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Siegen - Einmaliges Pilotprojekt gescheitert


update 29.03.04

(wird noch erweitert)

Linktipp: Interessengemeinschaft Tierschutz Siegen
oben: externer Linktipp

Am 29.03.04 lud der jetztige Vorstand zur Jahreshauptversammlung in die Siegerlandhalle nach Siegen ein. Der Termin war so gelegen, dass es Leuten von außerhalb schwer gemacht wurde, zu erscheinen. Dennoch waren etwa 30-40 externe Tierrechtler anwesend.

"Wie Sie sicherlich aus der Presse erfahren haben, versucht der ehemalige Geschäftsführer des Tierschutzvereins mit seinen Anhängern seit Monaten durch immer neue Anschuldigungen den gewählten Vorstand öffentlich anzugreifen und damit unsere Mitglieder zu verunsichern." heißt es im Einladungsschreiben des Vorstandes. Und weiter: "[...] sollten Sie durch die Teilnahme an der Mitgliederversammlung Ihre eigene Meinung zu den Vorkommnissen bilden. Der Vorstand wird in aller Offenheit zu allen Punkten Stellung nehmen."

So weit kam es leider nicht, denn nach den Tagungsordnungspunkten 1 und 2 (Begrüßung und Feststellung der ordnungsgemäßen Einladung und der Beschlussfähigkeit) sollte sofort der Vereinsausschluss von Jürgen Foß und anderen Kritikern bestätigt werden.

Gefordert wurde zwar die Vorverlegung des TOP 7 (Geschäftsberichte des Vorstandes...) aber - alle Argumente halfen nichts, angeblich sei diese Reihenfolge ein Muss, denn ansonsten würden Leute abstimmen können bei Themen, die sie dann sowieso nicht mehr mitzuverantworten hätten. Dass es nicht nur ums Stimmrecht ging, ist klar - nach Anfragen kam heraus, dass Jürgen Foß dann selbstverständlich auch kein Rederecht mehr haben würde (und dass er sofort nach Bekanntgabe des Ergebnisses den Saal verlassen musste, sollte auch nicht mehr verwundern). Beweismaterial, dass den Vorstand als Lügner entlarvt durfte nicht verteilt werden. Das Abstimmungsergebnis fiel folgendermaßen aus: gehen: 341 - bleiben: 149 - enthalten: 15.

Anwesend war übrigens auch Marianne Klappert, ehemalige SPD-Tierschutzbeauftragte und Günther Oltrogge, Vizepräsident des Landesverbandes Tierschutz für NRW, der zum Teil die so genannte unparteiische Moderation übernahm.

Vorgelesen wurden dann aus dem Zusammenhang gerissene Passagen verschiedener Briefe und Aussendungen, die den Vorstand beschuldigten - in zugegebenermaßen sehr strengem Tonfall. Bemängelt wurde die Art und Umgehensweise von Foß und das "hemmungslose Durchsetzen der eigenen Meinungen". Reimann sprach hier von "menschenverachtendem Verhalten".

Wer sich Menschen verachtend verhielt, war zu erahnen, als Kerstin Günther in Ihrem Verfahren die Möglichkeit hatte, Stellung zu nehmen. Aus einem Protokoll einer Sitzung, bei der sie mutwillig nicht eingeladen war - obwohl im Vorstand - las sie, dass es Querelen gäbe mit Foß und Henrich und dass aus diesem Grund auch sämtliche diesen Personen nahe stehenden Leute aus dem Verein zu entfernen seien. Bezeichnend, dass die Entgegnung des Vorsitzenden Reimann nicht um die Sache ging, sondern lediglich darum, wo sie denn überhaupt dieses Protokoll herhabe...

