesbezüglich.
Stattdessen wurden seitens des Linsler-Hofes "gute
Verbindungen" aktiviert, die nicht förderlich
für einen tierschutzgerechten Ausgang dieser Sache
waren.
Inzwischen
hat das Aushungern der Katzen begonnen, ein äußerst
qualvoller Prozess für die Tiere. Schon bieten einzelne
Katzen ein trauriges Bild: halb verhungert und verkommen.
Jegliche tierschützerische, gesetzliche und ethische
Norm wird negiert.
Der
Geschäftsführer des Hofes rechnet sich mit Erfolg
an, einige Katzen - natürlich unkastriert - auf verschiedene
Höfe im Bliesgau verbracht zu haben. Das bedeutet jedoch
lediglich die Verlagerung des Problems und keine Lösung,
denn den dortigen Bauern und insbesondere den Tierschützern
wird nun die Last aufgebürdet.
Auch
der Versuch der Linsler-Hof-Direktion, im Rahmen eines Schul-
Modellprojektes in Überherrn, die Verantwortlichkeit
auf dortige Organisationen, Institutionen und die Gemeinde
abzuwälzen, ist für die Tierschützer nicht
befriedigend.
Daher
appellieren die involvierten Tierschützer erneut an
Frau von Boch, das Aushungern zu beenden und dem Beispiel
zahlreicher saarländischer Firmen und Institutionen
zu folgen, um gemeinsam mit den Tierschützern das Problem
art- und tiergerecht bzw. gesetzeskonform zu lösen.Es
gilt nach wie vor die Zusage der Tierschützer, dabei
einen tatkräftigen Beitrag zu leisten. (Quelle: 24.10.03
- tierlieb.net/Deutscher Tierschutzbund Landesverband Saarland
e. V.)
Aufruf:
-
Lasst
den Verein der Katzenfreunde, der die Katzen vor Ort
betreut und derzeit hilflos dem Katzenelend zusehen
muss, nicht alleine!
-
Da
die Gespräche mit Frau von Boch nichts gebracht
haben, müssen Tierfreunde eben auf anderem Wege
ihren Unmut darüber äußern.
-
Bitte
leiten Sie diese Informationen weiter und beteiligen
Sie sich an der Protest-/Bittbriefaktion.
Beispielbrief:
An:
info@linslerhof.de
und info@brigitte-von-boch.de
Sehr
geehrte Frau von Boch,
ich
habe von Ihren grausamen Aktionen gegen die Hofkatzen
gehört.
Ihr
Vorgehen und auch die mangelnde Kooperation mit den Tierschützern,
die die Katzen vor Ort auf eigene Kosten betreut und versorgt
hätten, schockiert mich sehr. Daher bitte ich Sie
um ein Umdenken und um tiergerechtes weiteres Vorgehen
in dieser Sache.
Ich
sehe davon ab, die Angebote des Linsler-Hofes zu nutzen
und werde alle mir bekannten Personen über die Vorgänge
dort informieren, bis ich von einem positiven Ausgang
in dieser Angelegenheit erfahre.
Wer
noch Anregungen benötigt für einen eigenen Brief,
hier ein paar Zitate der Website www.linslerhof.de
-
"Haxen
und anderer Schweinskram ist unser Motto"
(am Freitag 17. Oktober 2003, auf der Seite
"Aktuell")
-
Freizeit,
Pferde: hier sollen tatsächlich Tierfreunde angelockt
werden!
-
"Wellness"
- O-Ton Frau
Bloch: "Schon seit Jahren beschäftige
ich mich mit dem Thema Naturkosmetik... " Vielleicht
sollte der Frau mal jemand sagen, dass Schönheit
von innen kommt?
-
Der
Schießstand... "mit 24 verschiedenen
Jagdszenen wie in freier Wildbahn, so dass mit eigenen
Jagdwaffen auf Realszenen geübt werden kann"
- Jagdschule!!!
