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Tierrechts-Kongress 2004
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Zirkus-Protest
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Demonstration gegen das geplante Rodeo in Wetzlar. 08.05.04 |
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Frankfurt. 13.03.04 |
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Demo gegen Covance
Bundesweite Demo gegen Tierversuche. Münster, 06.03.04 |
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Rodeo-Protest
dt.-amerikanisches Volksfest. Berlin, August 2003 |
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Feierabend
Wall-Plakatakion gegen Tierversuche. TVG Berlin, August 2003 |
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IWC 2003
Protestaktionen zur Internationalen Walfang-Kommission. Berlin, Juni 2003 |
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Internationale Grüne Woche
Berichte und Fotos zur IGW. Berlin, Januar 2003 |
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Fiffi-Parade I
2+4 - das sind wir! Fotos der "Love Parade für Hunde".
Berlin, 07.09.02 |
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Antistierkampf!
Protest in Berlin, Düsseldorf, München und Wien am 29.08.02.
Start meiner Tierrechts-Aktivitäten
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Geschmacklosigkeit
von Renault...
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| 23.10.02 |
Aha
- Langeweile droht? Vielleicht ein kleines Abenteuer suchen
und Tiere quälen?
Ich hoffe sehr, dass ich diese Anzeige nicht mehr zu sehen
bekomme. Ich habe Gruner & Jahr, Renault und den Deutschen
Werberat angeschrieben und bin gespannt auf die Reaktionen.
P.M.
Magazin, November 2002
Stierkämpfe
sind verboten. Umstrittene Ausnahmegesetze genehmigen einigen
Ländern, diese tierquälerischen Schaukämpfe
trotzdem zu veranstalten; in der Regel sind die Einheimischen
dagegen. Die Veranstalter erhoffen sich dadurch, für
Touristen noch attraktiver zu sein.
Anzeigen wie die für den Clio oben setzen auf diesen
Zug: Dem herzlosen, gelangweilten Mob Abenteuer und Macht
vorgaukeln.
Vielleicht ist das ja die Intention von Renault: Dem Tierquälerland
Nummer eins (Spanien) in die Fußstapfen oder besser
Reifenspuren zu folgen (Stichwort Carcasonne). Und auch
DaimlerChrysler, dem offiziellen Sponsor bei Stierkämpfen
in Frankreich und bei brutalen Rodeos, nicht nachzustehen.
Ob
die Anzeige dem Image von Clio eher nutzt oder schadet,
wage ich nicht zu beurteilen. Zu denken geben möchte
ich allerdings, dass sich in Deutschland die Menschen immer
mehr für Tierschutzthemen interessieren und sich bei
der Zielgruppe, die mit diesem Medium (und dieser Anzeige)
erreicht werden soll, wahrscheinlich eher Ekel als Lust
auf Kauf und Rausch einstellt. voìla!
Infos
über und Petitionen gegen Stierkampf bei www.antistierkampf.de |
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und die Reaktionen |
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Mein
Protestbrief
Sehr
geehrte Damen und Herren,
mit Bestürzung habe ich die Printanzeige im P.M. Magazin
von Renault wahrgenommen. Ein Clio in einer Stierkampfarena
- "Enjoy the community"?
An
dieser Stelle möchte ich betonen, dass dies absolut
geschmacklos den gequälten Stieren gegenüber ist.
Ich
bitte Sie herzlich, sich dafür einzusetzen, dass diese
Anzeige nicht mehr erscheint.
Vielen Dank
Viola Kaesmacher
www.antistierkampf.de
www.tierlobby.de |
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Antwort
des Verlages, 23.10.02:
vielen
Dank für Ihre Mail.
Wir
sind uns als Verlag unserer gesellschaftlichen Verantwortung
bewußt. Teil dieser Verantwortung ist die Bewahrung
der Presse- aber auch der Werbefreiheit, auch wenn ich persönlich
Ihre Meinung zu Stierkämpfen voll und ganz teile.
Sie werden darüber hinaus in unseren Zeitschriften
immer wieder redaktionelle Beiträge finden, die sich
kritisch mit dem Thema auseinandersetzen. [...] |
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Antwort
des Autoherstellers, 23.10.02:
vielen
Dank für Ihre konstruktive Kritik, die wir (natürlich)
sehr ernst genommen haben.
Werbung
soll immer neue Käufer ansprechen und bestehende Kunden
in ihrer Entscheidung für Renault bestätigen.
Das ist nicht immer vorhersehbar. Es ist für uns deshalb
immer eine spannende Frage, ob unsere Botschaft auch so
verstanden wird, wie wir es uns vorstellen.
Ihre
Kritik zeigt uns, dass wir nicht den Nerv aller unserer
Kunden getroffen haben, obwohl wir auch viele positive Zuschriften
bekommen.
Konstruktive
Kritik ist für uns wichtig, damit wir die nächste
Werbemaßnahme noch besser auf unsere Kunden und potentiellen
Neukunden abstimmen können, deshalb sind uns Ihre Anmerkungen
wichtig. [...] |
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Antwort
des Werberates, 30.10.02:
wir
beziehen uns auf Ihre Beschwerde vom 23. Oktober 2002.
Sie
hatten sich über eine Werbeanzeige für den Renault
Clio beschwert. Wir können gut verstehen, dass Sie
in Ihrem Engagement gegen den Stierkampf besonders feinfühlig
auf eine solche Werbung reagieren.
Dennoch
sind wir nach einer eingehenden Prüfung der von Ihnen
beanstandeten Werbemaßnahme zu dem Ergebnis gelangt,
dass eine Beanstandung durch den Deutschen Werberat in diesem
Fall unverhältnismäßig wäre.
Natürlich
ist unter dem Gesichtspunkt des guten Geschmacks eine gegenteilige
Ansicht für uns durchaus nachvollziehbar. Allerdings
wäre es für den Werberat vermessen, allgemein
gültige Maßstäbe im Sinne einer Geschmackszensur
aufzustellen und als Hüter eines vermeintlich guten
Geschmacks aufzutreten. Eine Beanstandung allein aus diesem
Grund kommt für den Werberat daher nicht in Betracht.
Gleichwohl
danken wir für Ihren Hinweis und verbleiben in der
Hoffnung auf Ihr Verständnis für den Standpunkt
des Werberats. [...] |
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