Und das war Haupttenor: verletzte Eitelkeiten, ertappte Profilneurotiker, krumme und wieder hingebogene Daten und Fakten, Ausflüchte etc. Redner, die zur Sache und für Foß oder andere herausgemobbte etwas sagen wollten, wurde das Wort verboten, weil das Thema immer nicht zum TOP Stellung nahm, Jugendliche unter 18 hatten gar kein Rederecht (was übrigens nicht in der Satzung steht), Mängel an Führung der Sitzung durften nur per beidseitigem Handzeichen angebracht werden, sobald sich jemand schon zur Sitzungführung geäußert hat, durfte er nichts mehr zum Thema sagen etc. - Auch sehr skurril der Abstimmungsmodus. Nachdem endlich eine geheime Wahl beantragt und letztendlich beschlossen wurde, wurde dies auf Antrag bei dem Ausschlussverfahren gegen Kerstin Günther wieder rückgängig gemacht. Ein Schmankerl ist auch die Tatsache, dass unter TOP 5 abgestimmt werden sollte, ob der Vorstand abberufen werden sollte. Beachtlich deshalb, weil ansonsten sehr viel Wert auf "Korrektheit" gelegt wurde, bei diesem Punkt aber festgestellt wurde, dass es nur "der Fairneß halber" aufgenommen wurde - sollte der Vorstand abberufen werden, wäre dies nicht rechtskräftig, weil nicht gleichzeitig auch ein TOP "eventuelle Neuwahl" vermerkt war. Nachträgliche Ergänzungen zur Tagungsordnung seien nicht möglich.

Die anwesenden "echten Tierfreunde", also diejenigen, die den ehemals so erfolgreichen Tierschutz in Siegen und die Bemühungen, den Tierrechtsgedanken voranzutreiben wieder zu Kraft verhelfen wollten, waren eindeutig in der Minderheit. Allerdings hatte Foß auch wenig Chancen, zu den Vorwürfen Stellung zu nehmen, weil ihm gleichzeitig verboten wurde, den Vorstand zu belasten, da dies nicht auf der Tagungsordnung stünde. Insofern konnte er eventuell "Unentschlossene" nicht für sich gewinnen.

Nachdem einige Tierrechtler noch einmal lautstark Ihre Meinung kundgetan haben und Ihr Unverständis darüber geäußert haben, dass z.B. gesunde Hunde nun in Siegen eingeschläfert werden, dass jahrelang Jäger im Vorstand waren etc. und des Raumes (z.T. mit Gewalt) verwiesen wurden, wird es in Siegen wahrscheinlich wieder ruhiger werden: die Kritiker sind weg, die überregionalen Themen sollen offensichtlich nicht weiter verfolgt werden, die Hundeschule wurde schon geschlossen, der Versandhandel für veganes Tierfutter ebenso...

Nur, liebe Tier"verwalter" in Siegen: es waren längst nicht alle "Foß-Anhänger" anwesend. Und wer nicht die Meinung hören will von "externen" der wird damit rechnen müssen, dass auch die Mitgliedschaften gekündigt werden und damit auch die Spendenbeiträge...

Viola Kaesmacher


12.08.03

Ordne die Dinge so, dass der Wolf zu fressen bekommt, aber die Ziege am Leben bleibt.

(Sprichwort aus Lettland)

_________
Bild: Vertreibung des Joachim aus dem Tempel. GHIRLANDAIO, Domenico: Expulsion of Joachim from the Temple (detail), 1486-90. Fresco, Cappella Tornabuoni, Santa Maria Novella, Florence. Zur "Tiere-in-der-Kunst-Liste"

Linktipps: www.ig-tierschutz-siegen.de bzw. www.ig-tierheim-siegen.de


Wichtige Mitteilung von Dr. Ernst W. Henrich, mobil 0271/382203 E-Mail an alle Tierfreunde: bitte sofort lesen und an weitere (wirkliche!) Tierfreunde weiterverteilen!

"Der von Jürgen Foß und von mir unterstützte konsequente Tierschutz ALLER Tiere im Tierschutzverein und Tierheim Siegen steht vor dem Aus. Zur Erinnerung: Das Tierheim Siegen begann unter Jürgen Foß als Geschäftsführer mit der fleischlosen Fütterung, nachdem gesichert war, dass eine fleischlose Fütterung möglich ist, für die Tiere gesund ist und den Tieren hervorragend schmeckt.

Vegetarische Ernährung von Tieren

Bei den Hunden machte das Tierheim beste Erfahrungen, bei einigen Katzen er gab sich aufgrund des wenigen auf dem Markt befindlichen Futters ein Akzeptanzproblem, andere Katzen fraßen das fleischlose Futter mit Vorliebe. Hintergrund ist die Überzeugung, dass man Tiere nicht gleichzeitig schützen und töten kann: ein unauflösbarer Widerspruch. Somit kann man auch nicht die Kuscheltiere Hund und Katze mit getöteten Tieren füttern, die man eigentlich laut Satzung schützen muss, zumal auch Schweine, Schafe und Ziegen im Tierheim Siegen betreut werden.

