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Mal wieder Menschen- und tierfeindlicher Beitrag...
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Tierechtskongress 2004
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Veganerhetze II
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Fotos und Berichte.
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Tierrechts-Kongress 2004
16.-19. September 2004. Bericht und Fotos. |
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Althoff-Skandal
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Zirkus-Protest
Mehrere Demo-Termine gegen Circus Barelli in Frankfurt. Juni/Juli 2004 |
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Jubiläumsfeier
... der TVG Pulheim. Mit Mischlingshunde-Schau und Promis. Brauweiler
20.06.04 |
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Hunde Wohnungsloser
Pilotprojekt in Saarbrücken. 18.05.04 |
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Rodeo-Protest
Demonstration gegen das geplante Rodeo in Wetzlar. 08.05.04 |
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Osteraktion
Info- und Protest: Hühnerleichen-Auslege-Aktion. 10.04.04 |
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Antipelz-Demo
zur "Fur and Fashion", gegen Pelzhandel und Peek & Cloppenburg.
Frankfurt. 13.03.04 |
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Demo gegen Covance
Bundesweite Demo gegen Tierversuche. Münster, 06.03.04 |
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Rodeo-Protest
dt.-amerikanisches Volksfest. Berlin, August 2003 |
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Feierabend
Wall-Plakatakion gegen Tierversuche. TVG Berlin, August 2003 |
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IWC 2003
Protestaktionen zur Internationalen Walfang-Kommission. Berlin, Juni 2003 |
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Internationale Grüne Woche
Berichte und Fotos zur IGW. Berlin, Januar 2003 |
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Fiffi-Parade I
2+4 - das sind wir! Fotos der "Love Parade für Hunde".
Berlin, 07.09.02 |
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Antistierkampf!
Protest in Berlin, Düsseldorf, München und Wien am 29.08.02.
Start meiner Tierrechts-Aktivitäten
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Veganerhetze
III in der "WELT" (und anderen Medien)
Offensichtlich
bietet die WELT Ihren Werbekunden perfekte Redaktions-Umfelder.
Oder scheint es nur so, dass die Veganerhetze von der
CMA gesponsert wird? Siehe CMA-Banner auf der Seite
oben rechts. Hier zu meinem Leserbrief
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| 04.03.05 |
Deutscher
Presserat rügt Publikation des Axel Springer Verlags
Die
WELT und die BERLINER MORGENPOST erhielten je eine öffentliche
Rüge wegen eines Verstoßes gegen Ziffer 12. In
einem identischen Kommentar hatten die Zeitungen den Tod
eines Kleinkindes aufgegriffen, dessen Eltern Veganer sind.
Der Kommentar konnte aus Sicht des Presserats bei Lesern
den Eindruck hervorrufen, die Eltern hätten die Grundsätze
veganer Ernährung höher gestellt als das Leben
ihres Kindes und sie hätten damit den Tod des Kindes
verursacht. Eine Prüfung des Vorgangs durch ein Gericht
hat es bisher jedoch nicht gegeben. Zugleich stellt der
Kommentar einen Bezug zu den Mördern des niederländischen
Politikers Pim Fortuyn her. Einer von ihnen sei ebenfalls
Veganer. Durch die Gesamtdarstellung kann nach Überzeugung
des Gremiums der diskriminierende und vorverurteilende Eindruck
erweckt werden, die Anhänger veganer Ernährung
seien bereit, Menschenleben zugunsten ihrer Lebensregeln
auszulöschen oder zu opfern. Quelle:
Pressemitteilung des Deutschen Presserats
Sitzung
des Rüge-Ausschusses war am 3. März 2005.
