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Robbenschlachten
in Kanada
Protestaktionen und Medienberichte
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"L'Animal?
Il ne possède rien, sauf sa vie. L'Homme? Il
a tous les droits, même celui de lui prendre
sa vie."
Das
Tier? Es besitzt nichts, außer sein Leben. Der
Mensch? Er besitzt alle Rechte - sogar das, dem Tier
sein Leben zu rauben. |
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| Chris
Bosard
(verstorbene Präsidentin
der belgischen "Île de l'Espoir")
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Natürliche,
nachwachsende Ressource
Kommentar von Bernd-Wolfgang Meyer,
02.05.04, Quelle:
tierrechts-news
Kanada
ist wohlgelittener zivilisierter Teil der westlichen
Wertegemeinschaft. Kanada sorgt sich rührend
um sein Wahlvolk und verschafft 12.000 (zwölftausend)
hauptberuflichen Sozialhilfeempfängern aus NovaScotia,
New Brunswick und Nüffelland erkleckliche Nebeneinkünfte
als Seehundbabyschlachter oder Jäger, was identisch
ist. Einmal im Jahr; jedes Jahr.
Wurden
von diesen im Jahre 2003 lediglich 15 Millionen Dollar
erwirtschaftet, wird es sich heuer wohl an die 45
Millionen Dollar aufläppern. War der finanzielle
Anreiz vorjährig noch als vernachlässigbar
einzustufen, ist im kommenden Jahr bereits ein Neuwagen
drin. Der gegenwärtige Preis per Teil von
45 Dollar dürfte kommendes Jahr als Schnäppchen
erscheinen, zumal die Nachfrage riesig und wuchernd
ausfällt.
In
der EU schaffte es Deutschland, nach
Dänemark und auch nach Griechenland
erneut lediglich den 3. Platz der Importeure zu belegen.
11.000 Felle wurden frisch und direkt vom Eis von
den hiesigen Kürschnern freudig begehrt. Auch
Norwegen zählt zu den eifrigen
Seehundbabyfellexporteuren.
Einzig
Belgien zeigte als Staat Charakter und verbot amtlich
und verbindlich die Einfuhr von kanadischem Seehundfleisch
und Fell.
"Das ist eine Schande für die gesamte Menschheit":
Jean - Marie Dedecker. Abgeordneter und Augenzeuge
eines Ausschnittes des horizontweiten Gemetzels. Er
forderte die EU auf, einen sofortigen Boykott gegen
Kanada zu verhängen und begründete diesen
mit dem tatsächlich vorhandenen eurounionsweiten
Verbot von Importen von Pelzprodukten aus Ländern
mit Tellereisenfangkultur, ie. besonders grausamen
Erntemethoden. Auch in dieser Disziplin belegt Kanada
souverän den ersten Platz. Sowohl im "Jagdsport"
wie in der industriellen Fertigung. (Hin und wieder
im Sonderangebot auf der Grünen Woche von Liebhabern
mit Waldzugang und grünem Kleid zu erwerben und
heimlich auszuprobieren.)
Deutschland,
als Staat, in dem die Grünen mitregieren, vermochte
sich zu keinerlei Initiative hinreißen zu lassen.
Trotz oder wegen verändertem Grundgesetz mit
einhergehendem Durchsetzungsdefizit der öffentlichen
Organe. In einer Kakokratie natürlich nicht anders
zu erwarten; ist doch Kanada ein wichtiger Partner,
dem man schon mal kleine Abwegigkeiten nachsieht.
Auch die heimische Presse findet den Vorfall, traditionsgemäß,
recht normal und nicht als ausreichend für eine
Überreaktion; etwa einen Reise- oder Warenboykott
anzuregen.
BWM |
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| News... |

Linktipp:
Harpseals.org - Fight against the canadian Seal Massacre
Linktipps
für aktuelle News:
Robbenschlachtung:
Pressespiegel und Infos über das grausame Robbenschlachten
in Kanada
| Protest
gegen Prada!
