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Aus Luxemburg:
"Luxemburg und seine totgeschwiegenen Schlachthöllen"

Demo am 06.03.04 in Luxemburg: Tierschutz ins Grundgesetz!

Am Samstag den 6.03.2004 ist ganz oben auf dem "Glacis-Feld" (Eingang zur "Schueberfouer") in der Stadt Luxemburg gegen 15 Uhr für alle TierfreundeInnen von überall her ein freundschaftlicher Treff angesagt, der in einem Zug in die Hauptstadt münden wird. Das Ziel der friedlichen Manifestation besteht darin zusätzlichen, massiven öffentlichen Druck auf die Abgeordneten auszuüben, damit die Verankerung des Tierschutzes in der luxemburgischen Verfassung noch vor den Wahlen am 13.06.04 erreicht werden kann!

In der Hoffnung Euch zahlreich am 6.03.04 zu sehen,

für die GAVEA asbl. Luxemburg
Groupe d'Action Végétalien pour l'Egalité Animale

Jean Thill

jeannot.thill@ci.educ.lu
Fax: 00352 313 370


08.02.04

Pour un petit morceau de viande,
Nous volons une Âme de Lumière

Et l‘espace de temps dans
lequel elle est née

Et pour lequel elle se réjouissait

Plutarque


Die Rinder werden mit einem Bolzenschuss betäubt, dann wird ein Messer in die großen Blutgefäße des Halses gestoßen. Das Tier stirbt, kopfüber am Band hängend, durch Ausbluten.

Das Bild zeigt einen Abschnitt des Schlachtprozesses, in dessen Verlauf aus einem fühlenden Lebewesen ein Lebensmittel gemacht wird. Nachdem der Kopf vom Kärper abgetrennt und enthäutet wurde, wird er für die Fleischbeschau an einen Haken gehängt.

Bild © by Alexander Farkas, www.tierschutz-medienarchiv.de: Endstation Schlachthof:

Bild © by Alexander Farkas - www.tierschutz-medienarchiv.de
Endstation Schlachthof: Ob Kalb, Milchkuh oder Mastbulle, das Leben aller Rinder aus der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung endet hier.


Warum sprechen wir in der Öffentlichkeit nicht über Schlachthäuser? Warum wird dieses Thema nicht öffentlich diskutiert? Warum reden wir nicht zusammen in einer «table ronde», etwa auf RTL, über die vielen dunklen Fragen bezüglich dem maßlosen Schlachten nicht menschlicher Tiere?

Warum finden sich die Minister für öffentliche Gesundheit, der Landwirtschaft, der Umwelt, der Erziehung, der Direktor der Veterinärinspektion, aber auch die für diesen Bereich zuständigen Volksvertreter, die so genannten "gemäßigten Tierschützer", die an der Ausbeutung der so genannten "Nutztiere" ungeniert partizipieren, im Verein mit Vertretern der Tierrechtler, die auch diesen Tieren gegenüber sich grundsätzlich gewaltlos verhalten, gleichwohl billig und ehrabschneidend als "Extremisten" [1] bezeichnet werden, nicht zu einem gemeinsamen Plausch zusammen?

Auch ein kollektiver Konsens kann keine Legitimierung für Verbrechen sein! Denn sonst müsste, beispielsweise, auch dem Faschismus oder der Jäger-Lobby die "Absolution" erteilt werden.

Warum also wollen wir nicht ernsthaft über den systematisch geplanten, haufenweisen Totschlag wehrloser Geschöpfe in der Öffentlichkeit reden? Warum verurteilen wir nicht -dem blutigen Ernst der Sache gemäß!- die tägliche, massenhafte Deportation unschuldigen Lebens in die Lager ihrer völlig sinnlosen Vernichtung, die wie selbstverständlich "Schlachthäuser" genannt werden? "Für Millionen Tiere ist jeder Tag Treblinka!", so der jüdische Tierrechtler Isaac B. Singer.

Weil wir in unserem heimlichen Komplizentum sehr genau wissen, welche Kardinalverbrechen wir mit unserem Schweigen zu verschleiern suchen und demzufolge auf uns laden müssen.

Auf welchem "Niveau" wir uns in Luxemburg in diesem uns alle entwürdigenden Skandal bewegen, mag das folgende Beispiel belegen: der Autor selbst war Zeuge, als ein Metzger sich damit gebrüstet hat, wie er in einem luxemburgischen Schlachthaus ein hilfloses Kälbchen mit einem einzigen Faustschlag zu Boden gestreckt hat, ehe er ihm den Leib aufgeschlitzt hat?!