Hier
zu meiner Beschwerde vom 21.11.04 an den Presserat (pdf,
130kb)
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| 20.11.04 |
Eine
massive Hetze schlimmsten Ausmaßes gegen den Veganismus
ist im Gange! Diese Hetze gipfelt in folgendem Artikel darin,
dass Muslime nicht "übergeschnappt" seien,
Veganer aber in jedem Fall! Eine eklatante Beleidigung und
Diskriminierung einer Minderheit
Leserbrief von Dr. Henrich zum verhungerten Kind, der von
der WELT natürlich nicht abgedruckt wurde. Trotzdem
ist er als Argumentationshilfe nützlich:
| Stellungnahme
zur Berichterstattung
"Veganer ließen Kind verhungern"
Mit
Bestürzung musste ich vernehmen, wie vegane Menschen,
die eine gewaltlose Lebensweise mit einer gesunden
Ernährung praktizieren wollen, diskreditiert
werden. Dazu nehme ich als Arzt wie folgt Stellung:
Die
vegane Ernährung ist eindeutig gesund.
Die ADA (American Dietetic Association) hat in der
Juni-Ausgabe ihrer Zeitschrift JADA ihr Positionspapier
zur vegetarischen und veganen Ernährung veröffentlicht.
Das zentrale Statement dieses 18 Seiten umfassenden
Papiers, das sich auf 256 Quellen abstützt, von
3 Autoren zusammengestellt und von 27 Wissenschaftlern
überprüft und freigegeben wurde, ist: “Es
ist die Position der ADA, dass eine entsprechend geplante
vegetarische Ernährung gesund und ernährungsmäßig
ausreichend ist und gesundheitliche Vorteile bei der
Vorbeugung und Behandlung bestimmter Krankheiten bietet.“
Die ADA spricht sich auch positiv für die vegane
Ernährung aus: „Eine gut geplante vegane
oder andere Art der vegetarischen Ernährung ist
für jede Lebensphase geeignet, inklusive während
der Schwangerschaft, Stillzeit, Kindheit und in der
Pubertät …“ Nachzulesen unter eatright.org
(pdf)
Prof.
Dr. Claus Leitzmann vom ernährungswissenschaftlichen
Institut der Universität Gießen machte
folgende Feststellung zur veganen Ernährung:
„Studien mit vegan lebenden Menschen, die weltweit,
aber auch von uns durchgeführt wurden, zeigen,
dass Veganerlnnen im Durchschnitt deutlich gesünder
sind als die allgemeine Bevölkerung. Körpergewicht,
Blutdruck, Blutfett- und Cholesterinwerte, Nierenfunktion
sowie Gesundheitsstatus allgemein liegen häufiger
im Normalbereich.“
Den
Eltern kann man zwar vorwerfen, dass sie wahrscheinlich
die Erkrankung und deren Schwere falsch eingeschätzt,
deswegen das Kind nicht ins Krankenhaus gebracht und
so einer lebensrettenden Therapie entzogen haben,
ihnen aber die vegane Ernährung als quasi per
se ungesunde und todbringende Ernährungsform
vorzuwerfen, ist absurd. Das Kind ist ja gerade deshalb
gestorben, weil es keine Nahrung aufgenommen hat.
Hätte es die vegane Ernährung aufgenommen
und wäre die Lungenentzündung ärztlich
behandelt worden, wäre es nicht gestorben.
Dieser
Fall ist typisch dafür, wie die Fleischindustrie
(„Fleisch ist ein Stück Lebenskraft“
etc.) es geschafft hat, Behörden, Staatsanwälte,
Presse und die Öffentlichkeit durch ein geschicktes
Marketing zu täuschen und zu manipulieren. Die
Wahrheit ist: Fleisch und tierische Fette machen krank
und sind für eine Reihe von Erkrankungen wie
Herz-Kreislauf- und Krebserkrankungen verantwortlich.
Dr.
med. Ernst W. Henrich, In der Wehbach 61, 57080
Siegen, Tel. 0271 382203. E-Mail:
henrich@dr-baumann.com
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| Leserbrief
Viola Kaesmacher, 21.11.04
Sehr
geehrte Damen und Herren,
mir
geht es nicht darum, Stellung zum Tod des kleinen
Leon zu beziehen. Das taten bereits Ärzte inklusive
Hinweis darauf, dass es eine Tragödie ist, die
Eltern die Lage falsch eingeschätzt haben - dies
allerdings NICHTS mit der angeblichen Schlechtigkeit
des Veganismus zu tun hat. Mir geht es darum, dass
scheinbar einigen Medienvertretern das Gerichtsurteil
zu lasch war und nun "alle Veganer" in Sippenhaft
genommen werden und man geradezu das Gefühl hat
(wie leider schon oft in WELT-Beiträgen) dass
zu einer regelrechten Hetzjagd auf Tierrechtler aufgerufen
wird.