Friends
of Animals &
Caring Activists Against Fur riefen zum Protest
auf. Am
1. Mai 2004 demonstrierten Tierrechtler vor
einem Prada Geschäft (5th Ave store) in
Manhattan. Nun wird dazu aufgefordert, ein ordentliches
Follow up zu starten. Ob Sie in Manhatten leben
oder nicht: Kontaktieren Sie:
Katherine
Ross, V.P. of Communications, Prada
610 W. 52nd St., New York, NY 10019
Tel: (212) 307-9300
Sagen
Sie ihr, dass Sie nicht bei Prada einkaufen
werden, und dass Sie andere Leute ebenfalls
darum bitten werden, so lange Prada Felle nutzt,
insbesondere im Hinblick auf die Robbenschlachterei
in Kanada. |
Vier
Pfoten Österreich: Protestaktion "Stoppt
die Robbenjagd"
IFAW:
Die Rettung der Sattelrobben
Greenpeace:
Protest gegen die Robbenjagd!
Die
grausame Robbenjagd in Kanada: In jedem Februar
ziehen schwangere Robben in Richtung Norden, um ihre
Jungen an den Küsten von Labrador, Neufundland,
Baffin Island und Pribilof Island in Alaska zur Welt
zu bringen. Aber noch bevor ihr Nachwuchs vier Wochen
alt ist werden viele der Babies bereits auf grausame
Weise abge schlachtet. Die kanadische Regierung hat
für dieses Jahr bis zu 350.000 Sattelrobbenbabies
zur Tötung freigegeben – das ist mehr als
ein Drittel aller Babies dieser Art. Infos
bei PeTA
Schockierende Dokumentation auf PETA-TV:
Die ganze Welt reagiert mit Entsetzen auf Bilder von
Eisschollen, die blutgetränkt und von Robbenbabyleichen
übersäht sind, nachdem man ihnen das Fell
abgezogen hat. Bitte nutzen Sie das Weiterleitungs-Tool
in dem Peta-TV-Menü, um dieses Video Ihren Freunden
und Verwandten zu zeigen. Video
bei PeTA
Protestschreiben
von Edith Zellwanger
Linktipp
zu fellbeisser
| Robbenjagd
ausgeweitet
Einfuhr- und Handelsverbot für Robbenprodukte
gefordert
Quelle:
tierlieb.net/ngo-online,
03.05.04
Anlässlich
der Ausweitung der Robbenjagd in Kanada hat
die Arbeitsgruppe Verbraucherschutz, Ernährung
und Landwirtschaft der SPD-Bundestagsfraktion
die Bundesverbraucherschutzministerin Renate
Künast (Bündnis 90/Die Grüne)
aufgefordert, sich auf EU-Ebene für ein
Einfuhr- und Handelsverbot für Robbenprodukte
einzusetzen. Vor vier Wochen wurde in Kanada
die Sattelrobbenjagd wider aufgenommen. Im Gegensatz
zu den rund 15.000 Tieren, die regelmäßig
in den letzten Jahrzehnten gejagt wurden, werden
für dieses Jahr 350.000 Tiere beziehungsweise
bis Ende 2005 eine Million Tiere zur Jagd freigegeben.
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| Demonstration
gegen die Robbenjagd
Quelle:
tierlieb.net/TVG München
Auch in diesem Frühjahr sollen wieder 350.000
Robben an der Nordküste Kanadas ermordet
werden. Die Jungtiere können den Jägern
nicht entkommen und werden mit so genannten
Hakapiks (spitz zulaufenden Eisenhaken) erschlagen,
oftmals nicht tödlich getroffen und bei
lebendigem Leib gehäutet.
Als
Vorwand dafür dienen die abgedroschenen
Phrasen der Fischereilobby, welche die Robben
für die schwindenen Fischbestände
verantwortlich machen möchte. Jedoch wissen
wir alle, dass die Überfischung durch die
Fischereibetriebe und eine nicht mehr satt zu
kriegende Gesellschaft die wahren Schuldigen
sind.
Um
gegen die Ermordnung tausender Robben zu protestieren,
fand am
15.04.2004 eine von den Tierversuchsgegnern
München e.V. organisierte Demonstration
von 14.00 Uhr bis 16.00/17.00 Uhr vor dem Konsulat
Kanadas in München, Tal 29 statt. |
Am Montag, den 19.04.2004 berichtete ORF2 um 21:05 Uhr
über die Robbenjagd und den IFAW
Robbenmord
vorerst beendet?