Konsequenter Tierschutz

Konsequenter Tierschutz bedeutet Förderung der Tierrechte auf allen Gebieten, wo Tiere gequält und getötet werden. Deshalb waren Jürgen Foß und ich uns einig, dass Aufklärungsarbeit der Bevölkerung über Tierversuche, Jagd, Heimtierhaltung, fleischlose Ernährung, Stierkampf (Information der Urlauber), Wildtierzirkus und Pelztiere folgen musste. Zu diesen Themen wurden Informationsabende jeden Mittwoch im Tierheim durch Jürgen Foß und mich veranstaltet und von mir ein Tierschutzmobil als mobiles Informationszentrum angeschafft. Allerdings interessierte sich der Vorstand weder für die Informationsabende noch für den Einsatz des Tierschutzmobils. Solange ich als Sponsor dem Verein Gelder zur Verfügung stellte, "duldete" man die Arbeit von Jürgen Foß und mir.

Interna aus Siegen

Aufgrund der Neuwahl einer nach Aussage von Jürgen Foß ungeeigneten neuen "Tierschutzbeauftragten", die sicherlich die neue Richtung des konsequenten Tierschutzes nicht vertreten kann, kam es zum Zerwürfnis mit dem (übrigens mit einer Ausnahme fleischessenden) Vorstand. Die Wahl der neuen "Tierschutzbeauftragten" diente offensichtlich nur der Festigung der bisherigen Machtstrukturen. Sie ist die Lebensgefährtin des 2. Vorsitzenden. Jürgen Foß forderte daraufhin, dass der Vorstand entsprechend der neuen Richtung und der bereits bestehenden Satzung ("Schutz ALLER Tiere") umgebaut werden müsse. Zudem gab der Vorstand in Gesprächen auch offen zu, dass er von den genannten Tierschutzthemen keine fundierten Kenntnisse habe. Wieso soll aber ein Vorstand über Dinge entscheiden, von denen er kaum Kenntnisse hat und für die er sich nicht wirklich interessiert. Zitat 1. Vorsitzender Horst Reimann: "Ich bin gewählt, um den Verein zu leiten und nicht, um alle Welt zu Vegetariern zu machen."

Zweck des Vereins?

Da fragt man sich, ob die Führung des Vereins Selbstzweck ist oder ob der Zweck des Vereins der Schutz ALLER Tiere ist, so wie in der Vereinssatzung verankert. In der Satzung steht sogar, dass der Verein mit "guten Beispiel" voran gehen solle.

Um Sachverstand und Entscheidungskompetenz in den Vorstand zu bringen, schlug Jürgen Foß vor, den Tierschutzbeauftragten im Vorstand abzuschaffen und 7 neue Vorstandposten als Beauftragte für die jeweiligen Tierschutzthemen wie Tierversuche, Jagd usw. einzurichten. Wer sich mit diesen Themen schon einmal auseinandergesetzt hat, der weiß, wie komplex und teilweise auch kompliziert diese Themen sind. Dazu kommt noch, dass sich die Beauftragten über ihre jeweiligen Spezialgebiet auf dem Laufenden halten müssen, Informationsstände organisieren und anmelden müssen, Vorträge auf regelmäßigen Informationsabenden halten müssen, Kontakt mit anderen Gruppen aufbauen und aufrechterhalten müssen, Informationsmaterial verfassen müssen usw. usw.

Schon daran sieht man, dass ein einziger ehrenamtlicher "Tierschutzbeauftragter" allein diese verschiedenen Themen und Aufgabenbereiche auch bei bestem Willen nicht schaffen könnte. Erst recht ist die jetzige Tierschutzbeauftragte dazu nicht geeignet, die weder fundierte Kenntnisse noch Interesse an den Themen zeigt. Sie war nicht einmal bei den Informationsabenden, in denen die verschiedenen Tierschutzthemen abgehandelt wurden! Beim Taubenproblem in Siegen hat sie nur mit den Achseln gezuckt, nichts unternommen und die Arbeit Jürgen Foß überlassen.