Eigentlich
habe der Journalist - so
indymedia - erkannt, dass "subtil" viel
effektiver ist als die "Holzhammermethode",
so z.B. in einem Beitrag der Berliner Morgenpost "Lieb'
Vaterland. Der Blick zurück ohne Zorn und Selbstanklage",
wo er für für eine Neuentdeckung des Nationalismus
wirbt. Selbstanklage liegt Herrn Fuhr auch in dem
jüngsten Skandalbeitrag "Fanatische Ernährer"
vom 20.11.04 in der WELT fern.
Stattdessen
versteht er es, mit dem Holzhammer auf Veganer zu
schlagen durch schlichtweg falsche Behauptungen wie
"Nur im veganischen Irrsinns-Universum läßt
sich ihr Tun "verstehen". Nur in totalitärer
Unbedingtheit kann die veganische Moral existieren.
Deshalb kennt sie nur das Einfordern, nicht aber das
Üben von Toleranz. [...]". Eigentlich entbehrt
allein dieser Schwachsinns-Satz jedes Kommentars.
Gerade Veganer sind es, die mit Intoleranz zu kämpfen
haben. Gerade Veganer sind es, die den friedlichsten
Ausdruck ihrer Forderungen in Form von Verzicht und
Boykott leben.
Und
weiter schreibt Herr Fuhr: "So gesehen sind mir
Muslime, die sich in den Nächten des Fastenmonats
dem großen Schmausen hingeben, dann doch noch
lieber als Veganer. Die meisten Muslime sind nicht
übergeschnappt. Veganer sind es in jedem Fall.
[...]" - Also weg mit der Moral, rein in ein
egoistisches mir-alles-egal-Verhalten? Wer konsequent
ist, ist übergeschnappt? In der FAZ vom 03.12.1994
bemängelte Eckhard Fuhr allerdings noch die "Merkwürdige
Moral: Die Inkonsequenz mancher Tierschützer."
Dort ging es darum, dass z.B. Pelzgegner angeblich
nicht das Töten von Tieren zur Fleischgewinnung
beanstanden würden.
So
einen - sorry für den Ausdruck - Stuss würde
ich liebend gerne ignorieren. Das geht aber nicht.
Man kann nicht ignorieren, wenn man als Minderheit
öffentlich diffamiert und skrupellos als quasi
"Un-Mensch" von einem "renommierten"
Blatt betitelt wird. Und ich fühle mich nicht
nur öffentlich zu Unrecht angeprangert, ich habe
auch schon etliche Mails erhalten mit dem Tenor "Veganer
dürften keine Kinder haben - ich wünsche
Ihnen, Frau Kaesmacher, dass Sie nie welche bekommen
werden" etc.
Der
Beitrag "Fanatischer Ernährer" im übrigen
ebenso wie Ihre absolut tendenziöse und dumme
Rezension zu der deutschen Fassung von "Eternal
Trblinka" ist nicht nur traurig, sondern irgendwie
lächerlich. Schade nur, dass dieser Dreck von
sehr viel mehr Leuten gelesen wird als wirklich wichtige
und richtige Informationen zu den Themen Tierrechte
und Veganismus.
Viola
Kaesmacher, www.tierlobby.de. Hufnagelstraße
16, 60326 Frankfurt. Mitglied im IfT - Internetzwerk
für Tiere/Hessen sowie TIRM Tierrechtsinitiative
Rhein-Main
|
|
Leserbrief
zum Artikel „Veganer ließen Kind verhungern“
in der „Welt“ vom 18.11.04
Guten
Tag,
Veganer
zu diskriminieren ist zu Ihrem Lieblingssport geworden.