Es kommt keineswegs selten vor, dass die Tiere ohne wirkliche Betäubung ausgeblutet und geschlachtet werden: unsere zertifizierten Videokassetten belegen dies eindeutig! Die vom Schlachthaus-Betreiber angestellten Veterinäre verschweigen gerne diese Straftaten, da sie um ihren (blutigen) "Arbeitsplatz" fürchten. So werden auch Mediziner (!) zu unentschuldbaren Komplizen dieser verheimlichten Verbrechen. In einem zivilisierten Europa darf und kann es keine Arbeitsplätze im Umfeld des Abschlachtens von wehrlosen Geschöpfen geben.

Es gibt keine gesellschaftlich tragbaren Arbeitsplätze bezüglich der in vielerlei Hinsicht kriminellen "Fleischindustrie"! Das Betreiben von Schlachthäusern schändet die menschenrechtlich zugesicherte Würde eines jeden zivilisierten Menschen!

Vorrangiges Ziel der weltweiten Tierrechtsbewegung muss es sein, die Verantwortlichen der "Fleischindustrie" bzw. die Betreiber von Schlachthäusern vor das Tribunal für Menschenrechte in Straßburg zu bringen sowie die von der "Fleischindustrie" zu verantwortenden Verbrechen gegen die Menschlichkeit einzuklagen:

1) Wegen der fortdauernden Missachtung der natürlichen Rechte [2] nicht menschlicher Tiere (Spezismus)

2) Wegen dem fortdauerndem Verstoß gegen Artikel 1 der Menschenrechte: weil Artikel 1 den Menschen mit Vernunft, Gewissen und Würde ausstattet und das Schlachten von Tieren ihm diese grundlegenden Attribute abspricht

3) Wegen dem Beschmutzen der Würde (Artikel 1) all jener Menschen, die aus ethischen Gründen auch auf die Ausbeutung nicht menschlicher Tiere  verzichten

4) Wegen akuter Gefährdung der öffentlichen Gesundheit: c.f. Prozess gegen McDonald‘s in den USA, wo dem "Fast Food"-Betreiber die Verursachung von Krebs-, Herz- und Kreislaufkrankheiten sowie die Zuckerkrankheit zur Last gelegt werden. Toxische Stoffe sind nachweisbar vierzehn Mal konzentrierter im "Fleisch" als in den Pflanzen

5) Wegen der Zerstörung der Umwelt und den daraus resultierenden Krankheiten für alle Lebewesen: Grundwasserverseuchung durch Nitrate, die Bestandteil der Tiergülle sind; Zerstörung der Ozonschicht durch Methan, das von den so genannten "Nutztieren" produziert wird; saurer Regen, der die Wälder zerstört, durch Ammoniak aus tierlichen Exkrementen. McDonald‘s, beispielsweise, ist für das Abholzen der Regenwälder, die "grüne Lunge" der Erde, mitverantwortlich: er importiert billiges Fleisch von Tieren, die auf ehemaligem Regenwald-Boden weideten. Das nicht mehr in Sauerstoff umgewandelte Kohlendioxid führt zur Erderwärmung: Überschwemmungen sind die Folge.

6) Wegen der fortgesetzten Ausbeutung der Ressourcen der ärmsten Länder der Welt und den daraus resultierenden Hungersnöten [3]

7) Wegen der weltweiten Verschwendung öffentlicher Ressourcen:

  • für 1 kg "Rindfleisch" werden 100000 Liter Wasser verbraucht, dagegen nur 500 Liter, um 1 kg Kartoffeln zu ziehen

  • Um 1 kg "Fleisch" herzustellen, braucht man 7 bis 16 kg Getreide

  • Die Hälfte des Trinkwassers weltweit wird von der Zucht so genannter "Schlachttiere" verschlungen

  • Die "Herstellung" von "Fleisch" benötigt 150 mal mehr Wasser als die Getreideproduktion

  • Die Verschwendung von Wasser geht mit einer inakzeptablen Verschwendung von Grund und Boden einher

8) Wegen der Verschleppung des Friedens unter den Menschen: die beständige, gegen wehrlose nicht menschliche Tiere tolerierte Gewalt macht selbstverständlich nicht vor dem Menschen halt. Diese beschämende Tatsache erklärt die von B. Mütherich postulierte „Erosion des Menschenrechtsstatus“.