Kritik am Vorstand

Jürgen Foß und ich hatten daraufhin ein Gespräch mit dem Vorstand, in dem uns unmissverständlich klar gemacht wurde, dass der Vorstand an unserer konsequenten Tierschutzarbeit für die Rechte der Tiere kein Interesse habe. Ein neu in den Verein eingetretener Vegetarier wurde vom 1. Vorsitzenden als "Blödmann" beschimpft, weil er es gewagt hatte, auf der Jahreshauptversammlung im Juli 2003 zu fragen, wie es um den Vegetarismus im Vorstand bestellt sei.

  • Nach diesen Ereignissen kündigte ich den Sponsoringvertrag mit dem Verein und
  • Jürgen Foß kündigte seine Stellung als Geschäftsführer
  • Jürgen Foß will auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung als 1. Vorsitzender kandidieren
  • Zur Einberufung der Mitgliederversammlung ist die Zustimmung von einem Drittel der Mitglieder notwendig

Allerdings verweigerte man uns die Übergabe einer Mitgliederliste, um die Mitglieder über die Vorgänge im Vorstand informieren zu können. Von Fairness keine Spur.

Hinter den Kulissen

Unglücklicherweise wurde in den letzten Tagen eine anonyme Anzeige gegen den 1. Vorsitzenden Reimann wegen Veruntreuung von Vereinsgeldern und Steuerhinterziehung erstattet. Der 1. Vorsitzende hat die Unregelmäßigkeiten mit Spendengeldern zwar in der hiesigen Presse eingeräumt, aber beschuldigt jetzt die Vegetarier, hinter der anonymen Anzeige zu stecken - in der Absicht, die gesamten mehrheitlich fleischessenden Presseleute hinter sich zu bringen.

"Um einen großen Skandal zu verhindern, zettele eine kleinen an?"

Jetzt sind nicht mehr die Sachthemen einer sinnvollen Tierschutz- und Tierrechtsarbeit oder ein möglicherweise strafbares Verhalten eines Vereinsvorsitzenden im Mittelpunkt des Interesses bei der hiesigen Presse, sondern wie unfair Vegetarier angeblich gegen Nichtvegetarier vorgehen würden. Ich bin somit auch als Vegetarier/Veganer einer der Angeschuldigten.

Allerdings

  • bin ich erst im Dezember 2002 Mitglied im Verein geworden
  • habe kein Amt dort bekleidet und
  • keine Einsicht in Vereinsinterna

Wenn ich Kenntnis über die Unregelmäßigkeiten in den Finanzen gehabt hätte, so hätte ich zu jedem Zeitpunkt vorher eine Strafanzeige mit meinem Namen darunter erstattet. Wer diese Anzeige erstattet hat, ist bis jetzt völlig unklar. Leider benutzen dies die Gegner des konsequenten Tierschutzes, insbesondere der jetzige 1. Vorsitzende Reimann, um die konsequenten Tierschützer im Verein in Misskredit zu bringen.

Das Pilotprojekt mit Signalwirkung benötigt Hilfe!

Ihr alle wisst, dass das Tierheim Siegen und der Tierschutzverein Siegen ein Pilotprojekt ist, um den Tierschutz im Sinne ALLER Tiere weiter zu bringen und den Pseudotierschutz, wo es mehr um Posten, Selbstdarstellung und Macht geht, abzulösen. Gelingt dies, so hat dies Signalwirkung auf andere Vereine und Tierheime, auch konsequenten Tierschutz im Sinne ALLER Tiere zu betreiben. Dass der konsequente Tierschutz von großen Teilen der Bevölkerung honoriert wird und gewollt ist, zeigt sich an der Tatsache, dass der Tierschutzverein Siegen in den letzten Monaten viele neue Mitglieder gewinnen und mit über 2.200 Mitgliedern erstmals die Grenze von 2.000 Mitgliedern überwinden konnte.

Aufruf an Tierfreunde

Somit gehen die Ereignisse im Tierschutzverein Siegen jeden echten Tierfreund an, der wirklich will, dass sich für Tiere etwas ändert. Jürgen Foß braucht die Hilfe aller Tierfreunde, indem diese...