Unvergessen sind die mit krimineller Energie umsponnenen
Fantastereien Ihrer Autorin Hanika von Anfang des
Jahres.
Selbstverständlich
ist es unverzeihlich, ein Kind (wie jedes empfindende
Lebewesen ebenso) verhungern zu lassen. Haben das
genau die Eltern getan? Oder haben sie nicht vielmehr
die Anzeichen vom Zustand ihres Kindes falsch gedeutet?
Eine unvoreingenommene Berichterstattung jenseits
von Vorurteilen – pardon – war noch nie
Ihre Stärke. Aber wahrscheinlich kann man von
einem industriell gesteuerten Medium auch nichts anderes
erwarten.
Transportieren
Sie ruhig weiter eine Fraßkultur, welche Menschen
in den Orkus zu schicken wünscht, die für
die Beseitigung einer unethischen Lebensweise eintreten.
Menschen, die denken können, wissen das einzuordnen.
Noch haben Sie das System der Kannibalen auf Ihrer
Seite. Kannibalen, die den Tod ihrer Kinder dadurch
herbeiführen, dass sie diese dank ihrer Hörigkeit
zur Medizin-Pharma-Agrar-Mafia mit Giftstoffen voll
pumpen – natürlich dank Ihrer Hilfe unwissentlich
und in bester Absicht.
Der
Gesundheitszustand der Deutschen spricht Bände!
Fehler können alle Menschen machen – auf
jedem Sektor und mit jeder Ernährungsweise.
Mir
scheinen aber die Fehler am unverzeihlichsten zu sein,
die aus persönlich nicht eingestandener Profitgier,
Machtstreben, Eitelkeit und Fraßlust –
und damit aus fehlender Achtung gegenüber jedem
empfindendem Leben - heraus begangen werden!
Barbara
Hohensee
(Stellvertretende Leiterin/Sprecherin A.K.T.E) |
| Stellungnahme
zur Pressemeldung lme.agrar.de,
17.11.04
"Verblendet: Veganer ließen
ihren Sohn verhungern"
Sehr
geehrter Herr Deitermann,
ich
möchte Sie auf einen sachlichen Fehler im genannten
Bericht über den trageischen Todesfall aus Bad
Driburg und den Prozess gegen die Eltern des kleinen
Leon aufmerksam machen.
Wie
sie unter anderem in der Berliner Zeitung Online nachlesen
konnten, waren die Eltern des kleinen Leon Ur- oder
Gesundköstler und haben das Kind nach Rezepten
aus dem Buch "Der große Gesundheits-Konz"
ernährt. Veganer hingegen ernähren sich
aus ethischen Gründen vegan - siehe auch www.veganwiki.de
Ernährungswissenschaftler
subsumieren Menschen, die keine tierischen Nahrungsmittel
konsumieren, gerne unter den Begriff "vegan".
Tatsächlich wurde der Begriff in den 1940ern
vom Briten Doanld Watson erdacht, der eine ausschließlich
ethisch motivierte Unterströmung der Vegetrischen
Bewegung damit begründete. Veganer essen nur
einen unwesentlich höheren Rohkostanteil als
Normalköstler und konsumieren beispielsweise
exzellente Eiweissquellen wie Hülsenfrüchte,
Seitan oder Tofu, die als Rohkost ungenießbar
oder gar gesundheitsschädlich sind.
Natürlich
sind Rohköstler, sozusagen "aus technischer
Sicht" auch vegan. Moslem sind aus technischer
Sicht Antialkoholiker, was aber nicht heisst, dass
christliche oder agnostische Antialkoholiker zum Moslem
werden.
Leider
sehen die Ernährungswissenschaften zu selten
die Motivation und den ethischen Hintergrund. Zudem
sind die "veganen" Bevölkerungsgruppen
so klein, dass statistisch verwertbare Größen
erst zustande kommen, wenn alle "Pflanzenesser"
zu einer Gruppe zusammengefasst werden. Glücklicherweise
kann man solche sachlich falschen Aussagen meist daran
erkennen, dass das Adjektiv "veganisch"
statt "vegan" verwendet wird; dieser Begriff
hat sich durch ein Medizin-Lehrbuch aus den frühen
1980ern eingebürgert, in dem Ovo-Lacto-Vegetariern
noch eine Lebenserwartung von 20 Jahren unter der
eines Normalköstlers vorhergesagt wird.