Service, Reisen, Schulungen, etc.
Die
"Superfrau"
-
Welt
am Sonntag: besonders die Seite 2 lässt einen
Kochen vor Wut, wenn man den scheinheiligen Text liest
und die hungernden Katzen im Kopf hat "Als wesentlichen
Teil ihres Kampfes gegen die Gleichgültigkeit versteht
sie die Unterstützung der Mentorstiftung, für
deren Gründung die schwedische Königin Silvia
jüngst mit dem deutschen Medienpreis ausgezeichnet
wurde - Mentor bietet Kindern, Eltern und Lehrern ein
Präventionsprogramm gegen Sucht und Gewalt."
-
Country
style: "Heute präsentieren sich hinter
den mächtigen Mauern der diversen Gehöfte
ein zauberhaftes Hotel, eine erstklassige Gastronomie
mit mehreren Restaurants, ein atmosphärisch hinreißender
Festsaal, eine sehr begehrte Hochzeits-Kapelle ebenso
wie eine einzigartige Jagdschule und eine vorbildliche
Reitanlage. Umgeben von Wiesen, Feldern und Wäldern,
erlebt der Besucher in dieser liebevoll aufbereiteten
ländlichen Ambiance Countrylife in seiner vollendetsten
Form." und da stören wohl Katzen...
-
Hier
gibts ne Extra-Bloch-Seite mit Shop und allem drum und
dran - auch ein Leserforum!
Foren sind dazu da, um Meinungen auszutauschen - also
ran da. Update 27.10.03: das Linslerhof-Forum
wurde "bereinigt". Dafür kann man jetzt
aber wieder E-Mails an info@linslerhof.de
senden. Update 30.10.03: nun ist es
ganz weg, das Forum. Update 01.10.03
Nun gehts wieder. Kommentare können gerne hinterlassen
werden.
Linktipps:
Bericht
in der Saarbrücker Zeitung: Bemerkung: Zoologe Roman
Wüst ist Jäger. [...] haben einige Tiere an Leute
aus der Umgebung vermittelt [Bemerkung: unkastriert,
wie mir mitgeteilt wurde] [...] "Tierschutz im
Unterricht" ebenfalls eine mögliche Lösung
[nagut; dann verschieben wir das Problem also und sprechen
uns in 3-20 Jahren wieder?] Zu diesen und anderen Passagen
[...] die ihren Namen nicht nennen wollte [...] Rücksicht
genommen werden auf die Gäste [...] bilden Sie sich
bitte selbst Ihre Meinung. Wohin
mit den verwilderten Katzen?
Tierfreunde-Foren:
Jeder
Mensch hat Anspruch auf freie Meinungsäußerung;
dieses Recht beinhaltet auch die Freiheit, Meinungen stets
unangefochten zu vertreten, Informationen und Ideen mit
allen Kommunikationsmitteln ohne Rücksicht auf Grenzen
zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten. (Artikel 19 der
Allg. Erklärung der UN-Menschenrechtskonvention vom
19.12.1948)
- Etwas
zu akzeptieren macht einen zum Mittäter!
- Kritik
und Protest sind gewünschte Mittel unserer Verfassung
-
Um diese zu üben werden sogar andere Rechte, wie
z.B. Urheberrechtsschutzgesetz (als Beispiel) eingeschränkt
-
Nur so entwickelt sich unsere Gesellschaft weiter
-
Wer Kritik übt, muss nicht unbedingt eine Lösung
bringen. Alleine dass man eine Situation nicht akzeptiert,
begründet schon jeden Protest und Kritik
Eine
"wertfreie" Meinung kann man kaum von einem protestierenden
Menschen erwarten. Dieser hat eine Wertung vorgenommen und
deshalb protestiert er ja. Wie gut, das es Menschen gibt,
die eine Wertung abgeben und nicht alles akzeptieren! |