In Schlachthäusern der EU sind auch sexuelle Ausschreitungen an den unmittelbar vor dem Schlachten stehenden Tieren beweiskräftig gefilmt worden. So wird Tierleid auch für krankhafte, sexuelle Stimulation missbraucht, was das Ausmaß der Verbrechen nochmals steigert! Die unvorstellbare Erniedrigung der Tiere erschöpft sich offenbar nicht in einem entsetzlich qualvollen, oft tagelangen Transport und der anschließenden, oft noch betäubungslosen Schlachtung!

Kein Wunder also, dass die Schlachthaus-Betreiber sich mit Händen und Füßen dagegen wehren, wenn richtige Tierschützer diese Blutstätten betreten wollen.

  • In Schlachthöfen der EU werden den mit einem Bein am Laufband hängenden Tieren bei vollem Bewusstsein die Brust von „fröhlich pfeifenden“ Schlächtern aufgeschnitten
  • Den Tieren werden bei lebendigem Leib die Ohrmarke mitsamt dem Ohr abgeschnitten, während die Stiere sich beim Ausbluten unter Todesqualen winden und entsetzlich brüllen
  • Angeblich "betäubte und entblutete" Schweine sind im Brühwasserbecken taumelnd wieder aufgestanden und haben wieder zu schwimmen begonnen
  • Schlecht "betäubte" Rinder erwachen an einem Hinterbein hängend anlässlich der Entblutung ... (c.f. Dr. Landa, Tierschutz im Unterricht, Tel: 0043 66 43 43 43 66).

Der kürzliche "Kannibalen-Prozess" in Deutschland reflektiert die morbiden Auswüchse des Fleischverzehrs: die eher dürftigen 8,5 Jahre Internierung für den scheußlichen Mord durften auch deshalb nicht zu hoch ausfallen, weil ja sonst auch der bislang gesellschaftlich tolerierte Kannibalismus des Menschen gegenüber den anderen Säugern auf einmal geahndet werden müsste. Unter zivilisierten Menschen kann und darf es keine "Freiheit" geben, die dem Einzelnen freistellt, ob er an Verbrechen gegenüber dem Wehrlosen teilnimmt oder nicht!

Die Schlachthäuser müssen vom Gesetz gezwungen werden, ihre blutigen Türen zu öffnen, um Transparenz zu schaffen, ehe sie für immer geschlossen werden, um als Mahnmal (!) den künftigen fleischlos aufgezogenen Generationen nur noch als abschreckendes Beispiel zu dienen.

Wann also erhalten Tierschutzorganisationen in der EU das Recht, unangemeldet diese Höfe des Grauens zu inspizieren? Wann wird die Kadaverindustrie Rechenschaft über ihr abscheuliches Tun ablegen müssen? Wann kommt es zu den ersten Reparationszahlungen der "Fleischindustrie"?

Hinsichtlich dem Betreiben von Schlachthäusern hat der große, russische Schriftsteller Tolstoï gesagt: "Solange es Schlachthäuser gibt, wird es auch Schlachtfelder geben!" Diese Aussage sollte den Politikern weltweit zu denken geben, da sie einen illusionären, weil "selektiven Frieden" ausschließlich für Menschen anstreben. Eine derartige Sysiphus-Arbeit wird niemals ohne den Frieden mit allen Arten zu realisieren sein.

Zur Bewahrung der Würde von Mensch und Tier muss die Aufnahme des Tierschutzes in die luxemburgische Verfassung noch vor Ende dieser Legislaturperiode beschlossen werden. Link zum Formular

Für die GAVEA asbl. Luxemburg

Groupe d‘Action Végétalien pour l‘Égalité Animale

Jean Thill

Administrateur

7. Februar 2004


Fußnoten

[1] Zur dringenden Belehrung: an den Begriff "Extremismus" ist stets die Ausübung von Gewalt gegenüber dem Wehr- losen gekoppelt. Demnach sind Personen, Gruppen, Lobbies, die wehrlose Tiere so oder so ausbeuten bzw. ausbeuten lassen folgerichtig als Extremisten zu bezeichnen, auch dann wenn sie die Majorität bilden!

[2] Insbesondere sind zu nennen: das Recht auf Leben und Unbehelligtheit durch den Menschen, das der Mensch ja auch für sich selbst in Anspruch nimmt!

[3] Derweil in den so genannten "Drittländern" jeden Tag 40.000 Kinder an Hunger sterben, ziehen diese Länder Getreide auf, das sie fast umsonst an die reichsten Länder der Welt zwecks Mästung von so genannten Schlachttieren verkaufen!


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