Ich
würde mich freuen, wenn Sie den Sachverhalt selber
nachprüfen - zum Beispiel im oecotrophologischen
Standardwerk "Vegetarische Ernährung",
Ulmer, Stuttgart 1996, von Prof. Claus Leitzmann -
und ihre Meldung korrigieren.
Übrigens
hat das Deutsche Krebsforschungszentrum unlängst
herausgefunden, dass Veganer statistisch gesehen die
gleiche Lebenserwartung haben, wie Normalköstler.
Und das, obwohl in der Gruppe der Veganer auch Roh-
und Gesundköstler erfasst waren, die während
oder nach einer Krebstherapie die Ernährungsform
gewechselt haben - und per se die Lebenserwartung
ihrer Gruppe negativ beeinflusst haben.
Mit
freundlichen Grüßen
Volker König |
|
Veganerhetze
II in der "WELT" (und anderen Medien)
|
| 10.07.04 |
| Unsere
Arbeit wird offensichtlich immer schwieriger, so werden
nicht nur Aufklärungsseiten (z.B. die Covance-Enthüllungen
bei BUAV) zensiert, es häufen sich auch Attacken
gegen Tierschutz-/rechtsseiten. Die Leute, die sich
für Tiere einsetzen, werden leider in letzter
Zeit immer wieder kriminalisiert oder es wird verächtlich
gegen sie aufgehetzt - nicht nur von der Tierquallobby,
sondern vor allem von den Medien (Polylux-Beitrag:
"Durchgeknallte Tierschützer", Verunglimpfung
in der ARD, Panikmache in den Salzburger Nachrichten,
"Tierschutz-Eintopf" in der Kölnischen
Rundschau usw.) Das ist sehr empörend und ungerecht.
Eine mögliche Erklärung, auf jeden Fall
aber sehr wertvolle Gedanken hierzu hat Birgit Mütherich
formuliert: Polemik
gegen Tierschützer.
DIE WELT publiziert derzeit gehäuft extremst
menschen- und tierverachtende Beiträge, so dass
jeder aufgerufen ist, dagegen zu protestieren. Untenstehend
sehen Sie eine Anzeige, die anlässlich eines
Artikels in der Welt erstattet wurde.
"Wir
leben in einer absonderlichen Zeit, in der Menschen,
die in ihrer Nahrungsauswahl gesundheitsbewusst
und mitfühlend sind, oft als verrückt
bezeichnet werden, während man andere als normal
betrachtet, deren Nahrungsgewohnheiten Krankheiten
und immense Leiden hervorrufen."
(John
Robbins) |
Aktueller
Fall - ging über die einschlägigen Newsticker
und wurde von etlichen Medien unreflektiert übernommen
| Wichtige
Info zur veganen Ernährung von Erwachsenen, Kindern
und stillenden Frauen: Die ADA* empfiehlt die vegane
und vegetarische Ernährung für alle Bevölkerungsgruppen:
Danke
an Dr. Ernst W. Henrich für diese Linktipps.
*Die
ADA (American Dietetic Association) ist die größte
US-amerikanische Vereinigung von Ernährungsexperten
(Ernährungswissenschaftlern, Diätberatern
etc.) mit rund 70.000 Mitgliedern. Die Aussagen
der ADA gelten als wissenschaftlich fundiert und
wegweisend. Die ADA wurde bereits 1917 gegründet.
Im Internet ist sie zu finden unter:
www.eatright.org
|
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| Buchtipp
zum Thema

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| Leserbrief
von Dr. Ernst W. Henrich
Stellungnahme
zum Artikel "Kind von Veganern verhungert"
in der WELT vom 10.07.2004 auf Seite 32
Zu
Ihrer Berichterstattung zum Tod eines Kindes möchte
ich als Arzt folgendes anmerken:
1.