Größtes
Robben-Massaker seit Jahrzehnten
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Und
Leserbrief zum taz-Leitkommentar von Volker
König:
"Ach
ja, da hat Matthias Urbach doch so gut angefangen.
Natürlich ist es inkonsequent und (zunächst)
Aktionismus, sich gegen das Robbenschlachten
zu engagieren. Denn es gibt reichlich Tiere,
denen es auch nicht besser geht, und um die
kümmern wir uns ja auch nicht.
Mit
Urbach'scher Logik kann alles kaputt geredet
werden: Strengere Abgasnormen für Benzinmotoren?
Quatsch, denn die Diesel rußen trotzdem
weiter. Abschiebestopp? Unsinn, weil Frankreich
weiter abschiebt. Urbach vermeidet, seinen guten
Ansatz zu Ende zu denken. Und mit den gegen
das Robbenschlachten aktiven Organisationen
hat er sich augenscheinlich auch nicht befasst.
Die
ermöglichen durch das Robbenthema vielen
Menschen erstmals den Gedanken, dass an unserem
Umgang mit Tieren etwas grundlegend Falsches
ist. Und ich meine hier nicht irgendwelche "abgedrehten
Extremisten", die Kunstblut auf Versuchstierhändler
oder FastFood-Manager gießen: Sogar in
der Verbandszeitung des Tierschutzbundes (600.000
Mitglieder incl. der angeschlossenen Vereine)
finden sich inzwischen vegetarische Kochrezepte.
Gut geschlafen, Herr Urbach?" |
| 13.04.04,
Harald von Fehr: "In der heutigen
Brisantsendung der ARD 13.04.2004) wurden dem
Zuschauer Bilder vom Schlachten der Robben durch
die Kanadier gezeigt. Man kann es nicht begreifen!
So viel Tierleid! Wo sind hier der Deutsche Tierschutzbund
und die anderen großen Tierschutzorganisationen
mit ihrem vielen Geld? Es ist eine Schande, dass
man lediglich die kleine Tierschutzorganisation
IFAW gegen dieses Massaker angehen sah. Es wird
immer so viel berichtet, was doch alles getan
wird – ich glaube es ist die verdammte Pflicht
aller Großen Tierschutzorganisationen jetzt
und auch in Zukunft gegen so viel Tierleid vorzugehen.
Keiner darf jetzt mehr wegschauen! Wenn die Kanadier
meinen, dass sie, ungeachtet der weltweiten Proteste
mit diesem Massenmorden fortfahren können,
müssen auch die Regierungen anderer Staaten
gegen Kanada Wirtschaftsboykotte verhängen.
Keiner darf diesem wahnsinnigen Morden untätig
zusehen..." |
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Linktipps
zum Thema Robben
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Wikipedia:
Über Sattelrobben
Die
Sattelrobbe (Phoca groenlandica) gehört
zu den Seehunden oder Hundsrobben (Phocidae)
in der Ordnung der Raubtiere (Carnivora). Ebenfalls
in diese Gruppe gehören unter anderen der Seehund
(Phoca vitulina), die Bartrobbe (Erignathus
barbatus), die Kegelrobbe (Halichyrus gryphus)
sowie die Giganten unter den Robben, die See-Elefanten
(Gattung Mirounga). Im Gegensatz zu den Ohrenrobben
(Otariidae) besitzen diese Arten keine äußeren
Ohrmuscheln. Die
Sattelrobben (Phoca groenlandica) leben das
gesamte Jahr über im eisnahem Meer zwischen Grönland
und Neufundland und bis zur Barentsee.
[...] Um den Robbenjägern nicht ihre Existenzgrundlage
zu nehmen, organisierte IFAW bereits kurz nach Einstellung
der Robbenjagd Naturreisen zu den Robbenkolonien, "Sealwatch"
ist heute ein unter Naturfreunden und Fotografen sehr
beliebtes Urlaubsvergnügen....
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Tierschutz-Schulservice:
Robbenjagd
-
Kids
für die Umwelt: Robben-Abschlachtung
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