  • für einen Jahresbeitrag von 24 EURO Mitglieder im Tierschutzverein Siegen werden
  • zur nächsten Mitgliederversammlung kommen und
  • ihn zum 1. Vorsitzenden wählen

Anmeldung über die Homepage von www.tierheim-siegen.de sind noch möglich. Der Vorstand hat Herrn Foß übrigens mittlerweile Hausverbot erteilt und ihm die Kontrolle über die Webseite des Vereins genommen."


Große Bitte an alle Tierfreunde: Unterstützt Jürgen Foß mit einer Anmeldung im Tierschutzverein Siegen jetzt sofort! Man erreicht ihn bei Bedarf über Telefon 0271/310911 und Mobil 0160/8425824.


Außer einer Mitgliedschaft können Sie helfen, indem Sie konstruktive Leserbriefe (ohne Beschimpfungen), die eine außerordentliche Mitgliederversammlung fordern, an die hiesige Presse senden. Diese berichtet derzeit regelmäßig über die Geschehnisse im Tierschutzverein und Tierheim Siegen.


Quelle:

Neue Seite: www.ig-tierschutz-siegen.de bzw. www.ig-tierheim-siegen.de


Linktipps:

Auszug aus dem Canis-Newsletter
vom 14.08.03

Mittlerweile sollte es für Entscheidungsträger im Tierschutz selbstverständlich sein, dass Huhn, Rind oder Schwein nicht mehr oder weniger als Hund und Katze zählen. Das Tierheim Siegen setzte sogar als Satzungsziel den "umfassenden Schutz aller Tiere" freiwillig fest.

Es geht hier nicht um persönliche Animositäten oder die üblichen Querelen im Tierschutz, sondern um einen Präzedenzfall. Entweder es beginnt in den Tierheimen sukzessive ein neuer, tierrechtsbezogener Wind zu wehen oder der alte speziesistische Mief bleibt haften.

Gewiss, das Tierheim Siegen in Westfalen liegt für viele nicht gerade vor der Haustür, dennoch sollten die Vorgänge, die dort zur Zeit ablaufen, nicht schulterzuckend hingenommen werden. Quelle: www.canis.info

 
  • Hier zu Nachrichten rund ums Thema "Siegen und Tierschutz" bei www.fellbeisser.info
  • "Tierrechtsumfunktionierung des TH Siegen an Tierschützern gescheitert" - Diskussionfaden im Tierrechtsforum eröffnet. Kritisch sehe ich die einführenden Worte, praktisch ist der Pressespiegel
  • Newsletter von Maulkorbzwang und den Dogangels vom 16. August 2003. Dort wird zwar nicht unbedingt eine konstruktive Schiene gefahren, allerdings gibts eine treffende Karrikatur aus der Westfalenpost (16.08.2003, Zeichnung von Matthias Kringe) zu sehen: Hund und Katze sind neidisch auf sich heftig streitende Menschen: "Das ist ungerecht, die kriegen Fleisch"

*Bemerkung: Ursprünglich war in der Ecke rechts oben das Stadtwappen Siegen zu sehen - mit 50 % Deckkraft - also schemenhaft erkennbar - jedoch für jeden eigentlich klar, dass es sich lediglich um eine Verdeutlichung handelt, dass es um die Stadt Siegen geht - und nicht etwa um eine offizielle Publikation der Stadt Siegen.

Daraufhin erhielt ich ein Mail von Leslie C. Schardt, Medien- und Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Siegen: "Das Wappen ist ein Hoheitszeichen und darf nur von der Stadt Siegen selbst bzw. in ihren Publikationen verwandt werden. Aus diesem Grund fordern wir Sie auf, das Wappen von Ihrer Homepage unverzüglich zu entfernen. Sollten Sie dieser Aufforderung nicht Folge leisten, behalten wir uns weitere rechtliche Schritte vor und zwar eine Klage auf Unterlassung der Verwendung des Wappens."

Ich bin zwar nach wie vor der Meinung, dass die Verwendung in diesem Zusammenhang keine Verletzung von Hoheitsrechten o.ä. darstellt, habe das Bild dennoch geändert. Es wäre unnötig, wenn noch ein zusätzlicher Rechtsstreit angefacht würde...


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