Der gesundheitlichen Wert der veganen Ernährung,
auch bei Kindern, ist durch wissenschaftliche Studien
eindeutig bewiesen.
Die Studien wurden zum Beispiel im Buch "Vegane
Ernährung" von Dr. Gill Langley ausgewertet
und verständlich dargelegt. Das Buch ist im EchoVerlag
erschienen. Das Buch des Kinderarztes Dr. Klaper "Viva
Vegan" beschäftigt sich mit der veganen
Ernährung von Mutter und Kind. Das Buch erschien
im Okapi-Verlag.
Der
hohe gesundheitliche Wert einer veganen und vegetarischen
Ernährung bei sorgfältiger und richtiger
Auswahl der Nahrungsmittel ist eindeutig.
2.
Vegane und vegetarische Ernährung bedeuten aber
nicht automatisch "gesund", weil auch hier
durch einseitige und falsche Auswahl von Nahrungsmittel
Fehler gemacht werden können. Ob dies in diesem
Fall eine Ursache oder Mitursache am Tod des Kindes
war, kann von hier nicht beurteilt werden.
3.
Fleisch und Milch sind eindeutig ungesunde Nahrungsmittel,
insbesondere dann, wenn sie in großen Mengen
konsumiert werden. Krebs, Herz-Kreislauferkrankungen
und andere Zivilisationskrankheiten gehen zum großen
Teil auf ihr Konto. Das ist wissenschaftlich bewiesen.
Fleisch, tierische Fette und Milch sind entgegen der
landläufigen, von der Fleischindustrie gestreuten
Meinung die wahren "Killer" in der Nahrung
der Menschen.
4.
Warum schreit man in den Medien nicht in
gleicher Weise auf, wenn ein mit Fleisch und Milch
gefüttertes Kind an Lungenentzündung stirbt,
das keiner ärztlichen Therapie zugeführt
wurde? Das kommt sehr viel häufiger vor!
5.
Wenn z.B. das Immunsystem defekt ist, kann keine Ernährung
dieser Welt ein Kind vor einer Infektion wie der Lungenentzündung
schützen. Ein Beispiel, das jeder kennt: Bei
AIDS liegt auch ein fortschreitender Defekt des Immunsystems
vor. Keine Ernährung dieser Welt kann die Infektionen
der betroffenen Personen bei fortschreitender Erkrankung
verhindern. Ob bei dem gestorbenen Kind irgendeine
Art von Immundefekt vorlag, müsste untersucht
werden. Auch dies hätte nichts mit veganer Ernährung
zu tun.
6.
Es ist völlig normal, dass ein Kind
bei einer schweren Erkrankung wie einer Lungenentzündung
keinen Hunger hat. Hier muss aber die Frage gestellt
werden, warum die Eltern das Kind nicht in einer Klinik
parenteral (also "künstlich") ernähren
und Flüssigkeit substituieren ließen.
7.
Aus anderen Medien ist bekannt, dass das Kind ausgetrocknet
war. Flüssigkeitsmangel führt sehr viel
schneller zum Tod als Nahrungsmangel. Warum erhielt
das Kind nicht genug Flüssigkeit. Dies hat nichts
mit veganer Ernährung zu tun.
8.
Das beste für Kleinkinder ist und bleibt die
Muttermilch. Wurde das Kind gestillt? Warum wurde
es nicht gestillt?
9.
Es ist definitiv auszuschließen, dass eine richtig
zusammengestellte vegane Ernährung etwas mit
dem Tod des Kindes zu tun hatte. Wenn die Eltern allerdings
die vegane Ernährung falsch und einseitig zusammengestellt
hatten, so spricht dies nicht gegen die vegane Ernährung,
sondern für eine mangelnde Sachkunde der Eltern.
10.
Bei einer Lungenentzündung stellen Antibiotika
nicht nur die Therapie der Wahl dar, sondern sie sind
zugleich ein MUSS! Die Unterlassung einer lebensnotwendigen
Therapie bei einer lebensbedrohlichen Erkrankung hat
aber nichts mit veganer Ernährung zu tun!
Fazit:
Den Eltern kann man zwar vorwerfen, dass sie wahrscheinlich
die Erkrankung und deren Schwere falsch eingeschätzt,
deswegen das Kind nicht ins Krankenhaus gebracht und
so einer lebensrettenden Therapie entzogen haben,
ihnen aber die vegane Ernährung als quasi per
se ungesunde und todbringende Ernährungsform
vorzuwerfen, ist absurd und zeugt entweder von mangelnder
Sach- und Fachkunde auf dem Gebiet der Ernährungslehre
oder von bösartigen tendenziösen Absichten
gegenüber Menschen, die sich mit ihrer Lebensweise
der Gewaltlosigkeit gegenüber Lebewesen verschrieben
haben.
Da
die Eltern noch 2 gesunde Kinder besitzen, ist es
eher unwahrscheinlich, dass sie bei der veganen Ernährung
Fehler gemacht haben. Da das Kind aufgrund seiner
schweren Erkrankung weder Flüssigkeit noch Nahrung
aufnahm, war offensichtlich nicht die vegane Ernährung
das Problem (sie wurde ja gar nicht aufgenommen!),
sondern dass überhaupt keine Nahrung und Flüssigkeit
von dem Kind aufgenommen wurden. Dies spricht aber
nicht gegen eine gesunde, richtig zusammengestellte
vegane Ernährung!
Die
Überschrift "Kind von Veganern verhungert"
ist daher genau so unsinnig oder gar noch unsinniger,
als wenn geschrieben worden wäre: "Kind
von Mercedes-Fahrern verhungert". Warum? Weil
eine falsch eingestellte Klimaanlage in einem Auto
eher noch eine Erkältung und Lungenentzündung
auszulösen vermag. Wenn dann die Lungenentzündung
nicht ärztlich therapiert wird, dann führt
u. a. eine mangelnde Flüssigkeitsaufnahme auf
jeden Fall zum Tod, unabhängig davon, ob die
Eltern Mercedes-Fahrer, Christen, Schornsteinfeger,
Millionäre oder Veganer sind.
Dr.
med. Ernst W. Henrich, In der Wehbach 61, 57080
Siegen, Tel. 0271 382203. E-Mail:
henrich@dr-baumann.com
|
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|
Presse-Mitteilung
von maqi |
| "Nichtveganer
sind Kindermörder", 10.07.2004
Immer
wieder geistern Horrorgeschichten über
angebliche Veganer, die ihre Kinder verhungern
lassen, durch die Medien, aktuell in einem Fall
aus Bad Driburg.
Fakt
ist, so der zuständige Staatsanwalt Ralf
Vetter: Das Kind starb an einer Lungenentzündung,
die die Eltern nicht behandeln ließen
(er "schließt veganische [sic!] Ernährung
als Todesursache aus", berichtet die "Neue
Westfälische"). |
Maqi
- für Tierrechte, gegen Speziesismus setzt
sich für eine Verwirklichung der Tierrechte
ein.
So
etwa das Recht auf physische und psychische
Unversehrtheit, die Abschaffung der Diskriminierung
aufgrund der Zugehörigkeit zu einer Spezies
(analog zu Antirassismus und Antisexismus) und
die Etablierung einer veganen Gesellschaft ein. |
Weiter
bei maqi |
|
|
| Linktipps: |

weitere
Artikel in die WELT, die hohe Wellen geschlagen haben:
|
| a
propos... |
antiSpe-Pressespiegel:
"Tierrechtsterror" in Großbritannien
Wieder
einmal hat da wohl jemand nicht begriffen, dass Tierrechte
das recht auf physische und psychische Gesundheit beinhalten,
"Terror" dieses Recht offensichtlich verletzt
und "Tierrechtsterror" damit per definition unmöglich
ist wie "Friedensbomben" oder "Menschenrechtsfolter".
"Großbritannien
legt Tierrechtlern Zügel an" und weitere Pressemeldungen
|
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